
Auf dem Weg zum Sportcenter
erwischten wir tatsächlich die einzigen drei Miniuten Sonnenschein

Weissensee wirkte etwas lädiert.


bzw. scary

Andrerseits aber auch sehr schön!

Auf dem Weg zum Sportcenter
erwischten wir tatsächlich die einzigen drei Miniuten Sonnenschein

Weissensee wirkte etwas lädiert.


bzw. scary

Andrerseits aber auch sehr schön!

Die Musik im Bowlingcenter in der Samariterstrasse war ohrenbetäubend; so laut und gräßlich, dass man im Grunde genommen ständig trinken musste, um sich gegen das Furchtbare zu wehren. Jedes Stück – ob nun “Über den Wolken” oder das Lied vom “Pimmelmann” war mit den immer gleichen, superüblen Technobeats unterlegt.

A. meinte, so sei eben die Leitkulutr hierzulande und verdächtigte einige Männer in der Nähe unserer Bahn in ihrem Herzen Nazis zu sein. Ich hielt das für Projektion.
Nach zwei Stunden gab es dann auch endlich eine Musik ohne Bumsfickkotzbeat: Helge Schneider “Fitze, fitze, fatze”

Das Waschbecken war da wohl angebracht, damit man nicht auf die Straße spuckt.

In dem kleinen Imbiss in der Karl-Marx-Straße (oder war es noch die Frankfurter Allee?) gab es richtig supergute Minipizza.

hatte es einen schönen Regenbogen über dem Marheinekeplatz gegeben.

Auch in der Fürbringer Straße schien der Nachmittag dramatisch, als er sich zum Abend hin neigte.

In diesem Abend spielten wir wieder bilingual scrabble, allerdings mit deutscher Buchstabenverteilung.

Der freundliche Stromkasten

Eigentlich geht es immer darum, dass nicht mehr reinkommt, als rauskommt. Für jedes Buch, dass man kauft, sollte man eines wegschmeissen usw.
Ich fahre immer auch gerne in den Westen der Stadt, um mir Filme anzugucken.
Auf dem Weg zum traditionsreichsten Berlinale-Kino, dem Zoo-Palast, der im fünfzigsten Jahr seines Bestehens bis zur Unkenntlichkeit umgebaut werden wird, kome ich immer an der CDU vorbei.
Diese Schatten gehören dem Panorama-Leiter Wieland Speck und zwei Schauspielerinnen, die in Yoji Tamadas sehr schönem, edlen Samurai-Film Bushi No Ichibun (Love and Honor) auftraten. In Wirklichkeit sieht der Vorhang natürlich schöner aus. Es gab aber Begeisterungsstürme, als die Schauspielerin Rei Dan einleitende Worte auf Deutsch sprach. Nach dem Film war es wieder toll, Japaner dabei zu beobachten, wie sie die Stars des Films bejubelten und um Autogramme baten.
Okamoto Minako, die Witwe des japanischen Regisseurs Okamoto Kihachi , begrüßt mit vielen ehemaligen Mitarbeitern ihres Mannes, das Publikum anläßlich des ersten Films der Okamoto-Retrospektive im Rahmen des Forumsprogramm.
Wir standen im taz-Café und waren dafür, das heisst dagegen. Auf der Leinwand gab es nostalgische Dokumentarfilme über 1968, Bilder von Straßenkämpfen, später wohl auch den ehemaligen Studentenführer in einer Talkshow.
Es war so voll, dass es keinen Sinn gemacht hätte, sich zwischen die Freunde der Rudi-Dutschke-Straße vor die Leinwand zu stellen, zumal wir deren Begeisterung nicht teilten; vielleicht weil die Botschaft – Rudi-Dutschke-Straße und Axel-Springer-Straße geben sich die Hand zur Versöhnung – uns zu harmonistisch vorkam, vielleicht, weil wir diesem Anführerkram nichts abgewinnen konnten. Insgeheim träumten wir ja noch immer von selbstverwalteten Betrieben ohne Chefs, von der Aufhebung von Hand- und Kopfarbeit usw. und wären wir damals jung gewesen, wären wir sicher nicht im SDS gewesen, sondern hätten uns eher auf die Seite der umherschweifenden Haschrebellen geschlagen.
A. schaute jedenfalls genervt zum Himmel; ich rauchte Zigaretten und B., meine Mitbewohnerin, wusste nicht, worum es ging.
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Drogen-Shorti ist am Fernsehturm in Ost-Berlin. Vielleicht ist „Drogen-Shorti“ auch ein sehr smarter Slangausdruck für „Fernsehturm“.
Der Fernsehturm ist jedenfalls Mitglied in der Vereinigung großer Türme. Die “World Federation of Great Towers – WFGT” ist “eine internationale Vereinigung von Bauwerken, die sich zusammengeschlossen haben, um weltweite Aufmerksamkeit zu erreichen”, heisst es auf der Website der “WFGT”. Der höchste Turm der Welt heisst “CN-Tower”, ist 553 m hoch und steht in Toronto, Kanada.
Später war es sehr angenehm in der Abenddämmerung, von oben nach unten zu gucken. Besonders gut gefiel mir eine Lampe im ersten Stock des Berliner Wahrzeichens.
Zehn Stunden am Tag normal sind schon ein schönes Ergebnis.
Das gilt es auszubauen.
Was soll man auch aufschreiben.
Man hat genug damit zu tun, sich durch die Tage zu schleppen.
Und neben einem piepst es.
“Hallo…!” piepst es.
“Was ist denn?”
“Miauuuuu.”
“Bist du ein Hund … äh … eine Katze?”
Intensiveres Miauen.
“Hast du Hunger?”
“Miauuuuu.”
“Willst du Fische?”
“Miauuu.”
“Grüne oder rote?”
“Miauauuuu” (= unwichtig, that’s not the point)
“Soll ich dir sagen, wo die Fische sind?”
“Miauuuau” (zustimmend)
“Also da unter dem Scheibtisch.”
Er krabellt unter den Schreibtisch, verspeist rasend schnell ein paar imaginäre Fisch und schaut erwartungsfroh.
“Und da. Neben dem Bett.”
Freudig miauend krabbelt der kleine Freund neben das Bett und verspeist in Sekundenschnelle ein paar Fische.
Und guckt wieder fragend und faucht… weiter lesen
Man müsste die Seite irgendwie besser gestalten. Chaotischer, bunter, die gestalterischen und technischen Möglichkeiten besser nutzen; Thumbnails vielleicht für die, die kein schnelles Internet haben, Aschenbecherwebcams; die Werbung neben den Blogs stört auch irgendwie, weil sie so ein bißchen bieder wirkt, andererseits ist das auch wieder prima. (Dies Normale, in dem man sich so wohl fühlt.)
Ich neige immer wieder zu Begeisterungsstürmen, wenn wir jeden Sonntag in die Vorstadt am Rande von Weissenseee fahren, um dort Badminton zu spielen und finde es super, in der Umkleidekabine Berliner Rundfunk am Nachmittag zu hören oder vom Nach-der-Sauna-Balkon am Abend auf halbverfallne Industriesachen und düstere Schornsteine zu gucken.
Die Vorstadt der Großstadt ist die erste Utopie des Kleinstädters; als Teenager war ich oft in Norderstedt zu Besuch. L. sah genauso aus wie Rocko Schamoni in”Rollo Aller”; mit Union Jack auf dem T-Shirt und Zigarettenrauchen. Seine Schwester war sehr wild und launisch. Ihre Eltern… weiter lesen