Archive for Oktober, 2009

31.10.2009 von Detlef Kuhlbrodt
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Am frühen Abend

von Detlef Kuhlbrodt

eröffnete Wiglaf Droste mit launigen Texten vor allem, die er vor zwanzig Jahren in der taz in Sachen Wende veröffentlich hatte, eine Podiumsdiskussion zum Thema

Geschichte wird gemacht – Der Kampf um Bilder und Symbole

ein.

Der Leiter des zeitgeschichtlichen Forums was not really amused; der in Leipzig lebende Satiriker ist ja ein wahrer Deutschenfresser und fand alles superschlimm und abstoßend. (Er hat natürlich mit dem logischen Problem dessen zu kämpfen, der behauptete “Alle Menschen sind Lügner”) Dass er den evangelischen Pfarrer Oskar Brüsewitz, der mit seiner öffentlichen Selbstverbrennung 1976 in Zeitz viel Einfluss auf die Kirche und spätere Opposition in der DDR nahm, “die Fackel von Zeitz” nannte, war allerdings eine ziemliche Geschmacklosigkeit.

Die Wut, die den Ex-Kollegen trieb, könne man besser verstehen, wenn man die letzten paar Monate in Leipzig verbracht hätte, meinte Dr. Grit Lemke vom Festival; die Selbstfeier, die die hiesigen Medien betrieben, sei tatsächlich unerträglich.

Fr. Dr. Hilde Hoffmann… weiter lesen

30.10.2009 von Detlef Kuhlbrodt
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Dem Pollerforscher Helmut Höge

von Detlef Kuhlbrodt

wird dies schöne Exemplar mit Ampelfunktion aus Leipzig sicher vielleicht gefallen. Ansonsten ist alles prima auf dem 52. Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm.

29.10.2009 von Detlef Kuhlbrodt
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Hier in Leipzig

von Detlef Kuhlbrodt

auf dem 52. Festival für Dokumentar- und Animationsfilm, ist es immer noch super. Die Sonne scheint, die Filme sind gut und gestern lief eine Fahrraddemo mit 220 Teilnehmern und ebenso vielen Fahrrädern durch die Innenstadt.

Eine Teilnehmerin hatte “Fahr mich nicht immer fast an” mit Kreide auf den Asphalt geschrieben.

Es lauern auch andere Gefahren: am Dienstagabend etwa, in Schönefeld-Abtnaundorf, hatten zwei junge Männer einen 33jährigen Radfahrer mit Luftgewehren beschossen. Der auf der Theklaer Straße/ Eckke Lazarusstraße unterwegs war.

Hinweise nimmt die Polizei unter 0341-96642234 entgegen.

28.10.2009 von Detlef Kuhlbrodt
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Die kämpferische Rede …

von Detlef Kuhlbrodt

die der Festivaldirektor  Claas Danielsen zur Eröffnung des Leipziger Dokfilmfestivals hielt, sorgte MDR-Verantwortlichen für großen Unmut. Gestern, bei der Eröffnung der Deutschen-Reihe-Sektion wurde der Festivalchef von einem MDR-Repräsentanten regelrecht abgekanzelt. Danielsen begegnete der Situation souverän und wies u.a. daraufhin, dass das gegen ihn verwandte Zitat aus der FAZ falsch gewesen war. Wenn der MDR seine Sponsorenschaft für das Festival einstellen würde, würde es wohl noch zu allerlei medialem  Aufruhr kommen. (An dem ich mich gerne beteiligen werde)

Weiter unten ist die schöne Rede von Danielsen.

1

Eröffnungsrede von Claas Danielsen

zum 52. Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und

Animationsfilm DOK Leipzig, 26.10.2009

Sehr geehrter Herr Staatsekretär König,

sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Jung,

sehr geehrte Vertreter und Vertreterinnen des diplomatischen Korps,

sehr geehrte Förderer, Unterstützer, Partner und Sponsoren von DOK Leipzig,

sehr geehrte Gäste aus aller Welt,

meine sehr verehrten Damen und Herren,

ich begrüße Sie… weiter lesen

27.10.2009 von Detlef Kuhlbrodt
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Grad

von Detlef Kuhlbrodt

bin ich in Leipzig auf dem Dok-Filmfestival, das gestern abend u.a. mit einer schönen Rede des Festivaldirektors Claas Danielsen und dem neuen Film von Volker Koepp eröffnet wurde.

Wie jedes Jahr war ich ganz begeistert von dem schönen Imbiss am Marktplatz.

26.10.2009 von Detlef Kuhlbrodt
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Drei zu drei

von Detlef Kuhlbrodt

Im Club 49 in der Ohlauer Straße spielte meine Lieblingsmannschaft endlich mal wieder okay.

Ein geborener Bochumer mit Bochum-Schal war auch dabei.

21.10.2009 von Detlef Kuhlbrodt
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Strasse der Verlierer

von Detlef Kuhlbrodt

16.10.2009 von Detlef Kuhlbrodt
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Speed

von Detlef Kuhlbrodt

Ich hatte weiter gespannt in dem neuen Buch von Rainald Goetz – “Loslabern” – gelesen und musste bei dieser einen Passage richtig lachen, weil es mir exakt genauso gegangen war:

“Der Bankberaterin, die mich Frühjahr 2001 oder 2000, etwa drei Wochen jedenfalls vor dem damaligen Crash, zur Anlage der eben von Raabe und Mülheim gewonnen Preisgelder überreden wollte, hatte ich, wie sie immer drängender und mich immer gewaltsamer in die Ecke ihrer angeblichextrem vernünftigen Geldanlagevernunft hatte drängen wollen, plötzlich, innerlich aufspringend zu meiner mich selber in der Weise erstaunenden Innenwahrheit gesagt: verzeihen Sie, ich habe ANGST vor Geld. Damit war das Gespräch geilerweise erledigt.”

Der Science-Fiction-Autor Philip K. Dick (“Bladerunner”) taucht auch plötzlich gegen Ende auf; oder ein Gespräch auf einer Party über Dick, dem Rainald interessiert zuhört. Dann las ich weiter in diesem Buch über Speed, “die allgegenwärtige graue Maus unter den Drogen” von Hans-Christian Dany (“Speed  -eine Gesellschaft… weiter lesen

14.10.2009 von Detlef Kuhlbrodt
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14.10.2009

von Detlef Kuhlbrodt

Manchmal saß die Katze im Blumenkasten und knabberte an den Sachen.

Die Oranienstraße Richtung taz war’s fast schon winterlich am Nachmittag. In dem chinesischen Lokal hatte ein Typ die Leute beschimpft, weil er hier nicht umsonst hatte pissen dürfen – “Was’n das hier!?” – und kurz zuvor hatte mir eine Beifahrerin die Autotür fast in’s Gesicht gehauen. Für’s Krankenhaus hätte es glaube ich schon gereicht. Erschrocken erleichtert hatten wir beide gelächelt, als ich zurückgeguckt hatte.

09.10.2009 von Detlef Kuhlbrodt
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Rot-weiss

von Detlef Kuhlbrodt

In Lübeck im Papierkorb vor dem Krankenhaus-Süd.

“Bad” Segeberg

Nun aber: schönes Wetter.

Vor drei Tagen hatte Anke im Beton & Garten Blog dies schöne Video vom Schlesischen Tor von vor 30 Jahren gepostet.