Archive for Dezember, 2009
Am 24.12. stand ich vor der 39. Ich war zu Haus geblieben, weil ich in diesem Jahr so unzufrieden mit mir gewesen war und hatte gedacht, es sei gut vielleicht, hier abends allein spazieren zu gehen, um über alles geordnet nachdenken zu können. War aber gar nicht so, vielleicht auch weil es den gewohnten Weihnachtswechsel zwischen laut leicht gestresst und leise in meiner neuen Gegend nicht so gibt. Laut ist hier eher unüblich. Hier ist es eigentlich immer still.
Das war vor ein paar Tagen schon; in der Torstraße; es hatte schon ganz schön geregnet und war immer noch dabei. Die Werbebeauftragten redeten ganz automatisch auch wie Tweety.
Ceci n’est pas une pie …
(In der Diercksenstraße vorgestern, vor einem Laden namens Bushido, der sicherlich dem gleichnamigen Künstler gehört. Hiter der Theke, da wo sonst die Flaschen stehen, standen die verschiedenen Auszeichnungen und Pokale, die Bushido bislang gewonnen hat)
Erst hatte ich ein bißchen befürchtet, die Jungs würden mich dazu zwingen, in dies Ding da auf dem Weihnachtsmarkt zu steigen. Zum Glück sagte L., er sei karusseltechnisch auch eher ein Weichei. Die Achterbahn namens “Wilde Maus” o.ä. war dagegen ganz super. Kurz war ich nun doch dabei, Weihnachtsgefühle zu entwickeln, dann wurde mir ein bißchen kalt wegen der falschen Schuhe.
Nord-Neukölln.
Alles Gute zu Weihnachten!
(Mein Lieblingsweihnachstfilm ist glaube ich “Spur der Steine” mit Manfred Krug, btw.)
Irgendwie klappte mal wieder nichts. Die Zeit war weggelaufen am Abend; das Klaus-Beyer-Konzert, auf dass ich mich so gefreut hatte, sollte um zehn beginnen und es war schon fast halb elf. Das Vorderlicht funktionierte nicht und bei meinen langwierigen Versuchen, die Käbelchen korrekt wieder in den Dynamo zu stopfen, machte ich alles kaputt. Ich fühlte mich ohnehin in letzter Zeit ein bißchen wie der alte Mustard, von dem Klaus Beyer in seiner Interpretation des Stücks „Mean Mr. Mustard“ auf seiner neuen Beatles-Schallplatte „Abbey Road“ singt und wäre eigentlich doch viel lieber Polytheme Pam oder grad im warmen Badezimmer, auf (oder: in) das sie, „bekleidet nur mit Haut und Haar‘n“, durch‘s Badezimmerfenster käme. Klaus Beyer kennt die Beatles so auswendig wie andre ihren Goethe, dachte ich, als ich dunkel eingemummelt dann unbeleuchtet über den Gehweg Richtung West-Germany fuhr.
Der Beyer-Manager Frank Behncke saß neben seinem Freund und Star am Eingang vor… weiter lesen
morgen wird Klaus Beyer, der fünfte Beatle, wie jedes Jahr kurz vor Weihnachten, ein schönes Konzert machen. Ich freu mich schon sehr darauf! Spätestens beim Klaus-Beyer-Konzert wird mir dann auch so ganz weihnachtlich quasi werden.
Das Bild hier ist zwar nicht soooo gut – sein Auftritt im letzten Jahr war aber richtig super gewesen:
Darüber hatte ich vor einem Jahr diesen Artikel geschrieben:
Den 4ten Dezember 2008 hatten sich viele Beatles-Fans in aller Welt in ihrem Kalender rot angestrichen. An diesem Tag nämlich jährte sich zum 44. Mal das Erscheinen des vierten Albums der Fab Four „Beatles For Sale“.
Das Album entstand in der Hochzeit der Beatlemania. Damals waren die Beatles auf großer Tournee und hatten viele Termine. Deshalb griffen sie bei diesem Album auf altes Material zurück. So konnten sie die LP in relativ kurzer Zeit aufnehmen. Auf dem Album gibt es ein paar… weiter lesen
Der Club49 in der Ohlauer Straße war überfüllt. Auf dem Sims (?) Fensterbrett (?), auf diesem Dings jedenfalls vor dem Fenster standen Männer mit Becksbierflaschen und Chips, um sich das Spiel des FC Bayern gegen Juventus Turin anzugucken. Die diversen Leinwandbeseitzerkneipen in der WIener Straße waren auch überfüllt, als wär grad WM. Das Mona-Lisa sowieso. Wolfsburg zeigte niemand. Oder vielleicht nur weiter hinten; in Charlottenburg, Wilmersdorf oder Marzahn. Der Jugendlichenunterstützer, der Plattenhändler mit dem Grateful-Dead-T-Shirt, der Postgewerkschaftler und die anderen Flipperkönige schauten im BRAMS (Brauhaus am Südstern); da ging’s noch.
Hier war grad das zweite Tor für die Bayern gefallen. Automatisch hatte ich auch “Tor” bzw. “Juchhu” gerufen und mich danach ungläubig angeguckt.
Die Website der cloud-appreciation-society ist übrigens hier.
Wenn ich morgens zu Harry’s ging, lachte die thailändische Verkäuferin immer schon: “Ah – Camel; Camel ohne Tabak.” Und ich sagte wie immer “ist auch gesünder so.”
PAC MAN (REMI GAILLARD)
Hochgeladen von nqtv. – Klicke hier für mehr Fun Videos.
Hier noch was Schönes zum Wochenende.






















