Archive for Mai, 2011
Dann hatte ich doch wieder öfter an Bad Segeberg gedacht. Vielleicht, weil ich zum Abijubiläumstreffen nicht gefahren war. (War ja auch irgendwie komisch, weil ich mit dem Abijahrgang gar nicht Abi gemacht hatte, sondern erst ein Jahr später.)
Die Fotos hatte ich meist im Badezimmer entwickelt.
Da, wo die Polstermöbel stehen, hatte das Haus der Kindheit gestanden.
Da warn wir manchmal hingegangen und hatten uns über die anderen todgelacht.
Bernburger Straße
Ich hatte nicht erwartet, dass der Scanner auch bei Negativen so gut funktionierte. Viele Bilder hatte ich zuvor auch nie gesehen; ich hatte sie in dieser schwarezn runden Dose entwickelt, aber oft keine Abzüge gemacht, weil das ja immer so lange gedauert hatte und die Abzüge, die ich später hatte machen lassen, waren bei Schwarz-Weissbildern oft enttäuschend gewesen. Es würde aber Monate dauern, die ganzen Negative – aus den 80ern vor allem – zu scannen.
Bei Peter, dem Hausmeister. Er war schwul wie die Nacht und später dann vor dem Fernseher gestorben. Auf dem unterem Aufkleber steht: “Komisch: auf älterne Fotos sieht man immer jünger aus.”























