hatte ich ziemlich oft geschrieben; vor fast zwanzig Jahren auch mit Harald Fricke zusammen. Neben Leonard Cohen ist er glaube ich der einzige Star, den ich seit den achtziger Jahren toll finde. Aber Marc Almond steht mir letztlich doch noch ein bißchen näher. Ursprünglich hatte ich auch geplant, ihm mein Suhrkampbüchlein zu widmen, es dann aber doch gelassen, weil ich dachte, das könne affektiert wirken.
Der Textauszug hier ist von 2005:
“(…) Zwischen Winter und Frühling ist alles ziemlich früher. Im Fernsehen auf allen Kanälen ’45 und irgendwie kam man dann selbst auch in’s Gestern, das sich schon angedeutet hatte, als Harald anfang des Winters von Marc Almonds furchtbarem Motorradunfall erzählt hatte. Harald davon ja schon gewusst, bevor es in der Presse war, weil er wieder Leute aus dem Umfeld von Marc Almond gekannt hatte. Zehn Tage lang hatte der ehemalige Soft-Cell-Sänger im Koma gelegen. Zwei Monate später… weiter lesen