25.02.2011 von Detlef Kuhlbrodt

Käthe Niederkirchner Strasse. Fremdsubjekte sind unerwünscht.
Den ganzen Abend lief so mantramäßig der Satz in meinem Kopf herum, den ich Nachmittags auf eine elektronischen Bilderrahmen bei Saturn gesehen hatte: „Genießen Sie das Vergnügen, gewünschte Bilder anzuschauen.“
Mit wachsender Begeisterung schaute ich mir die WM der Roboter im Marathonlaufen an.
Und dann einen Teil des Auftritts von Klaus Beyer bei der Gedenkveranstaltung für Christoph Schlingensief am 6.11. in der Volksbühne. Frank Behnke, der Manager von Klaus Beyer, hatte das Video jetzt erst in’s Netz gestellt.
21.02.2011 von Detlef Kuhlbrodt

Dann war es schon fast wieder zu Ende geween.

Darüber hatte ich lange noch beim Forumsempfang Donnerstagnacht mit M. geredet, der bei der Vorführung im Berlinale-Palast fast neben Schlöndorff gesessen hatte. Dass der Film zu artig auch gewesen wäre. Nicht wirklich schlecht auch, aber man hatte sich eben mehr erhofft. Wir waren uns jedenfalls einig darüber, dass „Wer wenn nicht wir“ kein guter Film ist.
Und dann beim Geburtstag von S. hatte ich noch einmal versucht, Astrid Proll zu erklären, was mir nicht gefallen hatte; sie hatte zugehört, da und dort einen Einwand gemacht. Und obgleich sie wenig geredet hatte, hatte ich den Fim danach dann eigentlich doch wieder vielleicht okay gefunden.
Ähnlich war es mir mit „Turin Horse“ gegangen. Direkt nach dem Gucken war ich enttäuscht gewesen; nachdem ich mich mit einem Kollegen unterhalten hatte, hatte ich ihn besser gefunden. Ein paar Tage später hatte mich B. gefragt,… weiter lesen
17.02.2011 von Detlef Kuhlbrodt



Seltsame Nachrichten

Fast Vollmond, aber nicht ganz.

Das Team des indischen, dogmaorientierten Rock’n'Roll-Films “Gandu”. Ganz toll!
Ansonsten meine Lieblingsfilme: “FIT” von Hirosue Hiromasa (!!!!) und “A Good Man, a Good Day” von Shibuya Minoru. Die ganze Retro des Regisseurs, der zwischen 1937 und 1965 über 40 gedreht hatte, ist ziemlich, also richtig klasse und läuft nach der Berlinale noch mal im Arsenal.
15.02.2011 von Detlef Kuhlbrodt

Der japanische Regisseur Hirohara Satoru (mit Mikro) und sein Team im Cubixx gestern morgen. Mit 24 ist er der jüngste Regisseur der diesjährigen Berlinale. Sein Film ist sympathisch und heisst “Good Morning To The World”

Potsdamer Platz nervt ja doch. Im Delphi dagegen ist es super!
Heute Abend gibt es dann Bela Tarrs neuen Film “A Turin Horse” im Wettbewerb. Sein siebenstündiger Film “Satanstango”, der 1994 im Forum lief, gehört zu meinen schönsten Kinoerlebnissen ever. (Ich bin auch ganz stolz drauf, dass es den Text den ich damals schrieb, auch auf Ungarisch gibt)
14.02.2011 von Detlef Kuhlbrodt

Fernsehturm vom CubiXX aus.

Vor dem Kino lagen zwei Schuhe. Hoffentlich ist niemand zu Schaden gekommen.

Vor dem S-Bahnhof Potsdamer Platz ein Dianetikstand mit Stresstestumsonst. Die beiden Protestierenden wollten darauf aufmerksam machen, dass es sich bei den Dianetikern um schurkische Scientologen handelt.
13.02.2011 von Detlef Kuhlbrodt

Der polnische Regisseur Jan Komasa (dritter von links) nach der Weltpremiere seines schönen Films “Suicide Room“.

Vor dem Cubixx sang sie schöne Lieder, die an Kathy McCarty‘s Interpretationen von Daniel Johnston erinnerten. Also, wie sie so sang. Sie sagte, sie sei auch auf youtube und würde Eliana01 heissen. Ich fand sie dort nicht, hatte ihren Namen wohl falsch verstanden.
10.02.2011 von Detlef Kuhlbrodt

plötzlich eine Wohnung mit schönem Ausblick zu haben. Zuvor war der Innenraum groß und der durch die Häuser auf der anderen Seite begrenzte Aussenraum klein. Nun ist es umgekehrt.

wie die Großeltern früher in einem Neubau zu wohnen. B., die bald in Rente geht, erzählte, ihre Oma hätte nach dem Krieg in dem Haus gewohnt, in dem ich nun bin.


Die Ausstellung von DAG bei Laura Mars in der Sorauer Straße war prima. Die Punkte beginnen immer so komisch zu tanzen oder sich neu zu gruppieren, wenn man auf die Bilder schaut. Da musste ich dann schnell zu Mcdonalds was essen. Als Tischtennisspieler dachte ich, DAG hätte bei seiner Tischtennisschlägerreihe (mit Noppen aussen) auch bessere Schläger nehmen können, vom künstlerischen Projekt sozusagen war es logisch, dass er die billigsten (für 3,50) nahm. Ausserdem gibt es wohl tatsächlich keine teuren Schläger mehr… weiter lesen