07.08.2007 von Detlef Kuhlbrodt

Gerade war ein Tor gegen die Mannschaft des BFC Südring gefallen. Ein neuer Spieler machte sich warm.

Dann saß ich mit C. auf der Dachterasse des Hauses, in dem er wohnte. Wir redeten über
“die 68er”. Also darüber, dass “die 68er” eigentlich den Körper verneint hatten. In dem Sinne dass der Körper immer für etwas anderes gestanden hätte: der Körper, der Sport macht, galt ihnen als faschistisch; der sexuelle Körper hatte immer für etwas anderes stehen müssen. Da hatte nichts Zärtliches, sondern immer so etwas fast plump Rabiates dringelegen. (so waren ja auch deren Witze)

Vielleicht würden wir uns demnächst mal ab und zu zusammensetzen, reden, das Geredete aufzeichnen und gucken, ob man daraus was machen könnte. Nächstes Jahr ist ja Jahrestag – 40 Jahre 68.

In den 80ern hatten wir es schon als Grenzüberschreitung empfunden hatten, wenn einem jemand die… weiter lesen
05.07.2007 von Detlef Kuhlbrodt


Kreuzberg, Mitte & Prenzlauer Berg unterscheiden sich auch sprachlich.
Von “Spätis” etwa würde in Kreuzberg niemand sprechen.
Beim Souterrainkiosk in der Mittenwalder Straße bleiben die wohl am besten gefundenen BZ-Titelseiten viele Tage lang draussen stehen. Es geht immer um’s Trinken oder um Sex. Das ist auch bei anderen Kiosken so hier.
Passend dazu gab’s in der “FR” dann diesen Text letzte Woche:
Gesetz gegen Kinderpornos soll verschärft werden
VON NADJA ERB
Diskussionsstoff – nicht nur in Uelzen (dpa)
Der Fall des in der Türkei inhaftierten 17-jährigen Marco hat in Deutschland die Debatte über den Umgang mit Jugendlichen im Sexualstrafrecht angefacht. Um eben dieses Thema dreht sich auch der aktuelle Streit über einen Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur sexuellen Ausbeutung von Kindern und Kinderpornographie. Denn Experten sehen durch den Entwurf das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung von Jugendlichen gefährdet.
Den Kritikern stößt vor allem auf, dass künftig Verbreitung, Besitz… weiter lesen