31.01.2008 von
Man glaubt ja nicht, was Berichterstatter und Kommentatoren so alles herausfinden, wenn ein Wahlkampf richtig lang dauert – und man ja irgendwas schreiben muss, bevor die nächste große Entscheidung fällt. In diesem Sinne kann man über die demokratischen Kandidaten Hillary Clinton und Barack Obama heute lernen:
Obama war im Jahr 2007 der “liberalste” Senator der USA, nach dem er in den Jahren zuvor nur Rang 10 (2006) und 16 (2005) belegt hat. Er hat also offenbar alle liberalen Gesetze (etwa zur Legalisierung von illegalen Immigranten) unterstützt. Hillary kommt da nicht mit: Lag sie 2005 auf dem 16. Platz fiel sie 2006 auf Rang 32 zurück und schaffte es im letzten Jahr lediglich auf Platz 20. Wie diese Ergebenisse zustande kommen, kann man ausführlich in den National Journal‘s 27th annual vote ratings nachlesen, was sicher kaum ein Wähler machen wird. Dafür aber die Republikaner. Karl Rove, Präsident Bush einstiger Chefstratege, hatte… weiter lesen
31.01.2008 von

Knapp vier Wochen, nachdem mit den Caucuses in Iowa der diesjährige Vorwahlmarathon in den USA begonnen hat, haben sich auf beiden Seiten die Reihen gelichtet.
Auf Seiten der Republikaner scheint derzeit John McCain, der 71jährige Senator aus Arizona, nicht mehr aufzuhalten; einzig der ehemalige Gouverneur von Massachussettes, der Mormonenprediger Mitt Romney, macht sich noch – geringe – Hoffnung, McCain beim Super Duper Tuesday am kommenden Dienstag den Schneid abkaufen zu können.
Damit, und insbesondere nach dem fulminant-dämlichen Scheitern des einstigen Frontrunners Rudy Giuliani, hat sich das anfangs sehr unübersichtliche Feld der republikanischen Kandidaten schneller sortiert, als zunächst zu erwarten gewesen war.
Auch bei den Demokraten gestaltet sich das Rennen inzwischen sehr übersichtlich: Nach John Edwards Rückzug am Mittwoch kämpfen dort nur noch Hillary Clinton und Barack Obama um die Kandidatenkrone. Allerdings bleibt es bei den Demokraten womöglich sogar über den Super Tuesday hinaus spannend, was nicht zuletzt den unterschiedlichen… weiter lesen