taz.lab 2016 – Wer kommt? VI: BloggerInnen, Diversity Leaders, KünstlerInnen

Die Liste mit großartigen Gästen des taz.lab verlängert sich täglich. Wir haben ReferentInnen rekrutiert, die ihre Meinungen laut kundtun und Konflikte nicht scheuen werden.

So etwa Daniel Gyamerah, er leitet das Projekt „Vielfalt entscheidet – Diversity in Leadership“ und ist Vorsitzender des Each One Teach One e. V., eines Community-basierten Bildungs- und Empowerment-Projekts in Berlin. Er hat Politik- und Verwaltungswissenschaften sowie Public Policy studiert und das „Network Inclusion Leaders“ mitbegründet. Er arbeitet zu den Themen Empowerment, Gleichstellung und rassistische Diskriminierung im Schulsystem.

Ahima M. Beerlage ist Autorin, Linkshänderin, gehbehindert und verheiratet mit einer evangelischen Pastorin. Im Berliner Frauenkulturraum Begine moderierte sie die Veranstaltung „Lesbische Auslese – Ein literarisches Quartett“, in der nach dem bekannten Format lesbische Bücher mit gebührender Wertschätzung „bejubelt oder niedergemacht“ werden.

Grada Kilomba ist Autorin, Psychoanalytikerin und interdisziplinäre Künstlerin. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit Gender, Race, Trauma und Erinnerung. Als Gastprofessorin lehrt sie an verschiedenen Universitäten, zuletzt an der Humboldt-Universität zu Berlin. Momentan ist sie Artist in Residence der Stadt Berlin und kuratiert die Reihe „Kosmos 2“ des Maxim Gorki Theaters. Hier referieren Kunstschaffende, deren Leben von Flucht geprägt ist.

SchwarzRund ist Bloggerin, Malerin, Autorin und Performerin. Sie ist schubladenbewusst und positioniert sich selbst als bipolar, cis, queer, Schwarz, dick, latin@, pan und neurodivers. SchwarzRund hat im vergangenen Jahr die Novelle „Quasi“ veröffentlicht und schreibt gerade an ihrem ersten Roman mit dem Arbeitstitel „Schwarzer Frost“. Neben ihrer Tätigkeit als Bloggerin referiert sie auch über Schwarze queere Musik.

Ralf Fücks, Mitglied der Grünen und ehemaliger Bremer Senator für Stadtentwicklung und Umweltschutz, ist heute Vorstandsmitglied der Heinrich-Böll-Stiftung – unseren Alliierten beim taz.lab. Nebenbei ist er als Publizist tätig. Zuletzt erschien 2013 sein Buch „Intelligent wachsen. Die grüne Revolution“.

Wir begrüßen den Songwriter und Bühnen-Entertainer Bernd Begemann. Nach einer vierjährigen Pause meldet sich der Hamburger Liedermacher mit seinem neuen Album, „Eine kurze Liste mit Forderungen“, zurück. In seinen Liedern präsentiert Begemann mit einer Mischung aus Pop und Schlager ironisch veredelte Zustandsbeschreibungen des Lebens und Denkens der Post-68er-Gesellschaft. Am 2. April beglückt er uns mit einer Hitparade sondergleichen.

Conrad Geene ist unser Mann für die Kinderbetreuung. Seine Kindheit inmitten einer geschwisterreichen queeren Patchworkfamilie weckte in ihm das Interesse, den – wie er es nennt – sozialisatorischen Prozess des Aufwachsens kennen und verstehen zu lernen. Conrad studierte daraufhin den bisher einzigartigen Studiengang „Kindheitswissenschaften“. Er wird das laut-fröhliche Getobe im Bälle-Bad des taz.lab nicht nur organisieren, sondern auch direkt vor Ort dafür sorgen, dass die Kleinen nicht zu kurz kommen.

Titelbild: Grada Kilomba. Foto: Dawit Habtu

 

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