vontazlab 28.02.2018

taz lab

Gedanken, Ideen, Eindrücke, Berichte – das taz lab Blog ist die kleine Version der großen 24h-Denkfabrik der taz.

Mehr über diesen Blog

Wie verändert sich der Wert von Arbeit? Fragen, die wir wieder mit Gästen aus aller Welt, mit über 200 Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen, Menschen, in Berlin diskutieren werden – und natürlich mit Ihnen: Auf nach Berlin am 21. April 2018 im HKW – wir freuen uns auf Sie! Hier erhalten Sie einen Einblick in unsere Gästeliste (Tickets können Sie hier online bestellen):

 

Abdul Abbasi gründete gemeinsam mit einem Freund das YouTube-Projekt „GermanLifeStyle“. Der Träger der Inte­gra­tions­medaille der Bundesregierung verrät den Be­su­che­r*in­nen des taz labs, was er sich unter gemeinsamer Arbeit an einem gelungenen Zusammenleben vorstellt.

Anette Adam ist gelernte Krankenschwester mit staatlich anerkannter Zusatzqualifikation für Leitungsfunktionen. Sie ist Ethikberaterin und Hospiz- und Pflegedienstleiterin im stationären Lazarus Hospiz der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal.

Geschäftsführer von AX Semantics Saim Rolf Alkan ist einer Software zur automatisierten Texterstellung in 18 Sprachen. Er ist auch als Dozent und Referent in den Bereichen Onlinekommunikation und „Roboterjournalismus” tätig.

Atiye Altül lebt seit 1970 in Berlin. In den ersten Jahren arbeitete sie bei Siemens und AEG in der Fabrik, ab 1973 studierte sie Textildesign an der Universität der Künste und arbeitete als Schauspielerin am Grips-Theater.

Lydia Amenyaglo hat sich bereits in jungen Jahren gegen soziale Ungerechtigkeit in Westafrika und Südostasien eingesetzt. Nach dem Studium gründete sie ein Sozialunternehmen und arbeitet jetzt als Content and Communication Manager.

Für funk in der Sendung „Headlinez“ kommentiert Rayk Anders Politik für eine junge Zielgruppe. „GQ Germany“ nennt seinen YouTube-Kanal „das beste Politmagazin auf YouTube“. Sein Buch „Eure Dummheit kotzt mich an“ wurde zum Bestseller.

Viveka Ansorge arbeitet bei der ArbeitGestalten Beratungsgesellschaft mbH. Sie ist Expertin für gute Arbeit und prekäre Arbeit und untersucht die Beschäftigungsbedingungen in Berliner Wirtschaftsbranchen.

Nina Apin ist Leiterin des Meinungsressorts der taz. Seit 2005 schreibt sie für die taz über Kultur- und Gesellschaftsthemen, von 2009 bis 2015 war sie Redakteurin im Berlin-Ressort.

Marie-Luise Artelt ist Schriftstellerin, Fotografin und leitet die medialen Projekte von TechEnergy for Africa. Sie beschäftigt sich vor allem mit dem Feld „Digital Storytelling“ und mit der Kulturgeschichte Afrikas.

Ingo Arzt ist Redakteur für Energie und Klima im Ressort Wirtschaft und Umwelt der taz. Seit sechs Jahren schreibt er über erneuerbare Energien und den Wandel der Energiepolitik in Deutschland und anderen Ländern.

Evelyn Ascher ist Strafverteidigerin und Vorsitzende des Anstaltsbeirats der JVA für Frauen in Berlin. Die ehrenamtliche Tätigkeit als Anstaltsbeirätin empfindet sie in jeder Hinsicht als eine Bereicherung.

Redakteur der taz gazete Volkan Ağar studierte Internationale Entwicklung und Politikwissenschaft in Wien, Bologna und Chicago. Er schreibt über soziale Bewegungen, Migration sowie Politik und Gesellschaft der Türkei.

Seit Januar 2018 ist sie Co-Vorsitzende der Grünen: Annalena Baerbock. Sie war Landesvorsitzende der Brandenburger Grünen und ist außerdem Mitglied des Deutschen Bundestags und von Europa-Union Deutschland e. V. Ihre steile Karriere führt sie folgerichtig auf das taz lab, den relevantesten aller Kongresse. Hat Rot-Rot-Grün eine Zukunft? Annalena Baerbock wird es uns verraten.

David Bandurski ist Forscher und Lehrbeauftragter am „Journalism and Media Center“ der Universität Hongkong, wo er in leitender Funktion für das unabhängige „China Media Project“, eine der führenden Institutionen, die zur Medienlandschaft in China arbeiten, tätig ist.

Mareike Barmeyer ist promovierte Soziologin und taz lab-Redakteurin. Barmeyer hat in England studiert. Mit ihrer Berliner Lesebühne Rakete 2000 tritt sie einmal im Monat im Zimmer 16 in Pankow auf.

Idil Baydar alias „Jilet Ayşe“, Stammgast auf dem taz lab, darf auch dieses Jahr nicht fehlen. Sie verrät uns mehr, spricht über das neue Proletariat, die Armee von Selbstständigen und Minijobbern in Deutschland.

Carsten Becker arbeitete zehn Jahre als Kinderkrankenpfleger an der Charité Berlin und will mit dem „Berliner Bündnisses für mehr Personal im Krankenhaus“ einen Volksentscheid durchsetzen. Er spricht über würdiges Arbeiten und Nicht­arbeiten für die fortgeschrittenen Semester unter uns.

Julia Becker ist Professorin für Sozialpsychologie an der Universität Osnabrück. Sie hilft uns mit neuesten Erkenntnissen aus der Forschung, die Begriffe sexualisierte Gewalt und Sexismus einzuordnen und zu erklären.

Torben Becker ist seit Juni 2017 bei der taz. Er studierte Philosophie, Europäische Ethnologie und Kulturanthropologie in Kiel, Konstanz und Neu-Delhi. Aktuell arbeitet er als Programmredakteur für das taz lab.

Nesrin Bektas ist in Duisburg geboren und aufgewachsen. Sie macht seit 2016 eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement. Aufgrund einer angeborenen Gelenksteife (AMC) hatte sie lange keinen Ausbildungsplatz gefunden.

Wie kann man Privatleben und Karriere am besten miteinander in Einklang bringen? Für Christiane Benner, zweite Vorsitzende der IG Metall, sollten Beschäftigte ihre Wahlarbeitszeit selbst festlegen können. Sie spricht mit uns über Work-Life-Balance und die in den letzten Tarifverhandlungen erstrittene 28-Stunden-Woche: Arbeitsreduzierung als Zukunftsmodell?

Historikerin, Ethnologin Eva Berger ist seit 1993 Rechercheurin und Archivarin bei der taz. Sie studierte Geschichte und Europäische Ethnologie und forschte u. a. über Kolonialismus und Globalisierungsgeschichte.

Marion Bergermann ist freie Journalistin und war aktives Mitglied der Generation Praktikum. Sie arbeitete während des Studiums beim rbb, bei Zeit Online und der taz, wo sie 2015 und 2016 taz-lab-Redakteurin war.

Peter Berz studierte Philosophie und Germanistik in Wien, Freiburg und Hamburg. Er war Assistent von Friedrich Kittler und ist nach diversen Professuren derzeit Privatdozent für biologische Medientheorie an der HU Berlin.

Pascal Beucker ist Redakteur im Inlandsressort der taz in Berlin. Zuvor berichtete er fünfzehn Jahre lang als nordrhein-westfälischer Korrespondent für die taz aus Köln.

Henrik Bispinck arbeitete am Institut für Zeitgeschichte und an der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde. Seit 2010 ist er Mitarbeiter der Forschungsabteilung des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen.

Evi Blink schloss 2011 ihre Ausbildung zur Fotografin beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Köln ab. Seit 2012 arbeitet sie als freie Fotografin. Im Gespräch mit ihr sollen die unterschiedlichen Ansätze von fotografischer Reportage und künstlerischer Dokumentation offengelegt und diskutiert werden anhand des künstlerischen Fotoprojekts zum Umzug der taz.

Er probiert die Gesellschaft der Zukunft aus: Mit seiner Initiative „Mein Grundeinkommen“ hat Michael Bohmeyer bisher 150 Menschen bedingungslose Grundeinkommen geschenkt, um herauszufinden, wie das ihr Leben verändert.

Vincent Bruckmann studiert Geschichte und Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Er hat besondere Vorlieben für Videojournalismus und Hörfunk und ist Redakteur im taz lab-Team.

Lea Bruckmann studiert Soziale Arbeit an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin. Ihre Interessen liegen im sozialen Bereich allgemein sowie in der Ehrenamtlichkeit.

Pia Bräuning ist politische Sekretärin im Ressort Frauen- und Gleichstellungspolitik im IG-Metall-Vorstand. Ihre Themen sind unter anderem Entgeltgleichheit und partnerschaftliches Verhalten am Arbeitsplatz.

Mathias Bröckers gehört zur Gründergeneration der taz. Er war bis 1991 Kulturredakteur und berät die taz seit 2007 bei der digitalen Entwicklung.

Gina Bucher organisiert und konzipiert das taz lab seit 2009. Bucher studierte Filmwissenschaften, Publizistik und Kunstgeschichte in Zürich und Hamburg. Sie lebt als freie Autorin und Redakteurin in Zürich.

Heinz Bude ist Professor für Soziologie an der Universität Kassel. Er hat vielfältig in die Debatten der vergangenen 20 Jahre interveniert, besonders mit den Stichworten Bildungspanik und Ausgeschlossene.

taz Panterpreisträger 2016 Tobias Burdukat leitet ein Jugendprojekt in Grimma. Im Kern des Konzeptes des „Dorfes der Jugend“ stehen Antirassismus und Antisexismus. Gemeinsam mit Jugendlichen aus der Umgebung leistet er auf dem Gelände einer alten Spitzenfabrik in Grimma ganz außergewöhnliche Jugendarbeit.

Frank Böhringer  verantwortet bei der AOK Baden-Württemberg die Themen HR-Strategie, Employee Research, Diversity-Management, Betriebliches Gesundheitsmanagement und die Begleitung der digitalen Transformation für über 10.000 Beschäftigte.

Ali Çelikkan wurde in Istanbul geboren. Für die Zeitung „Cumhuriyet“ arbeitete er als Reporter und Redakteur. Während eines Stipendienaufenthalts in der taz beschloss er, in Deutschland zu bleiben und das Projekt taz.gazete aufzubauen.

Thomas Chatterton Williams lebt in Paris und schreibt u. a. für die „New York Times“, die „Washington Post“, den „New Yorker“ und „Atlantic“. 2017 war er Fellow an der American Academy in Berlin und erhielt den „Berlin-Preis“ der Institution.

Daniel Cohn-Bendit, ist einer der bekanntesten Köpfe der Studentenbewegung der 60er Jahre. Er ist Politiker, Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen und war lange Vorsitzender der Grünen/EFA im Europäischen Parlament und ist ein wiederkehrender Gast mit aktuellen und kontroversen Diskussionen.

Kaan Dedeoğlu studierte Mathematik und Vermessungstechnik an der Pennsylvania State University. Seit 2011 arbeitet er als Programmierer. Dedeoğlu ist in Istanbul geboren und lebt seit 2017 in Berlin.

Barbara Dribbusch ist bei der taz Redakteurin für Soziales. Ihr Buch „Können Falten Freunde sein?“ (Goldmann) handelt vom Älterwerden.

Ilaria Duggento, verheiratet und praktizierende Christin, ist selbstständige Immobilienmaklerin. Sie sagt: „Wie handle und denke ich wirtschaftlich und wie kann ich gleichzeitig oder anschließend einen sozialen Unterschied machen?“

Autorin Silke van Dyk ist Professorin für Politische Soziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Ihre Forschungsschwerpunkte sind u. a. die Soziologie der Sozialpolitik und des Wohlfahrtsstaats und die Soziologie des Alters und der Demografie. Mit ihr sprechen wir über Postwachstumsökonomie.

Boryana Dzhambazova ist freie Journalistin und arbeitet aktuell als Kommunikationsmanagerin bei „Press Start“. Die gebürtige Bulgarin hat ihren Master in Journalismus an der New York University gemacht und setzt sich aktiv für die Pressefreiheit in Bulgarien ein.

Als Kultur- und Literaturwissenschaftler beschäftigt sich Patrick Eiden-Offe mit sozialen Fragen und hat 2017 das Buch „Poesie der Klasse. Romantischer Antikapitalismus und die Erfindung des Proletariats“ veröffentlicht.

Marco d’Eramo, Jahrgang 1947, ist Journalist. Er gehört zu den Gründern der Zeitung „Il Manifesto“, für die er u. a. als Korrespondent in den USA war. Heute schreibt er regelmäßig für Magazine wie „Lettre International“, die „New Left Review“ und die taz.

Wolfgang Ertel ist Physiker, Forscher, Leiter des Instituts für Künstliche Intelligenz und Beauftragter für Nachhaltige Entwicklung an der Hochschule Ravensburg-Weingarten. Seine Spezialgebiete sind maschinelles Lernen und lernfähige Roboter. Auf dem taz lab stellt er spektakuläre KI-Erfindungen vor und zeigt, dass das Zeitalter der autonomen Systeme längst begonnen hat.

Der Coworking Enthusiast Christoph Fahle und hat vor zehn Jahren mit seinem Team die ersten Coworking Spaces in Berlin, Hamburg und Köln gegründet. Als CEO von betahaus ist er für Wachstum und strategische Partnerschaften zuständig.

Jan Feddersen ist taz-Redakteur für besondere Aufgaben und verantwortlich für die Organisation des taz lab und weitere publizistische Projekte der taz. Er ist Absolvent der Hamburger Hochschule für Wirtschaft und Politik und Experte für den Eurovision Song Contest.

Der Österreicher Christian Felber hat das Konzept der Gemeinwohl-Ökonomie entwickelt und ist vom Vollgeld überzeugt, das er zu einem „Souveränen Geld“ weiterentwickelt hat. Felber sagt: „Mit dem Vollgeld würde das Geld endlich demokratisch.“ Er ist Buchautor, Hochschullehrer und freier Tänzer in Wien.  Mehrere Bestseller, zuletzt „Ethischer Welthandel“ und „Die Gemeinwohl-Ökonomie“.

Susanne Fischer ist Schriftstellerin, Journalistin und Herausgeberin. Auf ihrer Lieblingsseite der taz – „Die Wahrheit“ – schreibt sie regelmäßig. Außerdem hat sie mehrere Romane und diverse Geschichten veröffentlicht.

Leo Fischer kaperte einst den Twitter-Account des Zeit-­Magazins, das Experiment wurde abgebrochen, weil er absichtlich Fake News verbreitete. Er ist Autor, Kolumnist und war bis 2013 Chefredakteur des Satiremagazins Titanic. 2017 ernannte ihn das „Medium-Magazin“ zum „Journalist des Jahres“.

Bernd Florath ist in Ostberlin geboren, studierte von 1975–81 Geschichte mit einer Unterbrechung von 1977 bis 1978 wegen unliebsamer Kommentare in Sachen „Biermann-Ausbürgerung“. Seit 1981 arbeitet er in der historischen Forschung.

Die Sozialwisenschaftlerin Naika Foroutan leitet seit 2011 die Forschungsgruppe ,,Junge islambezogene Themen in Deutschland“ (JUNITED) an der HU. Auf dem taz lab wird sie über ihre Arbeit am Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung referieren.

Pia Frankenberg ist Regisseurin und Buchautorin. Frankenberg arbeitete in den 80ern und 90ern als Filmregisseurin, Drehbuchautorin, Produzentin, Darstellerin. Seit 2013 schreibt sie eine Kolumne für die „Wahrheit“-Seite der taz.

Amna Franzke studiert in Berlin Philosophie und Musikwissenschaft. Nebenbei arbeitet sie als Redakteurin bei der taz. Oder andersrum? Ja, doch … eher andersrum. Sie schreibt über Gesellschaft und Medien.

Fabienne Freymadl arbeitet als selbständige Domina unter dem Namen Lady Velvet Steel und ist politische Sprecherin des Berufverbandes erotische und sexuelle Dienstleistungen e.V.

Anne Fromm  ist taz-Medienredakteurin. Sie wurde in Erfurt geboren und hat bei der „Thüringer Allgemeinen“ die Finessen des Lokaljournalismus gelernt. An der Deutschen Journalistenschule in München wurde sie zur Redakteurin ausgebildet.

Jakob Peter Funken studierte in den Niederlanden International Business and Management Study. Zu seinen Ausbildungsstationen gehörte die Xiamen University in China sowie die Benton High School in Pennsylvania, USA.

Isabel Garcia geboren in Spanien, ist Diplom-Pädagogin und Gärtnermeisterin. Sie sagt: „Ich möchte in Ruhe, ohne Stress, in Frieden und mit meiner Umgebung für einen gerechten Lohn arbeiten.“

Bettina Gaus ist politische Korrespondentin der taz. Von 1996 bis 1999 leitete sie das Parlamentsbüro der taz, vorher war sie sechs Jahre lang deren Korrespondentin für Ost-und Zentralafrika mit Sitz in Nairobi.

Conrad Geene studiert Angewandte Humanwissenschaften mit dem Schwerpunkt Kindheitswissenschaften an der Hochschule Magdeburg-Stendal.

Publizistin und Kuratorin Adrienne Goehler ist unter anderem im Kuratorium der taz Panter Stiftung aktiv. Sie engagiert sich für Frauenquoten, Nachhaltigkeit und ein bedingungsloses Grundeinkommen.

Katrin Gottschalk ist seit April 2016 stellvertretende Chefredakteurin der taz. Sie beschäftigt sich vor allem mit Feminismus und den digitalen Veränderungen im Journalismus.

Belinda Grasnick ist Redakteurin bei taz.de und Teil des taz-leicht-Teams. Sie recherchiert und arbeitet mit Daten, schreibt über Politik, Gesellschaft – und manchmal auch über ihre ostdeutsche Herkunft.

Dagmar Greskamp studierte Europäische Politik in Osnabrück, Grenoble und Warschau. Seit 2015 ist sie Referentin bei Aktion Mensch. Greskamp ist schwerbehindert und war in der Selbst- und Lebenshilfe tätig.

Als eine der Gründerinnen des betahauses ist Madeleine Gummer von Mohl seit zehn Jahren in der Gründerszene unterwegs. Sie studierte Geschichte und Germanistik an der Universität Potsdam. 2004 und 2009 arbeitete sie in der Politikfarbik.

Ulrich Gutmair arbeitet in der Kulturredaktion der taz. Über die Neuerfindung der Stadt durch Hausbesetzer, Raver und Künstler nach dem Mauerfall hat er ein Buch geschrieben: „Die ersten Tage von Berlin“.

Florian Günther hat sich in der DDR als Totengräber, Eisenflechter und Punk-Musiker durchgeschlagen, nach der Wende jobbte er als Kurierfahrer. Heute arbeitet er als Schriftsteller.

Robert Habeck, ist seit Januar 2018 Co-Bundesvorsitzender der Grünen, Schriftsteller und für eine Übergangszeit stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Umwelt, Landwirtschaft und Energiewende in Schleswig-Holstein. Er schlägt ein anderes Denken, eine andere Perspektive auf die Besserung unserer Welt vor. Auf dem taz lab 2018 wird auch er sich über die Frage hermachen: Wie wollen wir arbeiten – was ist gegen die gesellschaftliche Nervosität anzustiften?

Diplom-Ökonomin, Personal- und Persönlichkeitsentwicklerin Grit Hallal arbeitet seit 2000 im Seelsorge- und Coaching-Bereich. Seit 2013 ist sie im Vorstand von LernSINN erlebBAR e. V. und Begründerin der ArbeitsSINN erlebBar.

Charlie Hansen, Ende der 80er in einer Kleinstadt geboren, lebte ab 2008 in Hamburg. Studierte Wirtschaft und Soziologie. Seit fünf Jahren in der Sexarbeit (Escort) und das dritte Jahr im Sexworkeraktivismus. Hansen lebt in einer Partnerschaft.

Lars Lundehave Hansen ist ein preisgekrönter dänischer Soundartist und Komponist mit einer Vorliebe für exklusive Whiskys. Er arbeitete in den vergangenen Jahren vor allem mit Bässen, Klang und Geräuschen.

Daniel Häni, ist Mitbegründer und in der Geschäftsleitung des „unternehmen mitte“. Er gründete 2006 zusammen mit Enno Schmidt die Initiative Grundeinkommen und veröffentlichte mit Philip Kovce das Buch „Was fehlt, wenn alles da ist?“. Mit Katja Kipping, Jagoda Marinic und Peter Unfried spricht er am taz lab über das Bedingungslose Grundeinkommen. Sie fragen: Braucht es eine Nicht-Arbeiterpartei, um das Konzept voranzubringen?

Rieke Havertz ist seit Mai 2016 Chefin vom Dienst bei „Zeit Online“. Davor war sie Ressortleiterin von taz.de. Sie hat Journalistik- und Amerikanistik an der Universität Leipzig und der Ohio University studiert.

Patricia Hecht ist seit 2012 bei der taz. Sie war Chefin vom Dienst in der Berlin-Redaktion, hat die Seite Eins gemacht und arbeitet jetzt als Redakteurin für Gender und soziale Bewegungen im Inland.

Ulrike Herrmann ist taz-Redakteurin für wirtschaftspolitische und soziale Themen. Sie studierte Geschichte und Philosophie in Berlin, machte eine Ausbildung zur Bankkauffrau und absolvierte die Henri-Nannen-Journalistenschule.

Alina Hodzode ist Gründerin der sozialen Initiative GesellschaftSEIN und des Unternehmens Integrale Vision. In ihrer Arbeit bringt sie die Themen Menschlichkeit, Arbeitswelt, Digitalisierung und Achtsamkeit zusammen.

Urs Hofer lebt und arbeitet als Programmierer in Zürich an der Schnittstelle zwischen Programmierung und Kunst, Design, Literatur und Musik. Mit seinen Arbeiten gewann er mehrere Preise und nahm an diversen Ausstellungen teil.

Felix Hoffmann ist Kunsthistoriker, Kulturhistoriker und Hauptkurator der C/O Berlin Foundation. Er arbeitete am Museum Folkwang, dem Kupferstichkabinett Dresden und dem Fotomuseum München als Stipendiat der Krupp-Stiftung.

Er schreibt für die taz seit 1980 Regionalrecherchen, seit 1988 kulturkritische Kolumnen auf den Berliner Lokalseiten und seit 2002 Naturkritik: Helmut Höge. Nebenbei führt er ein Blog auf taz.de und dient der taz als Aushilfshausmeister.

Mark Holzberger ist seit 2001 Referent für Migrations-, Integrations- und Flüchtlingspolitik der grünen Bundestagsfraktion und seit 2013 ehrenamtlicher Mitarbeiter im Hospiz Berlin-Lichtenberg.

Nicole Hummel studierte Philosophie, Germanistik und jüdische Studien in Oldenburg. Sie arbeitet seit zwölf Jahren am inklusiven Berliner Theater Thikwa und ist dort in der künstlerischen Leitung tätig.

Canset İçpınar ist taz gazete-Redakteurin. Sie studierte Geschichte, Kultur des vorderen Orients, Sinologie und Publizistik. Sie interessiert sich für Menschenrechte, im Besonderen von Minoritäten.

Frank Iwer ist seit 2016 Leiter für strategische und politische Planung der IG Metall und stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats bei der ZF AG. Zuvor leitete er ab 2006 die Tarifpolitik im IG Metall Bezirk Baden/Württemberg.

Das Thema Grundeinkommen beschäftigt auch das diesjährige taz lab: Der Finne Juha Järvinen ist einer von 2.000 Teilnehmern, die ein Test-Grundeinkommen bekommen. 2017 bis Dezember 2018 erhält er 560 Euro von der finnischen Sozialversicherung. „Das Ende meiner Sklaverei“, sagt Juha.

Stephan Kaiser ist Wirtschaftswissenschaftler und Professor der Universität der Bundeswehr München. Er ist Autor von über 100 Publikationen der Managementforschung. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in Personal und Organisation.

Politaktivistin Fatma Kar war zunächst in der Refugee-Bewegung aktiv und beschäftigte sich mit aufenthaltsrechtlichen Themen. Ihre Schwerpunkte sind feministischen Themen, Intersektionalität, Rassismus und Identitätspolitik.

Cleo Kempe Towers, bekannt als Emotional Labor Queen, ist Künstlerin und Autorin beim Missy Magazine und dem Berlin Community Radio. Towers’ Arbeiten behandeln unter anderem patriarchale Machtdynamiken und rituelle Besessenheiten. Sie spricht mit uns über Sorgearbeit und fragt: „Wie wollen wir uns um einander sorgen?“

Elisabeth Kimmerle ist taz gazete-Redakteurin. Sie hat Germanistik, Philosophie und Journalistik in Freiburg, Istanbul und Leipzig studiert. Außer für die Türkei interessiert sie sich auch für postkoloniale Theorien und Feminismus.

Donata Kindesperk beschloss mit vier Jahren, nicht ohne den Jubel der anderen leben zu wollen. Mit dem Buntstift kämpft sie in der lobesarmen Welt um Begeisterung. Sie illustriert und arbeitet als Redakteurin für die taz, um Brot kaufen zu können.

Vorsitzende der Partei Die Linke Katja Kipping ist eine Herz-IV-Gegnerin und setzt sich seit Jahren für ein bedingungsloses Grundeinkommen(BGE) ein.Bis 2008 war Kippen vier Jahre lang Sprecherin des Netzweks Grundeinkommen. Am 21.April wird die Politikerin über das Finanztransferkonzept sprechen.

Carolina Klockow ist promovierte Biologin und arbeitet als Produktentwicklerin bei Procter und Gamble (P&G). Sie ist ein aktives Mitglied im P&G Frauennetzwerk, das gleiche Chancen für Männer und Frauen im Betrieb anstrebt.

Dirk Knipphals ist seit 1999 Literaturredakteur der taz. Er war bereits Mitglied der Jury des Deutschen Buchpreises und 2014 bis 2016 Mitglied der Jury des Leipziger Buchpreises. 2014 erschien sein Buch „Die Kunst der Bruchlandung“.

Wolfgang Knöbl ist Direktor des Hamburger Instituts für Sozialforschung und Professor für Politische Soziologie und Gewaltforschung an der Leuphana Universität Lüneburg.

Hannes Koch ist Journalist und Wirtschaftskorrespondent in Berlin. Er schreibt vornehmlich über alles, was mit Geld zu tun hat. Seit 23 Jahren schreibt er für diverse Zeitungen, bis 2007 arbeitete er als taz-Parlamentskorrespondent.

In ihrer Wahlheimat Berlin ist Insa Kohler Mitglied der Lesebühne Rakete 2000, im Norden Teil des Slam-Kabarett-Trios Dames Blonde. Als Poetry Slammerin nahm sie für Arte an den deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften teil.

2007  erhielt Maike Kohout ihren Abschluss als staatlich anerkannte Erzieherin. 2012 absolvierte sie zusätzlich eine Ausbildung zur Sport- und Gymnastiklehrerin. Aktuell arbeitet sie als Erzieherin an einer Grundschule in Berlin-Mitte.

Kaloyan Konstatinov ist bulgarischer Journalist und Redakteur bei OFFNews.bg, einer der größten bulgarischen Nachrichtenwebsites. Er hat Nahostwissenschaften studiert, ist gläubiger Christ und setzt sich für interkulturellen Austausch ein.

Arjan Kozica ist Wirtschafts- und Organisationswissenschaftlerund und lehrt an der ESB Business School. Er ist ausgebildeter systemischer Organisationsberater. Im Projekt DigiTraIn beschäftigt er sich mit Transformationsprozessen und deren Gestaltung.

Katja Kullmann ist Journalistin und Schriftstellerin und beschäftigt sich viel mit Klassismus. 2012 veröffentlichte sie die Reportage „Rasende Ruinen. Wie Detroit sich neu erfindet“. Seit 2017 arbeitet sie als Themenchefin bei der taz.

Tom Körner, Jahrgang 1960, ist ©TOM: einer der bekanntesten deutschen Cartoonisten. Seit 1991 erscheint täglich in der taz der dreiteilige Comic-Strip „Touché“.

Klaus Lederer ist seit 2016 Bürgermeister und Kultur- und Europasenator von Berlin und Vorkämpfer für queere Politik. Seit 2005 ist er Landesvorsitzender der Berliner Linkspartei und Mitglied im Berliner Abgeordnetenhaus. Er sagt: „Wir stehen für soziale Mindeststandards – vor, auf und hinter den Bühnen, den Galerien und Ateliers, denn Kunst ist Arbeit.“

Anna Lehmann schreibt für die taz über gymnasialgeile Eltern, hochfliegende Hochschulen und knappe Kitaplätze. Sie hat Politik und Journalistik in Leipzig und Wrocław studiert und ist Leiterin des Inland-Ressorts der taz.

Ariane Lemme ist Redakteurin bei taz.de. Sie ist in München geboren und in Neuperlach aufgewachsen, wo sie genug Street-Credibility erworben hat, um sich dann in Brandenburg durch das Studium der Kulturwissenschaften zu schlagen.

Anselm Lenz ist Dramaturg, Schriftsteller und Journalist. Er ist Mitbegründer des Hauses Bartleby, des „Zentrums für Karriereverweigerung“, und hat das Buch „Sag alles ab! Plädoyers für den lebenslangen Generalstreik“ mit herausgegeben.

Ann-Kathrin Liedtke ist Redakteurin des taz lab. Sie studierte Kunstgeschichte, Medienwissenschaft und Kulturjournalismus. Für das Projekt „taz meinland“ war sie ein Jahr lang quer durch Deutschland unterwegs, um für die offene Gesellschaft zu streiten.

Christian Lindner beschritt einen Weg von der nordrhein-westfälischen Landespolitik in mehrere bundespolitische Ämter. Er ist seit 2013 Parteivorsitzender der FDP und seit dem Wiedereinzug 2017 auch FDP-Fraktionsvorsitzender im Bundestag. Er hat mit seiner Entscheidung gegen eine Koalition der FDP mit Union und Grünen die Gesellschaft und die anderen Parteien erst richtig in Bewegung gebracht. Mit wem und wie liberal will er die Zukunft angehen?

Herausgeberin und Redakteurin des „Missy Magazine“ Stefanie Lohaus studierte Angewandte Kulturwissenschaften in Lüneburg und arbeitet als freie Journalistin. Bei „Zeit Online“ erscheint ihre Kolumne „Das Prinzip 50/50“. Auf dem taz lab wird sie mit uns und Ihnen darüber diskutieren, wie wir den Gender-Pay-Gap schließen können. Was macht die Politik, um die Lohnlücke zu schließen? Und: Was tun wir?

Andreas Lorenz ist Kuratoriumsmitglied der taz Panter Stiftung und betreut in Zusammenarbeit mit Reporter ohne Grenzen das Refugium-Projekt der Stiftung, ein Auszeitprogramm für verfolgte JournalistInnen.

Europaweit und in den USA hält Jagoda Marinić Vorträge u. a. zu Einwanderung, kultureller Vielfalt und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Seit 2001 publizierte sie mehrere Bücher, zuletzt „Made in Germany – Was ist deutsch in Deutschland?“.

Tania Martini ist seit 2008 die Redakteurin für das Politische Buch und Theorie, 2012 wurde sie in den taz-Vorstand gewählt. Sie war Redakteurin der literarischen Zeitschrift „Wespennest“ und freie Lektorin in Wien.

João da Mata ist Journalist und Informatiktechniker aus Brasilien. Er kam Oktober 2015 nach Berlin, um den Master in Medienwissenschaft an der Humboldt-Universität zu machen.

Sebastian Mergel absolvierte nach dem Abitur eine Ausbildung zum Winzer. Im Folgenden arbeitete er auf dem Weingut Vitkin in Israel. 2010 begann er das Studium der Brauereitechnologie an der TU Berlin. 2014 gründete er die Berliner Bierfabrik.

Susanne Messmer  ist seit 1995 in der taz. Sie ist Redakteurin für Alltag und Kultur im Berlin-Teil. Zwischen 2005 und 2010 schrieb und filmte sie über China und stellte fest, dass sich in diesem Land nicht alles um Arbeit dreht.

Stefan Mey studierte Soziologie und Publizistik und arbeitet als Technologiejournalist, wobei ihn dabei weniger die Technologie als die politischen und gesellschaftlichen Auswirkungen interessieren.

Technikhistorikerin und -soziologin Katharina Meyer lädt für die re:publica jährlich die Netzgemeinde und Wissenschaftler zum Diskurs über das Digitale ein. Neben Projekten am CAIS war sie bis 2016 Projektleiterin bei der Open Knowledge Foundation.

Elisabeth Meyer-Renschhausen ist Privatdozentin an der Freien Universität Berlin. Sie hat die AG Kleinstlandwirtschaft gegründet und ist eine von 13 OrganisatorInnen des Allmende-Kontors auf dem Tempelhofer Feld.

Eva Mirasol ist Ärztin und Autorin. Sie schreibt über Liebe in der Rettungsstelle und Nachtdienste in der Bar. Wenn man Glück hat, sieht man sie dabei sogar rappen. Rakete 2000 lernte sie auf dem taz lab 2016 kennen, seitdem ist sie Mitglied.

Beatrice Moreno ist Ärztin, Informatikerin und lehrt unter anderem an der Hochschule für Technik und Wissenschaft (HTW) in Berlin. Sie sitzt im Vorstand des „TechEnergy for Africa e.V.“ und möchte die Entwicklung von Start-ups in mehreren afrikanischen Ländern untersuchen.

Ruby Morrigan ist als Norwegerin mit britischen Wurzeln in Deutschland aufgewachsen. Sie arbeitet seit 2015 bei VICE Media als Übersetzerin, Lektorin und Autorin. Sie ist Mitglied im fünfköpfigen Gleichbehandlungsgremium der Firma.

Cornelia Möhring ist frauenpolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag. Seit 2009 mischt die gebürtige Hamburgerin im Berliner Politikbetrieb mit.

Dirk Müller erwarb nach seiner Ausbildung zum Altenpfleger Zusatzqualifikationen und absolvierte ein Masterstudium im Fach Palliative Care. Er gibt verschiedene Kurse zur Hospiz- und Palliativarbeit.

Abgeordnete der Grünen im Bundestag Beate Müller-Gemmeke vertritt den Wahlkreis Reutlingen. Die Spezialistin für Arbeitsmarktpolitik sagt: „Das Grundeinkommen sollte eine Rolle für die soziale Sicherung der Zukunft spielen.“

Jacinta Nandi ist Lesebühneautorin, Kolumnistin, Bloggerin und Feministin. Sie ist Mitglied der Surfpoeten, schreibt beim „Missy Magazine“ eine Kolumne und bloggt für die taz als „riotmama“. Sie hat zwei Söhne und glaubt an die Menschen.

Gründerin der Dialog-Plattform Netzwerk Chancen Natalya Nepomnyashcha ist in einem sozialen Brennpunkt aufgewachsen, studierte Internationale Beziehungen und kämpft für die Chancen von Kindern aus prekären Verhältnissen.

Kathrin Anne Neuburger ist Romanistin und Linguistin und arbeitet gegenwärtig als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Wuppertal. Ihr Interesse gilt den Fragen des guten Zusammenlebens für alle.

Matthias Niebuhr ist Justiziar der MyHammer AG in Berlin. Er ist Fachanwalt für IT-Recht; zuvor war er als Rechtsanwalt und Jurist bei AOL in Hamburg tätig.

Gunda Niemann-Stirnemann, die Eisschnell­lauf-Ikone einer ganze Ge­neration, beehrt uns auf dem taz lab. Die 19-malige Welt­meisterin und Jahr­hundert-Eisschnellläuferin wird über ihre Karriere und die Zusammenhänge von Fleiß und Preis sprechen.

Wiebke Nonne leitet die Theatergruppe der Schaubühne „Die Polyrealisten“. Sie formiert sich jede Spielzeit neu. In diesem Jahr setzt sich die Gruppe von 14 Personen zwischen 18 und 70 Jahren mit dem Thema Arbeit auseinander.

Barbara Oertel ist taz-Redakteurin für Osteuropa/Balkan und Leiterin des Auslandsressorts. Sie hat Slawistik, Politikwissenschaft sowie Medien und interkulturelle Kommunikation in Hamburg, Paris und Sankt Petersburg und Sofia studiert.

Shirley Ogolla forscht am Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft in Berlin zu „Internetbasierter Innovation“. Sie hat Medienkulturwissenschaft und Kunstgeschichte studiert.

Josephine Ortleb ist SPD-Bundestagsabgeordnete aus dem Saarland, ausgebildete Fachwirtin im Gastgewerbe und Vorstandsmitglied der saarländischen Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF).

Mesut Özdemir aka Sabuha Sultan Salaam, Jahrgang 1966, lernte Wirtschaftsverwaltung, dann Friseur und ist Mitgründer der Kultshow Gladt e.V. und Gayhane. Özdemir ist Bauchtänzer und kann aus dem Kaffeesatz und per Kartenlegen die Zukunft voraussagen.

Niko Paech ist Wirtschaftswissenschafter und Nachhaltigkeitsforscher. Er lehrt er an der Universität Siegen und publiziert u. a. zum Thema Postwachstumsökonomie und engagiert sich in etlichen Projekten mit Nachhaltigkeitsbezug.

Georgia Palmer studierte Philosphie und Sinologie an der Freien Universität Berlin. Seit 2015 ist sie als Fahrradkurierin bei Foodora tätig. Zudem ist sie seit 2017 Mitglied der Freien Arbeiterinnen- und Arbeit Union (FAU) Berlin.

Boris Palmer ist Mitglied der Partei Bündnis 90/Die Grünen und seit 2007 Oberbürgermeister von Tübingen. Seit 1996 ist er Mitglied der Grünen, von 2001 bis 2007 war er für sie Abgeordneter im baden-württembergischen Landtag.

Wer genug von Motivationstrainern hat, ist bei Guillaume Paoli gut aufgehoben: 2003 machte er sich als „Demotivationstrainer“ selbstständig. In seinem neuesten Buch „Die lange Nacht der Metamorphose: Über die Gentrifizierung der Kultur“ analysiert der Philosoph und Schriftsteller die gegenwärtige Kultur.

Andreas Pauly ist Projektleiter für „RealLife-Förderung von Medienkompetenz“ bei der Fachstelle für Suchprävention „update“ der Caritas/Diakonie Bonn. Er beschäftigt sich mit der Prävention übermäßiger Mediennutzung.

Andrea Petzenhammer ist Account Director bei Frische Fische. Sie studierte Medien und Informationswesen, arbeitete danach in PR-Agenturen unter anderem mit Tech-, Immobilien- und Finanzfokus.

Jan Pfaff ist seit 2017 Redakteur der taz. Er studierte Neuere deutsche Literatur, Politikwissenschaft sowie Amerikanistik und absolvierte die Evangelische Journalistenschule. Er war u. a. freier Reporter und Redakteur beim „Freitag“.

Max Pfannebecker ist seit 2004 verantwortlich für den Keller und den Außenbetrieb des Weinguts Pfannebecker. Die Pfannebeckers halten das Winzerhandwerk mit der Pflege der Reben und Böden auch für die Zukunft lebendig.

Romeo Pikop Pokam kommt aus Kamerun und ist IT-Spezialist. Gemeinsam mit dem Informatikerteam von TechEnergy for Africa untersucht er verschiedene Technologien für den globalen Süden.

Warum der Kapitalismus nicht längst untergegangen ist, damit beschäftigt sich der Frankfurter Wirtschaftshistoriker Werner Plumpe seit seinen Studententagen. Im Jahr 2014 wurde ihm der Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik verliehen – und nun kommt er zu uns!

Stephan Porombka ist seit 2013 Professor für Texttheorie und Textgestaltung an der Universität der Künste Berlin. Er ist experimenteller Kulturwissenschaftler und produktiver Gegenwartsbeobachter.

Jeden Morgen säubern sie die Räume, um die Papierberge werden die Schreibtische abgetupft, Mülleimer geleert und Klos desinfiziert. Woher kommen die Putzkräfte? Was motiviert und beschäftigt sie und wie stellen sie sich ihre Zukunft vor? Ein Gespräch mit Putzkräften, nicht nur aus der taz, auf dem taz lab.

Uwe Rada ist Buchautor, seit 1994 Redakteur der taz für Stadtentwicklung und beschäftigt sich mit der Kulturgeschichte Mittel- und Osteuropas. Im September 2017 erschien sein Debütroman „1988“, eine Liebesgeschichte zwischen Westberlin und Krakau, aus dem er am taz lab lesen wird.

Stephan Rammler ist seit 2002 Professor an der HBK Braunschweig. Seine Arbeitsschwerpunkte sind u. a. Mobilitäts- und Zukunftsforschung, Verkehrs-, Energie- und Innovationspolitik. Seit 2016 ist er Träger des ZEIT WISSEN Nachhaltigkeitspreises.

Martin Reeh ist seit Februar 2018 als Parlamentskorrespondent zuständig für die Berichterstattung über FDP, Linkspartei und Sozialpolitik. Zuvor war er Inland-Ressortleiter (2013 –Januar 2018) und Redakteur im Meinungsressort (2012/13).

Martin Reichert ist Redakteur in der taz am Wochenende. Er hat in den neunziger Jahren Geschichte an der Humboldt-Universität studiert und seine Magisterarbeit über die „FDJ in der Tradition der Deutschen Jugendbewegung“ verfasst.

Julius Reimer ist Kommunikationswissenschaftler am Hans-Bredow-Institut für Medienforschung in Hamburg, wo er sich mit der Entwicklung des Journalismus in Zeiten digitaler Vernetzung, Datafizierung und Algorithmisierung beschäftigt.

Jessica Reisner ist Vorstandsmitglied von aktion ./. arbeitsunrecht e. V. Das Ziel des ehrenamtlichen Vereins, der 2017 den taz Panter Preis der Jury erhielt, ist es, über sogenannte aggressive Arbeitgeber sowie deren Strategien und Netzwerke aus Anwälten, Detektiven, Medienkanzleien etc. aufzuklären, die gegen Betriebsräte und Arbeitnehmer vorgehen. Außerdem unterstützt der Verein Arbeitnehmer, die von Lohnraub betroffen sind, mit öffentlichen Aktionen und auf dem Rechtsweg.

Sophie Richter ist Juristin und im fünften Jahr im Team des taz lab. Die Hamburgerin studierte Jura in Dublin und arbeitet seit 2011 in Berlin. Aktuell organisiert sie den taz-Umzug und erfühlt damit ihren Kindheitstraum als Zoo-Direktorin.

Götz Richter ist Diplom-Sozialwissenschaftler und Projektleiter an der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Er ist außerdem Experte für Erwerbsverläufe und Tätigkeitswechsel.

Bernd Riexinger stammt nach eigenen Angaben aus einem „klassischen Arbeiterhaushalt“. Er absolvierte eine Ausbildung zum Bankkaufmann. Seit 2012 ist er Ko-Vorsitzender der Linkspartei und außerdem Gewerkschaftssekretär bei Verdi.

Michael Ringel ist seit 2000 Redakteur der Wahrheit-Seite der taz. Seit seinem Germanistik- und Publizistikstudium hat er sich mit Humor beschäftigt und dazu Bücher herausgegeben.

Delia Roscher ist staatlich geprüfte Fremdsprachenkorrespondentin aus Baden-Württemberg. Sie hat Journalismus B. A. an der DEKRA Hochschule für Medien Berlin studiert; aktuell ist sie Redakteurin des taz lab.

Witich Roßmann promovierte nach mehrjähriger Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter über gewerkschaftliche Arbeitsbeziehungen. Seit 1985 ist er in der IG Metall und war bis 2017 Bevollmächtigter IG Metall Köln-Leverkusen.

Karl-Heinz Ruch ist Geschäftsführer der taz und gehört zu den Mitbegründern der Zeitung. Ruch hat maßgeblich zur Gründung der taz Genossenschaft beigetragen. Aktuell koordiniert er den Bau des neuen taz-Hauses.

Arlie Russell Hochschild ist US-amerikanische Soziologin. Sie beschäftigt sich unter anderem mit der Doppelbelastung von Frauen, die sowohl die Hausarbeit erledigen als auch ein Arbeitsverhältnis aufrechterhalten.

Die deutsche Musikerin und Journalistin Christiane Rösinger war Mitgründerin, Sängerin und Texterin der Berliner Bands „Lassie Singers“ und „Britta“. Daneben schreibt sie für verschiedene Zeitungen und Magazine.

Andreas Rüttenauer arbeitet seit 2004 für die taz als Sportredakteur, war Chefredakteur der Zeitung und macht sich heute als Leiter der taz-Ideenwerkstatt Gedanken über die Zukunft der taz.

Jan-Henrik Maria Scheper-Stuke ist Geschäftsführer von AUERBACH. Er moderiert das Luxus-Magazin „Premium Lounge” (n-tv) und schreibt 14-tägig die Kolumne „Eine Frage des Stils“ für die „B. Z. am Sonntag“.

Sibel Schick ist in Antalya geboren und wohnt seit 2009 in Deutschland. Die Autorin (taz, „Huffington Post”) ist Mitbegründerin der Plattform erktolia.org, auf der sie sich bis 2017 gegen Sexismus in den Medien und der Politik einsetzte.

Christian Schmacht ist queerer Autor und Sexarbeiter. Im Dezember 2017 erschien seine Novelle „Fleisch mit weißer Soße“. In seinen Texten sucht Schmacht ein feministisches Verständnis von Arbeit, Körper und Lohn.

Jörg Schmidt studierte Volkswirtschaftlehre in Göttingen. Seit 2007 arbeitet er im Institut der deutschen Wirtschaft Köln. Seit 2008 ist er als Senior Economist für „Arbeitsmarkt und Arbeitswelt“ im Hauptstadtbüro des Instituts tätig.

Kun Ya Andrea Schmidt ist Gründerin der Initiative GesellschaftSEIN und des Unternehmens Integrale Vision. Sie unterstützt Unternehmen und Einzelpersonen dabei, die eigene gesellschaftliche Teilhabe und -gabe zu erkennen und zu verwirklichen.

Nina Scholz ist Journalistin in Berlin. Sie arbeitet beim Deutschlandradio, schreibt für die taz, „FAS“ und „analyse & kritik“ über Themen wie digitaler Kapitalismus, Alternativen und Widerstand. Scholz ist Teil von „Kotti & Co“.

Der Wiener Ökonom Stephan Schulmeister lehnt das Vollgeld ab. Diese Reform würde das Finanzsystem nicht etwa stabiler machen – sondern noch instabiler. Schulmeisters Fazit: „Das Vollgeld wäre ein gut gemeintes Fiasko.“ Auf dem taz lab spricht er darüber mit Christian Felber und Ulrike Herrmann.

Ulrich Schulte ist seit 13 Jahren bei der taz und leitet seit 2011 das Parlamentsbüro der taz. Zuvor war er drei Jahre lang Chef des Inlandsressorts. Er schreibt über Bundespolitik mit Schwerpunkt SPD und Grüne.

Daniel Schulz ist im Bezirk Potsdam der DDR geboren und wuchs auch dort auf. Er arbeitet seit 2003 mit Unterbrechungen bei der taz. Derzeit leitet er zusammen mit Sabine Seifert das Ressort Reportage und Recherche.

Tobias Schulze hat Politikwissenschaft studiert und an der Deutschen Journalistenschule, München, gelernt. Seit 2013 arbeitet er bei der taz – als Bayernkorrespondent, dann als Redakteur für deutsche Außenpolitik, seit 2018 als Ressortleiter Inland.

Katharina Schwabedissen ist examinierte Krankenschwester. Sie hat Philosophie und Geschichte studiert und arbeitet seit 2014 bei Verdi als Gewerkschaftssekretärin.

Nicola Schwarzmaier  kam 2012 zur taz. Zunächst in der Onlineredaktion, wechselte sie 2013 in den Verlag, wo sie 2016 die Abteilung „Digitale Transformation“ mitgründete. Seit neun Jahren an ihrer Seite: Chibi, ein kleiner Mischlingshund.

Karin Schwendler ist Bereichsleiterin der Abteilung Frauen- und Gleichstellungspolitik bei ver.di. Sie hat genug von Geschlechterungleichheit und Sexismus am Arbeitsplatz. Auf dem taz lab diskutiert sie über Gegen­entwürfe zum patriarchalen Arbeitsplatz und Empowerment von weiblichen Beschäftigten.

Leiter des Ressorts Wirtschaft und Umwelt Kai Schöneberg war von 2001 bis 2009 Redakteur in Bremen und Niedersachsen-Korrespondent der taz. Anschließend ging er zur „Financial Times Deutschland“, u. a. als Redakteur der Seite 1.

Francis Seeck ist Autor*in, Antidiskriminierungstrainer*in und Doktorand*in. Francis schreibt, forscht und lehrt zu den Themen Klassismus, Queer-Feminismus, Bestattungen/Trauerarbeit im Kapitalismus, Selbstsorge und Community Care.

Jan Siegel ist Co-Founder von Auf Augenhoehe – Mode für kleinwüchsige Menschen. Er ist zuständig für die strategische Ausrichtung und Finanzen. Er ist begeistert von unkonventionellen Ideen und von der Pionierarbeit des Labels.

Wir freuen uns auch über den Journalisten Jurek Skrobala. Seine Texte erschienen unter anderem in der Süddeutschen Zeitung, im Spiegel und in der Zeit. Seit 2016 ist er Reporter und Redakteur bei Neon. Außerdem ist er der Gitarrist der Band Videoclub. Auf dem taz lab wird er einen Vortrag zum Nichtstun halten.

Theodore Spassov ist Journalist und arbeitet als PR Manager der europäischen internationalen Konferenz „Sofia Says NO to Hate Speech and Extremism“. Er erhielt 2016 den Preis „Journalist of the Year“ des Bulgarian Helsinki Committee.

Christian Specht ist Politaktivist, Diskutant zum Thema Behindertenpolitik und als Kampagnenmacher in der linken Szene unterwegs. In der taz-Rubrik „Der Specht der Woche“ veröffentlicht er gesellschaftskritische Arbeiten und Ansichten.

Cornelia Sperling ist Initiatorin des Gesprächskreises „Mäuse für Ältere“ in Essen, der Erwerbsarbeit im Rentenalter diskutiert und Zukunftsideen entwerfen will.

Alexander Spermann ist habilitierter Arbeitsmarktexperte, der in Leitungsfunktionen in Wirtschaftsinstituten und in der Privatwirtschaft gearbeitet hat. Er gehört nach dem „FAZ“-Ökonomenranking zu den hundert einflussreichsten Ökonomen in Deutschland.

Holger Stark ist Journalist und als Mitglied der Chefredaktion der Wochenzeitung „Die Zeit“ für den Bereich investigative Recherche zuständig.

Lino Steinwärder steht kurz vor seiner Gesellenprüfung im Tischlerhandwerk. Er ist Mitbegründer und Organisator der AZV, einer Vertretung für Berliner Auszubildende.

Law-in-Context-Studentin Daryna Sterina war 2016 war Praktikantin im Berlin-Teil der taz, nun ist sie in der Presseabteilung der Menschenrechtsorganisation ECCHR – European Center for Constitutional and Human Rights tätig.

Lea Streisand schreibt Kolumnen für taz, die „Berliner Zeitung“ und Radio Eins. Ihr Roman „Im Sommer wieder Fahrrad“ ist 2018 als Taschenbuch erschienen.

Christine Stöckel studierte Medienwissenschaften und Journalismus in Paderborn und Berlin. Arbeitet seit 2015 als Redakteurin bei taz.de und schreibt dort über Medien und soziale Themen. 2017 rief sie das Leichte-Sprache-Projekt „taz leicht“ ins Leben.

Alexander Sängerlaub ist Chefredakteur und Gründer des utopischen Politikmagazins „Kater Demos“. Er arbeitet als Leiter des Projekts „Measuring Fake News“ und lehrt u. a. an der Freien Universität Berlin im Feld politischer Kommunikation.

Eleonora Tahova arbeitet seit zehn Jahren als Journalistin beim „Bulgarian national radio“. 2017 gewann sie in der Kategorie „Junge Journalistinnen“ den Preis des Verbandes der bulgarischen Journalist*innen.

Der taz-Chor wurde 1994 dank Doris Benjack, taz-Genossin Nr. 1, gegründet. 20 Jahre, vier ChorleiterInnen und unzählige SängerInnen später ist er noch immer Anlaufstelle für musikalisch begeisterte tazlerInnen, GenossInnen und taz-SympathisantInnen.

taz gazete-Redakteurin Ebru Taşdemir hat Turkologie und Publizistik an der FU Berlin studiert. Türkeistämmige in der Diaspora sowie Diversity in Medienhäusern und Redaktionen sind ihre Steckenpferde.

Hermann-Josef Tenhagen ist Diplom-Politologe und Chefredakteur der Zeitschrift „Finanztest“. Seit 2004 ist er Aufsichtsrat der taz Genossenschaft.

Berater und Dozent Rainer Thiel engagiert sich seit Jahren für die Professio­nalisierung der Beratung und Bildung. Eine Beratung soll „Menschen helfen, sich in einem aktiven Leben zu engagieren, das ihm Sinn gibt und zur Bewältigung der aktuellen Krisen beiträgt“. Thiel ist Bundesvorsitzender des Deutschen Verbands für Bildungs- und Berufsberatung.

Tanja Tricarico ist taz-Redakteurin im Ressort Wirtschaft und Umwelt. Die Politologin beschäftigt sich mit den Tücken der Digitalisierung. Die Hysterie um den Einsatz künstlicher Intelligenz hält sie aber für „typisch deutsch“ und ziemlich übertrieben.

Jannis Tsalikis ist „Human Ressources Director“ bei VICE Media. Er gewann 2017 mit VICE einen Preis für Personalmanagement und ist Mitbegründer des „Forums für innovative Personalarbeit e. V.“.

Ayşe Tunca studierte in der Türkei und Italien. Mittlerweile arbeitet sie in Berlin als Dokumentarfilmerin. In der Veranstaltung von taz gazete spricht sie mit anderen über die Veränderungen für in Deutschland arbeitende Türk*innen heute im Vergleich zu der Gastarbeiter*innengeneration.

Martin Unfried ist Politologe, arbeitet am Europäischen Institut für Öffentliche Verwaltung Maastricht und ist seit 2016 Projektleiter an der Universität Maastricht. Für seine taz-Kolumne hat er 2007 den „Deutschen Solarpreis“ erhalten.

Peter Unfried ist Chefreporter der taz, taz-FUTURZWEI-Chefredakteur, Kolumnist und Buchautor. Für seinen in der taz erschienenen Essay „Auf der Suche nach Adorno“ erhielt er den Theodor-Wolff-Preis 2014.

Nina Verheyen ist Historikerin an der Universität zu Köln. Als Autorin des Buches „Die Erfindung der Leistung“ (Hanser) passt sie hervorragend zu der Veranstaltung auf dem diesjährigen taz lab, die nach Alternativen zu unserer derzeitigen Leistungsgesellschaft fragt.

Die deutsch-argentinische Soziologin Paula-Irene Villa ist Lehrstuhlinhaberin für Allgemeine Soziologie und Gender Studies am Institut für Soziologie der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie diskutiert die Frage: Macht Gender Arbeit?

Peter Votava ist Whisky-Connaisseur. Seit über 20 Jahren ist er unter dem Namen Pure als Elektronikmusiker, Komponist, Veranstalter und DJ aktiv.

Paul Waak studierte visuelle Kommunikation an der Universität der Künste Berlin und Malerei am Hunter College in New York. Er gestaltet Plattencover und illustriert für Zeitungen und Magazine.

Ambros Waibel ist seit 2008 Redakteur im Ressort taz2: Gesellschaft und Medien. Er hat Italianistik studiert, finanzierte sein Studium als Reiseleiter in Italien und übersetzt die Texte von Marco d’Eramo und anderen für die taz ins Deutsche.

Johanna Weber begann ihre Rotlichtkarriere vor 25 Jahren in diversen Bordellen in Hamburg und arbeitete dann viele Jahre im Bereich Sportmarketing. Seit zehn Jahren arbeitet sie wieder als berührbare Domina, die Erotik und SM vereint.

Harald Welzer ist Professor für Transformationsdesign an der Universität Flensburg sowie Mitbegründer und Direktor der gemeinnützigen Stiftung Futurzwei für Veränderung.

Jakob Werlitz hat im Master irgendwas mit Medien studiert und zunächst für die analoge Werbung der taz gearbeitet. Seit 2017 betreut er die taz Blogs und schreibt als Redakteur für den Hausblog.

Brigitte Werneburg ist Kunstredakteurin der taz und Autorin. Sie schreibt u. a. für „Cicero“, das Kunstmagazin der Deutschen Bank und Ausstellungskataloge über bildende Kunst und Fotografie.

Heiko Werning ist freier Autor und Blogger für die taz. Er ist Reptilienforscher aus Berufung, Froschbeschützer aus Notwendigkeit, Schriftsteller aus Gründen und Liedermacher aus Leidenschaft.

Alke Wierth schreibt seit 2005 bei der taz vor allem über die Themen Einwanderung, Zusammenleben und Bildung.

Soziologe, Biobauer und Vorstand des Thünen-Instituts Andreas Willisch koordiniert das Programm „Neulandgewinner“ der Robert Bosch Stiftung und ist Autor diverser Publikationen.

Tara-Louise Wittwer betreibt seit 2012 ihren eigenen Blog, studiert Literatur und arbeitet für Firmen als Coach und Content Strategistin. Im Januar 2017 schrieb sie ein E-Book zum Thema „Influencer Marketing“.

Jannis Wlachojiannis ist Sozialpädagoge und Suchttherapeut. Als Geschäftsführer und Gesellschafter bei der Betrieblichen Suchtprävention Miehle beschäftigt er sich mit der Wiederherstellung der digitalen Balance in Alltag und Berufsleben.

Harriet Wolff ist seit Ende 2013 Redakteurin der taz-Satireseite „Die Wahrheit“, wo sie Humor auf Zeile trimmt. Sie schreibt für die taz Reportagen und Kolumnen aus Gesellschaft und Politik.

Sozialpädagogin Jutta Wüst prangert Missstände ihres Berufs an. Dazu gehören auszehrende Schichtdienste mit Nachtbereitschaften, erschwerte Arbeitsbedingungen und prekäre Entlohnungen – und das alles bis zum Renteneintritt im Juni 2022.

Hengameh Yaghoobifarah ist Journalist_in, Referent_in und DJ. Sie schreibt u. a. für das „Missy Magazine“ und die taz, wo ihre Kolumne „Habibitus“ erscheint, über queerfeministische und post-migrantische Perspektiven, Popkultur und Gesellschaftskritik.

Derya Yıldız geboren in Maraş in der Türkei, lebt seit 2009 in Berlin und führt seit 2015 einen Spätkauf. Sie studiert an der Fachhochschule Potsdam Sozialpädagogik und ist alleinerziehende Mutter.

Yordan Yochev ist bulgarischer Journalist. Seine Schwerpunkte bei der Tageszeitung „Telegraph“ sind investigative Recherchen zu Kriminalität und Wirtschaft sowie Meinung und Analysen aktueller Entwicklungen.

Meera Zaremba ist studierte Sozialwissenschaftlerin und Campaignerin bei „Mein Grundeinkommen e.V.“. Sie setzt sich für neue, selbstorganisierte Formen des Arbeitens ein. Wie stellen wir uns das Arbeiten in unseren kühnsten Träumen vor und was davon ist umsetzbar? Gemeinsam mit anderen entwirft sie auf einer der Veranstaltungen auf dem taz lab Arbeitsutopien.

Stefanie Zenke ist seit April 2016 Leiterin des Ressorts „Multimedia-Reportage“ der „Stuttgarter Zeitung“ und „Stuttgarter Nachrichten“. Ihr Volontariat bei der dpa führte sie nach Hamburg, Berlin, Schwerin und Kiel.

Dörthe Zimmermann absolvierte eine Ausbildung zur Hauswirtschafterin und ein Studium der Ökotrophologie. Seit 2014 ist sie Vertretungskraft an einer Oldenburger Grundschule. Sie ist verheiratet und hat drei Kinder.

Jann-Luca Zinser ist Redakteur und schreibt über alles und nichts. Derzeit widmet sich der ehemalige Profisportler noch der Politikwissenschaft und Soziologie. Seit neuestem podcastet er auch.

Kaspar Zucker ist seit 2007 bei der taz. Er arbeitet im Onlineressort als Social-Media-Redakteur und Community Manager (Leser*innenkommentare). Seit 2010 unterrichtet er nebenberuflich Pilates in verschiedenen Studios in Berlin.

 

Foto: Wolfgang Borrs

 

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