10.08.2008 von Detlef Kuhlbrodt

Diese Ecke mochte ich schon ganz gerne, auch wenn das gelbe Schild in der Mitte des W’s in Wirklichkeit viel schöner ist am frühen Nachmittag.

Auch dies Fahrrad in der Urbanstraße leuchtet in echt viel mehr.

Aus dem Hinweisschild Richtung Macdonalds in der Skaliter Straße hatten Gegner der weltweit operierenden Kette ein kleines Kunstwerk geschaffen. Wie ich finde.
21.06.2008 von Detlef Kuhlbrodt
Hola, hola. Keine Ahnung, was ich sagen soll. Als ich mit Ti und E in das Lokal von Türkyemspor gegangen war, hatte ich an eine kroatische Freundin gedacht, die am Strand der Spree guckte und ein bißchen bedauert, dass ich mich nicht zweiteilen konnte.
Bevor das Spiel losging, hielt der Präsident von Türkyemspor eine kleine Ansprache, die von Fairness handelte. Egal wie es ausginge, es ginge darum, ein schönes Fest zusammen zu feiern.
Ungefähr die Hälfte der Zuschauer in dem Vereinslokal war deutsch. Beim letzten Türkeispiel seien weniger Deutsche hier gewesen, sagte Ti und stellte mir Oflu vor, der früher mal bei Hertha gespielt hatte, nun eine Jugendmannschaft von Türkyemspor trainiert und im Lokal alles im Blick hatte.
Das Spiel wurde auf zwei Leinwänden gezeigt. Auf der linken Leinwand lief die ARD-Übertragung, auf der rechten die Übertragung des türkischen Fernsehens. In der ersten Halbzeit hörte man den deutschen, in… weiter lesen
11.04.2008 von Detlef Kuhlbrodt

Nähe Südstern. Die Rauchererklärungen haben oft so etwas leicht Tristes.
Kann mal bitte jemand, das Licht wieder anstellen?!

Danke! Keine Ahnung, wieso ich Sportacus für die netteste Kindersendung halte. Vielleicht, weil ich bis fünfzehn Leistungssportler war.

Wir in Kreuzberg brauchen keine Handys. Oder Schulhefte.
.. Vier Tage lang hatte ich mich fast nur mit dem Tiger von Kreuzberg beschäftigt. Die ganzen Videos noch mal geguckt. Die anderthalb Stunden des Gesprächs auch mit Tiger und Murat Ünal abgetippt. Der Text über Tiger in der taz heute, hatte viel Spaß gemacht, aber man müsste unbedingt noch was Längeres machen; wo Tiger und Murat mehr zu Wort kommen und selber auch noch genauer die Tiger-Utopie beschreiben, analyisieren etc..
Für U-Bahn-Umut und die absolut brilliante englische Version des Umut-Themas würde ich den Beiden sofort den Grimme-Preis geben.
Der erste Teil der internationalen weiter lesen
16.01.2008 von Detlef Kuhlbrodt

Die Raucherecke vor dem Roten Salon der Volksbühne ist furchtbar. Es wehen eisige Winde dort. Die Raucherecke vor dem Jumps-Sportcenter in Weissensee dagegen ist schön und gemütlich.

Die Betreiber des Sportcenters sind praktisch und hatten sie vor einigen Tagen dahingebaut. Wir waren ganz begeistert, als wir sie entdeckten. Man braucht Windschutz, keine Heizpilze! Man beachte auch den schönen Hornbach-Kalender.

An diesem Nachmittag hatte ich zum ersten Mal nach anderthalb Jahren gegen H. im Badminton gewonnen.


Nach dem Sport gehen Bier und Zigaretten zusammen. Hand in Hand. Die ersten Biers hatte man ja auch als Teenager nach dem Fussball in der “Sportlerklause” getrunken. Das war Oldschool sozusagen.
08.01.2008 von Detlef Kuhlbrodt
Nachdem ich mit G., meinem Busfahrerfreund, bei Karstadt was essen gewesen war, wollten wir irgendwo Kaffee trinken und rauchen. Wir suchten vergebens und gingen dann zu ihm in seine Wohnung, als ob wir noch 15 wären. Für unsere Gesprächszwecke gab es ja keinen öffentlichen Ort mehr in der Nähe.

Auf dem Rückweg am späten Nachmittag war ich dann von Nord-Neuköln in meine Gegend gegangen. ich hatte mein Fahrrad geschoben. Und in alle Kneipen geguckt, um zu sehen, ob jemand raucht. In keiner Kneipe rauchte noch jemand. Die meisten Kneipen und Cafés waren leer und sahen furchtbar ordentlich und deprimierend aus.
Es machte traurig, in die leeren Kneipen zu gucken. Nur in einer – diesem Bierhaus an der Urbanstraße – standen die Aschenbecher noch auf den Tischen. Davor saßen Raucher (ich war mir sicher, dass es Raucher waren), aber sie rauchten nicht. Männer über 50, die jahrelang rauchend in dieser… weiter lesen
05.01.2008 von Detlef Kuhlbrodt
Viele hatten nun tatsächlich das Rauchen aufgegeben. A. hatte seinem Sohn (wie schon einmal) versprochen, dass er von nun an nie mehr rauchen würde. Dann war er im Schwimmbad so gereizt gewesen, dass er seinem Sohn versehentlich auf die Nase gehauen hatte und wäre deshalb – als Nichtraucherprügelvater – fast des Schwimmbads verwiesen worden, denn die Nase des Sohns hatte schön geblutet. B. war mit Unterstützung eines teuren Medikaments, dass die Nikotinrezeptoren lahm legte, zur Nichtraucherin geworden. (einer Studie zufolge stieg die Selbstmordhäufigkeit unter den Benutzern des Medikaments) C. hatte es für seine Frau getan, kaute nun ständig Nikotinkaugummis und rauchte abends zuweilen eine Zigarre. (iiiiii) D. hatte keine große Geschichte daraus gemacht, sondern einfach so aufgehört, ohne jemandem etwas davon zu erzählen. Neue Nichtraucher berichteten, sie bräuchten nun weniger Schlaf, seien teils sehr gereizt, sagten, es sei doch auch toll, dass sie nun nicht mehr rausgehen müssen, wenn die… weiter lesen
01.09.2007 von Detlef Kuhlbrodt
Es ist März und ich bin in Helsiniki.


Selbstverständlich rauchen die Einwohner Helsinkis selten und oft auch gar nicht. Während einem in Berlin die Frage ”Warum rauchst du nicht” immer noch irgendwie normal vorkommt, ist es hier umgekehrt, das heisst die Frage, warum man rauche, wird einem eigentlich aus Höflichkeit nicht gestellt; man beantwortet sie aber trotzdem.


Ganz selbstverständlich rauchen die Menschen hier selten und oft auch gar nicht. (andererseits kann es einem auch passieren, dass man am spåten Abend plötzlich einer Gruppe von Rauchern begegnet. Funf Leute und jeder hatte eine Zigarette an!


Ich wohnte in der Frederiksgatan, die sich nahe der Mannerheimstrasse befindet.


Ich rauchte auf einem kleinen, also sehr kleinen Balkon, der sich zwischen den Stockwerken befand, also dort, wo sich in manchen Berliner Häusern das Aussenklo befindet. Oder jedenfalls so ungefähr. Jedenfalls mit Blick auf den Hinterhof.
Eigentlich durfte man auf… weiter lesen
08.07.2007 von Detlef Kuhlbrodt
09.03.2007 von Detlef Kuhlbrodt

Einen Abend zuvor hatten wir Michael Winterbottoms “Code 46″ geguckt und nun noch einmal Wong Ka-Wais “2046″. Beides tolle Filme.

Als ich “2046″ zum ersten Mal geguckt hatte, war mir die Vielsprachigkeit des Films gar nicht so deutlich gewesen, weil sie ja durch die Untertitelung weggebürstet wird. Erst J. machte mich darauf aufmerksam, dass die Leute kantonesisch, japanisch und mandarin reden und sich häufig nicht verstehen.

Eigentlich sahen wir unterschiedliche Filme: ich verstand wohl den Inhalt des Gesagten durch die deutsche Untertitelung; mir entging jedoch das für den Film wesentliche Nichtverstehen, das J., die Kantonesisch und ein bißchen Mandarin spricht, wahrnehmen konnte.

Obgleich wir beide den Film zum zweiten Mal guckten, hatten wir das Gefühl, Vieles nicht zu verstehen. Beim Gucken dachte ich wieder, das ist mein Lieblingsfilm. Alles, was gesagt wurde, war wahr.

Vor allem rauchen… weiter lesen
14.12.2006 von Detlef Kuhlbrodt
Wenn man’s soziologisch nimmt, geht es beim Kampf gegen das Rauchen nicht nur um liebe Gesundheit gegen böse Tabaklobby, Freiheit gegen Sucht, sondern vor allem auch um Oben gegen Unten; Reiche gegen Arme, Alte gegen Junge, Aufseher gegen Beaufsichtigte, Gesunde gegen Kranke und – wenn es richtig ist, dass mehr junge Mädchen als Jungs rauchen – Männer gegen Frauen – und was dem BILD-Zeitungsleser seine Busenmädchen und Sexskandale ist dem grünen Mittelstand der Kampf gegen das Rauchen. Dies alles lenkt ab von Wichtigerem, dass so unerledigt bleibt!
