Auch komisch: die Textlawine steht eigentlich nur hier, weil es Längenprobleme gab: ich sollte erst 9000 Zeichen schreiben; der Kollege meinte dann 8000; ich kürzte auf 10000 Zeichen runter und sagte, er solle beim Redigieren einfach Klammern mit Pünktchen einfügen und ich könnte die längere Version dann in den Blog stellen. Dann gingen doch mehr als 9000 Zeichen. Er sagte, ihm gefiele das mit den Klammern mit Pünktchen nicht; stattdessen könnte er ja drunter schreiben, dass die Langverion im Blog stehe. Ich sagte, okay. Und deshalb war ich sozusagen verpflichtet. (Wozu ich nachdem der Text endlich für die Zeitung fertig gewesen war, gar keine Lust mehr gehabt hatte) Überhaupt ist es komisch: ich veröffentliche zwar sehr selten nur längere Texte, aber wenn es dann in der Zeitung ist, finde ich es nicht schlimm – das hat wohl mit dem Zeilengeld zu tun – und im Blog aber kommt es einem… weiter lesen
Archive for September, 2010
Dahinten spielte Pilocka Krach.
“Wir bedanken uns bei unserer Pini”.
B. erzählte die gleiche Geschichte mehrmals, ca. drei bis viermal und fast wortgleich, weil er es irgendwie so lustig gefunden hatte: wie man also diese Aufnahmen gemacht hätte mit dieser Sängerin, die locker war vom Whisky und supergut gesungen hätte und nachher festgestellt, dass man nichts aufgenommen hatte.
Der Schnee war nass.
Ein Kultgegenstand wurde verbrannt.
Auf meinem Bildschirm sieht das fast wie 3-d aus. Oder 3D.
Ähem, wo war denn? – Achja, nun weiss ich’s wieder.
Das Video ist auch recht schön.
Die Dämmerung hatte gut ausgesehen; am Hackeschen Markt an der Ampel kramte ich in meiner Tasche nach der Kamera und als ich sie dann in der Hand hatte, war die Ampel schon wieder auf Grün und ich machte dann doch kein Foto mehr.
Als ich die Kastanienallee hoch fuhr, dachte ich an Christoph Schlingensieff, ein Gespräch für den „tip“ vor vielen Jahren in diesem Café mit diesem komischen Namen.
Es war super voll. Manchmal sprach ich mit Leuten, deren Namen mir nicht einfiel, obgleich ich mehrmals mit ihnen gesprochen hatte. Oder ich fragte dann immer nach, weil ich ja auch ein bißchen schwerhörig bin.
Rainald Goetz stellte sich auf dem Tisch. Man sollte näher kommen und auch den Raum hinter dem Tisch am offenen Fenster nutzen. Anfang des Sommers hatte der Dichter einen großartigen sechsstündigen Auftritt gehabt, den er zurückblickend hysterisch nannte; diesmal wollte er jedenfalls vom Blatt ablesen und… weiter lesen
hatte ich mich doch sehr geärgert, als mein Internetprovider snafu vor zwei Tagen meinen e-mail-Account deaktivierte, nur weil ich die letzten vier Monate vergessen hatte zu zahlen und die Adresse, an die snafu dann eine schriftliche Mahnung schickte, nicht mehr die meine war. Inzwischen finde ich es aber auch ganz erholsam, mal für ein paar Tage ohne e-mail zu sein.
Die Zigarette hatte mir die Herrenmodedesignerin Harryiet Lang zurückgegeben. Dies Zigarettenkunstbild hatte mir Anke von Beton & Garten geschlinkt. Und gestern abend hatte es noch einen Regenbogen gegeben.
Ganz so idyllisch wie’s hier aussieht, ist es aber auch nicht; denn morgends kommt oft DER RASENMÄHERMANN.
















