spielte gestern in der ausverkauften Volksbühne. Sein großartiger Volksbühnen-Auftritt vor neun Jahren war vielen noch im Gedächtnis. Vor fünf Jahren war er zuletzt in Berlin aufgetreten. Draussen musste man erstmal zwischen acht und neun warten. Dann spielte die John Dear Mowing Band, die ihn später noch begleiten sollte. Dann gab’s eine Weile Johnny Cash und um kurz vor zehn betrat der manisch-depressive große Sänger die Bühne.
Das Konzert war intensiv und schön, wenn auch ziemlich kurz. Manche seiner Lieder – “Living life”, “True Love will find you in the end” oder “Caspar the friendly ghost” – berührten mich wieder sehr. Oder auch, dass er “Help” von den Beatles sang. Rocken kann Daniel Johnston auch ziemlich gut. Manchmal hatte man den Eindruck, er hätte Probleme mit seiner Stimme. Man denkt dann ja auch immer, das liege an den Medikamenten, am vielen Cola-trinken oder plötzlich vorbeikommenden Aufregungen.
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