Nach der Tagesschau wurde auf 3Sat die Eröffnungszeremonie der 58. Berliner Filmfestspiele übertragen.
“Uns haben die Filme gefallen. Nur schade, dass wir sie Ihnen auch noch zeigen müssen”, scherzte Festivalleiter Dieter Kosslick, um dann das Wort an den Staatsminister für Kultur und Medien weiter zu geben: “Begrüßen Sie mit mir den Staatsminister Bernd Neumann!”
Der Staatsminister beglückwünschte Dieter Kosslick mehrmals dazu, dass er es geschafft hatte, Martin Scoresese und die Rolling Stones in die Stadt zu locken.
Und sprach noch ein wenig über den deutschen Filmfonds. Früher hätte man in der Filmbranche lästernd über “stupid german money” gesprochen. Nun wäre das Geld, dass man in in Deutschland produzierte Filme stecke “gut angelegt”. Man könne gar von “smart money” sprechen.
Der Staatsminister dankte noch einmal ausdrücklich allen, die hier gedreht haben, bekam großen Beifall nach seinem Satz: “Ich sage Ihnen: Der deutsche Filmförderfonds wird auch bis ins… weiter lesen
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Wie zeitnah soll man schreiben? Soll man auf Sachen reagieren, die man richtig übel findet? (Naja, vielleicht später, aber eigentlich glaube ich doch nicht) Was soll das überhaupt? Eigentlich hatte ich die Fotos vom Halbfinale zwischen Spanien und Italien gleich ins Netz stellen wollen. Irgendeine Funktion war dann in der Nacht kaputt gewesen. Und nun – denkt man sich – ist es ja auch ganz schön; wenn’s wieder so warm ist, sich Bilder vom Regen vielleicht anzugucken.
Erst gab es ganz viel Wetterleuchten. Dann hatte es gewittert beim Gucken im Beachvolleyballclub an der Möckernstraße 43. Manchmal blieb das Bild dann stehen und verpixelte wie damals die Internetlivebilder von der ersten Big-Brother-Staffel.
Dann war es schön mit einem Handtuch als Turban über dem Kopf durch die Straßen nach Hause zu gehen.
Wirklich schade, dass es keine deutsch-türkischen Wimpel gibt.
Am Morgen hatte ich mir “weiter lesen
Berlinalefrei.
Vor allem ist der Potsdamer Platz aber recht zugig.
Friedenskuchen bei der Tankstelle nachts um halb zwei.
Ich fahre immer auch gerne in den Westen der Stadt, um mir Filme anzugucken.
Auf dem Weg zum traditionsreichsten Berlinale-Kino, dem Zoo-Palast, der im fünfzigsten Jahr seines Bestehens bis zur Unkenntlichkeit umgebaut werden wird, kome ich immer an der CDU vorbei.
Diese Schatten gehören dem Panorama-Leiter Wieland Speck und zwei Schauspielerinnen, die in Yoji Tamadas sehr schönem, edlen Samurai-Film Bushi No Ichibun (Love and Honor) auftraten. In Wirklichkeit sieht der Vorhang natürlich schöner aus. Es gab aber Begeisterungsstürme, als die Schauspielerin Rei Dan einleitende Worte auf Deutsch sprach. Nach dem Film war es wieder toll, Japaner dabei zu beobachten, wie sie die Stars des Films bejubelten und um Autogramme baten.
Okamoto Minako, die Witwe des japanischen Regisseurs Okamoto Kihachi , begrüßt mit vielen ehemaligen Mitarbeitern ihres Mannes, das Publikum anläßlich des ersten Films der Okamoto-Retrospektive im Rahmen des Forumsprogramm.
Kurz bevor die Berlinal losging, hatte es eine Demonstration am Potsdamer
Platz gegeben. Als ich ankam, war die Demo aber schon wieder weg.
Nur die zurückgelassenen Schilder kündigten noch vom Anliegen der Demonstranten. Damit sie nicht nass werden, waren die Parolen auf den Schildern in Klarsichtfolie eingepackt.
Die diesjährige Berlnale-Tasche ist ganz okay.
Sie kann sich durchaus mit den Taschen vergangener Jahre messen (lassen).
Mir war aufgetragen worden, ein paar Filme des japanischen Regisseurs Kihachi Okamoto zu gucken. Kihachi Okamoto wurde 1924 geboren, starb 2005 und war einer der Wegbereiter des neuen japanischen Kinos und ein Meister des Genre-Films. Eine Retrospektive seiner Filme läuft auf den Berliner Filmfestspielen, die demnächst, das heisst morgen, beginnen.
Aber ich blieb dann in meinem Computer auf google-video bei einem Film über Stan Laurel und Oliver Hardy hängen; wie andere vielleicht, wenn sie grad Musik hören wollen, bei den Beatles hängen bleiben, weil sie die auch in- und auswendig kennen. Charlie Chaplin ist Bob Dylan – also upperclass – ; Laurel & Hardy sind dagegen die Beatles.
Der Film, den ich guckte, war zwar nicht wirklich gut, weil alle Arbeits- und Lebenskonflikte ausgespart worden waren; hatte aber sehr schöne Filmausschnitte.
Ich hatte gar nicht gewusst, wieviele ihrer Filme nachkoloriert worden sind.
“No Hardy would ever… weiter lesen


