
Haralds Grab sollte ein Teil der Wiese werden. Ein paar Blümchen, verschwimmende, vielleicht osmotische Grenzen mit der umgebenden Welt.



Die Blumen blühten zurückhaltend in der Nachmittagssone, die intensiv und wärmend schien, am Rande dunkelgrauer Wolken, die fast die Hälfte des Himmels mit einer gewissen Bedeutung bedeckten. Die Wolken bewegten sich hier kaum.
Die gleiche Himmelskonstellation hätte in Norddeutschland oder England baldigen Regen bedeutet, oder die Wolken wären dann ganz weggegangen. Hier tat sich über zwei Stunden eigentlich kaum was am Himmel. Ich riss ein bißchen Unkraut weg. Ich betrachtete die Blumen, ging ein bißchen auf und ab. Setzte mich für einen Monent auf den weichen Boden vor dem Grab und guckte aus unterschiedlichen Blickwinkeln auf die Blumen.
Haralds Grab sieht aus wie ein kleiner französischer Garten. Die Farben sind meist rot, gelb, blau und orange.
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