Archive for the ‘Blumfeld’ Category

02.05.2007 von Detlef Kuhlbrodt
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Blumfeld, PS

von Detlef Kuhlbrodt

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Teils ging es wohl tatsächlich darum, zurück in die guten 70er Richtung Jonathan Richman, zu gehen
oder anders gesagt:

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ich war mir sicher, dass Jochen Distelmeyer  diese schöne Modern-Lovers-Live-Platte bestimmt sehr gerne mag.

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01.05.2007 von Detlef Kuhlbrodt
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Blumfeld

von Detlef Kuhlbrodt

Die Kollegen von der neuen Spex hatten draussen vor dem Postbahnhof schon herumgestanden und Bier getrunken. Ich hatte in der Zeit, als Blumfeld groß wurden, fast nur Techno gehört und Musik mit Texten sehr abgelehnt und Blumfeld deshalb eher retrospektiv mitgekriegt. Martin sagte, bei ihm sei es umgkehrt gewesen; er sei da noch zu klein gewesen und hätte erst mit Toccotronic angefangen, Musik zu hören.

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Immer wieder rief ein Mann ganz laut “Jochen! Jochen!”

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“Alles easy soweit bei Euch? Ich kann Euch nicht hören: Alles easy soweit bei Euch?”

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“Super!”

(Auf dem Weg zum Konzert hatte ich an das Gedicht von der “Inneren Orange” gedacht, dass ganz am Ende ein bißchen verborgen auf der “Tahora Tahiti”-CD von Mouse on Mars ist. Dann kam der Apfelmann, in dem der Ice-Cream-Man der Modern Lovers so halb verborgen aufgehoben ist.)

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“Nieder mit den Umständen!”

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“Jeder geschlossene Raum ist… weiter lesen

14.11.2006 von Detlef Kuhlbrodt
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Surblog; das Schweigen der Schalker

von Detlef Kuhlbrodt

Irgendwie mag ich den Begriff “blog” nicht wirklich, der Ausdruck “bloggen” hat so etwas Geringschätziges und eigentlich finde ich es auch nicht komisch, dass Internetseitenredakteure “blogwarte” genannt werden. “Blockwart” war ein niederer Rang in der NSDAP. Im offiziellen Sprachgebrauch wurde der “Blockwart” schon 1933 durch den “Blockleiter” abgelöst. Die Bevölkerung verwendete den Begriff jedoch weiter für meistenfalls rangniedrige Funktionäre der NSDAP und ihrer Nebenorganisationen, mit denen sie in ihrer unmittelbaren Umgebung in Berührung kamen.
Innerhalb einer bestimmten Generation – der 70er-Jahre Linken, die jetzt zwischen Ende 40 und Ende 50 sind – war es beliebt und wurde lustig gefunden, Nazibegriffe für anderes zu verwenden und das steht dann wieder im Zusammenhang mit so einem unangenehmen, pseudo-antibürgerlichen Brachialhumor.
Egal.
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(Protest, Marheinekehalle, Kreuzberg)

Nicht nur als ewiger Schalke-Fan bin, finde ich es toll, dass die schalker Spieler seit zwei Wochen alle Interviews verweigern. Die… weiter lesen