Archive for August, 2009

30.08.2009 von Detlef Kuhlbrodt
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Letzte Tage in Kreuzberg

von Detlef Kuhlbrodt

Urbanhafen

Das Proletariat hat zwar keine Heimat, aber letztlich fühlte ich mich doch arg wehmütig.

Bürknerstraße (ist aber schon Neukölln). (aber das Haus da am Ende dieser Straße: Kreuzberg!)

24.08.2009 von Detlef Kuhlbrodt
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Sommer 73 vs. Sommer 92

von Detlef Kuhlbrodt

Sommer 73; war vielleicht auch schon Herbst. Die B-Seite meiner Teeniebopperzeit sozusagen.

Der Text gleich ist Ende September 1992; die Zeitungsversion eines 2-Stunden-Features, dass ich damals für ds-kultur gemacht hatte,

Psychobefreiungs- Dingsbums

Warum der Mensch auf textilfrei steht/ Nachruf auf einen
sensationell sengenden Supersommer
Von Detlev Kuhlbrodt

Der Sommer geht vorbei. Entschlossen, obgleich er sich manchmal noch ein bißchen umwendet: Dann wird es plötzlich wieder heiß, ein paar Stunden am Nachmittag oder drei Tage. Wehmütig blicken die Nackten zurück. Viel gibt es zu erzählen: Zum ersten Mal seit Beginn der achtziger Jahre, als die Nackten den Englischen Garten in Beschlag nahmen, gab es wieder eine Diskussion übers Für und Wider des Sichausziehens. Die Diskussion beeindruckte: durch ihre Überflüssigkeit, durch ihr schönes L’art pour l’art, durch Beiträge jedenfalls, die wunderbar metaphorisch zu lesen waren. Denn wie zynischste Selbstironie klang es, wenn DDRlerinnen nicht reglementiertes Nacktsein als den… weiter lesen

17.08.2009 von Detlef Kuhlbrodt
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17. August

von Detlef Kuhlbrodt

Dass es im Café und Bistro “Melancholie 1″ eine “POWER HOUR” gibt, schockierte mich etwas. (Das Foto muss ich aber noch mal machen; die POWER HOUR sieht man ja kaum)

Dann schaute ich traurig über die Brücke in der Heinrich Heine Strasse, weil mich der Türsteher der Bar 25 abgewiesen hatte. Dann hatte mich zum Glück die Kollegin Laura gerettet, die ja nicht nur später prima djete, sondern auch schöne Texte schreibt.

Sie sagte, dass es an diesem Abend auch irgendwie um 40-Jahre Woodstock gehe und deshalb gebe es jedenfalls am ganzen Wochenende kein Techno. Als Kind von 68er Eltern hatte sie den Woodstock-Film ziemlich oft gesehen und als Kind auch Vieles, von dem, was im Film gezeigt wurde, natürlich nicht verstanden. Es könne natürlich sein, dass auch sie die Musik, wenn sie sie jetzt hörte, doof finden würde, aber man solle das trotzdem als etwas Gutes in Erinnerung… weiter lesen

15.08.2009 von Detlef Kuhlbrodt
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1997

von Detlef Kuhlbrodt

Eigentlich hatte ich in’s taz-Café gehen wollen, wo Frank Schäfer sein Buch über Woodstock vorstellte.  Als ich dann um acht los wollte, stellte ich fest, dass die Veranstaltung ja schon um sieben angefangen hatte. So ging ich da nicht hin. Ich hatte eh ein bißchen befürchtet, dass es wieder so eine Heldengeschichte sei; wie toll die doch alle waren usw.; die alternativen Techno-Open Airs der 90er Jahre waren aber viel besser gewesen als Woodstock; bzw. der Anteil der Leute, die sich in Woodstock tatsächlich amüsiert hatten, war ziemlich sicher nicht so groß; zusammengequetscht in Massen himmelten die halt ihre Superstars an. (Vor zwei Jahren hatte ich den Woodstock-Film, den ich als Teenager auswendig konnte, noch einmal gesehen und fand’s teilweise richtig furchtbar.)

Grade die kleineren Veranstaltungen hatte ich aber super gefunden; die hatten auch immer noch sowas, zwar Umherschweifendes, aber doch Urbanes und man kam da halt… weiter lesen

11.08.2009 von Detlef Kuhlbrodt
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Wahlkampf

von Detlef Kuhlbrodt

Über dem Foto von Erststimme Ströbele ….

ging es nach Peru.

Die Bilder der ehemalogen DDR-Bürgerrechtlerin und CDU-Kandidatin Vera Lengsfeld wirken bißchen bizarr und hängen überall sehr hoch.

“Nach dem Wirbel um das Oberweiten-Plakat von Vera Lengsfeld kommen jetzt weitere Details an Licht. Die CDU-Politikerin hat Merkel absichtlich nicht über das Foto-Motiv informiert. “Das hätte mir die Kanzlerin gar nicht erlauben können. Es sollte eine Überraschung sein”, sagte Lengsfeld. In ihrem Wahlblog wird weiterhin heftig debattiert”, schreibt die “Welt”, nein: “die Welt”.

Interessant auch die Eröffnungsparole der Kandidatin auf ihrer Website: “Freiheit und Fairness statt Gleichheit und Gerechtigkeit”.

Ein letztes Mal werde ich wohl Erststimme Ströbele wählen und in vier Jahren dann mal Erststimme SPD. In acht Jahren weiss ich noch nicht und werd mich überraschen lassen.

09.08.2009 von Detlef Kuhlbrodt
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Wochende

von Detlef Kuhlbrodt

Manchmal hatte es am späten Nachmittag ganz gut ausgesehen

Das Gegenbild zu dem Mädchen mit dem roten Pullover.

Hoffenheim gegen Bayern guckte ich im Internet. Es war eine kompetent betreute Übertragung aus Dubai. 28142 Computer schauten sich diese Übertragung an.

“Liga total!!” stand auf den Trikots der Hoffenheimer. Vor zehn oder zwanzig Jahren hätte das noch für Empörung gesorgt; Kommentare hätten darauf hingewiesen, dass die Reklamefirma damit das bekannteste “total ” im deutschsprachigen Raum zitiert hätte und dass das unmöglich sei.

Später in der Nacht sah es schon fast zu hochglanzmäßig aus, am Ufer des Landwehrkanals; das Urbankrankenhaus, die Glühbirnchenreihe über der van Loon, der fast volle Mond dahinten im Himmel, die Lichtstreifen vom Berlin-Festival, die Schwäne und wie das Wasser die ganzen Lichter reflektierte.

Später guckte ich mir die vierte Folge der ersten Staffel von “Life on Mars” an.… weiter lesen

05.08.2009 von Detlef Kuhlbrodt
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Vermischtes

von Detlef Kuhlbrodt

Auf dem Boden vor der Kirche am Blücherplatz

Gneisi Ecke Schleii

Vor der Post in der Bergmannstraße

03.08.2009 von Detlef Kuhlbrodt
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Immer

von Detlef Kuhlbrodt

ist es eigentlich schön, in die Stadt wieder reinzufahren, wenn man zum Beispiel in Köpenicker Randgebieten Baden gewesen war.

02.08.2009 von Detlef Kuhlbrodt
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Im August

von Detlef Kuhlbrodt

Um das Erscheinen der 34. Ausgabe der Zeitschrift Balkon & Garten zu feiern (Titel: “Friedhof im August”) und Leslie Kuo, der Gastdesignerin, die nun nach Amerika geht, auf Wiedersehen zu sagen, gab es ein kleines Fest im Gemeinschaftsgarten Laskerwiese, Laskerstraße 6-8 in Friedrichshain.

Erst war ich schlechter Dinge, weil mir irgendwie zu warm war, obgleich es ja gar nicht so sehr warm war, dann war aber alles super.

Manchmal sprachen wir über die schöne Rixdorfer Orangenbrause; ich meinte, man sollte sie vielleicht verbessern, also weniger Zucker und bißchen Zitrone; Anke fand das Getränk aber so wie es ist eigentlich perfekt. Wenn man es größer macht, sieht man übrigens erst, was für ein tolles Foto dies ist. Im Hintergrund sitzt Herr Kerze.

Während Kreuzberger Freunde mir als Verräter glaube ich die Freundschaft aufkündigen wollen, weil ich nach Treptow ziehe, fanden die… weiter lesen