Archive for Juni, 2011
Hier oben ist es oft ziemlich windig. Zuvor hatte ich gar nicht gewusst, wie windig Berlin ist.
Und auch ganz schön laut.
oben eigentlich doch besser
“fuck yoga ist ein berliner projekt. gegen yuppifizierung,gentrifizierung und die kommerzialisierung von karma durch die yoga-chai-latte-mutti-kultur vor allem in mitte und prenzlauer berg” (klebt aber hier am Mehringplatz, wo sicher keine yuppies wohnen – sieht trotzdem gut, s.u.)
“vielmehr ist yoga wie wir es verstehen sinnbild für eine kultur der invasiven gentrifizierung und yuppifizierung durch neo-bourgeouse nicht-berliner” (ich glaub, das sind Studenten)
Wie jedes Jahr zur Fète de la Musique bei der Schillingbrücke. Bisschen spät. Weil davor ja noch das letzte Mal Fussballspielen war vor den Sommerferien. Der Rave hatte um 14h begonnen; ich war erst um neun da. Und irgendein Muskel war kaputt wegen Fussballspielen. Tat jedenfalls weh. Oweh, oweh! War aber auch irgendwie witzig.
Ganz schön voll!
Nette Leute!
Dahinten auf den Dächern standen auch ganz viele.
Es waren fünf oder sechs Flaschensammlerinnen auf dem Gelände. Gutes Abfallverhalten auch: Ein leicht verpeilter Raver sammelte eine halbe Stunde lang Flaschen und tat sie dann immer in den Einkaufswagen der Flaschensammlerin. Die sich auch immer nett lächelnd bedankte.
Das letzte Stück war ein Lieblingsstück von Gianni Vitiello, wenn ich’s richtig verstanden hatte. Aber die Ansage war in dem Lärm nicht so gut zu verstehen.
Nur soviel, dass die Ärzte angeblich da… weiter lesen
10.30: Eine Lautsprecherdurchsage hallt über den Platz.
„Sehr geehrte Damen. Wir bitten um Verständnis für die folgenden Lautsprecherdurchsagen.“ Sinnlose Silben würden gesprochen werden, um das Klangbild besser beurteilen zu können. Komischerweise wurden danach gar keine sinnlosen Silben gesprochen, sondern die Lautsprecherdurchsage wurde diesmal, von einer weiblichen Stimme, gesprochen wiederholt.
Gestern dagegen waren die Lautsprecherproben richtig anstrengend; immer die ersten 20 Sekunden irgendeiner gräßliche Schlagermelodie, dann wieder und noch einmal, stundenlang und dann die schrecklichen Trommler, die sich komischerweise von weitem schlimmer anhören, als von Nahem.
Die Arbeitsthese war gewesen: Kreuzberg ist während des Karnevals der Kulturen eher weniger multikulturell als anderntags. Eine andere: das ist alles eher Ballermann. Viellleicht auch Khaosan Road. Auf jeden Fall ist der Festplatz unter meinem Balkon noch größer als in den anderen Jahren.
Gestern vom HBC aus gesehen.
hier auch; bloß nach oben hin.
Das Getrommel vom Festplatz des Karnevals der Kulturen macht mich wahnsinnig. Mit Kopfhörer versuch ich dem zu begegnen; ist aber auch irgendwie komisch. Die verschiedenen Mixe von “So weit wie noch nie”. Der bekannteste von Erlend Oye:
Das Original glaube ich:
Justus Köhncke. Super! Kürzlich hatte ich die Ehre, ihn kennen lernen zu dürfen. Er sagte, er lebe in Neukölln und fände den Conrad-Markt super.
usw.














































