Archive for Februar, 2008

14.02.2008 von
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Romney für McCain

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Offenbar machen sich die Republikaner wirklich Sorgen. Denn obwohl sie John McCain nicht besonders mögen, stellen sie sich hinter hin. Heute erklärte sogar Mitt Romney seine Unterstützung für dessen Präsidentschaftskandidatur, obwohl er ihn bis zu seinem Ausstieg aus dem Rennen heftig bekämpft hat. Um die Partei zu einen, erklärte er, müssten nun alle Republikaner McCain unterstützen. Mal sehen, wie lange der christliche Fundi nun noch durchhält im hoffnungslosen Kampf um die Präsidentschaftskandidatur.

14.02.2008 von
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Obama in der Kritik

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Warm anziehen für Obama

Kaum gilt er als Favorit der Demokratischen Vorwahl, muss Barack Obama mehr Kritik einstecken. Nicht nur Hillary Clinton beharrt darauf, dass er vor allem ein Plauderer ist und kein Macher. Auch John McCain wirft Obama nun vor, viel Schönes zu versprechen, aber keine konkreten Vorschläge zu machen, sei es beim Abzug aus dem Irak oder der Steuerpolitik. Obama kann solche Kritik derzeit wenig anhaben, da er “Momentum” hat, also ernormen Schwung, den er mit in die Vorwahlen in Hawaii (seinem Herkunftsstaat) und Wisconsin nimmt. Bei seinem ersten Wahlkampfauftritt in einer General Motors Fabrik hat er erstmals ausführlichere Vorschläge zur Wirtschaftspolitik gemacht. Er schlägt vor, eine National Infrastructure Reinvestment Bank einzurichten, die $60 Milliarden an Investitionen vergibt, um zwei Millionen neue Jobs zu schaffen. Er denkt dabei an Infrastrukturmaßnahmen wie die Instandsetzung non Autobahnen, Brücken und Flughäfen. Zudem will er in Erneuerbare Energien investieren.
Wenn er seine Ideen noch… weiter lesen

14.02.2008 von
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Bill Clintons Wahlkampfchef unterstützt Obama

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David Wilhelm - Archivbild 1994 (DNC)

Bill Clintons ehemaliger Wahlkampfleiter von 1992, David Wilhelm (Foto), hat sich öffentlich für Barack Obama als demokratischen Präsidentschaftskandidaten ausgesprochen. Wie die New York Times und die Chicago Tribune vermelden, hält Wilhelm Obama schlicht für wählbarer als Hillary Clinton. Außerdem sei Obama führungsstärker und habe den wesentlich besseren Wahlkampf als Hillary:

“He has out-worked her, out-organized her and out-raised her,” Mr. Wilhelm said. “I know organizational excellence when I see it, and the Obama campaign, win or lose, will serve as a model” of execution of strategy, message discipline, application of new technology and small-donor fund raising.

Wilhelm lebt und arbeitet heute in Ohio, jenem Staat also, den Hillary Clinton am 4. März neben Texas unbedingt gewinnen muss, um noch eine Chance auf die Nominierung zu wahren.

Wilhelm, den Clinton… weiter lesen

13.02.2008 von
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Bittere Niederlage, süßer Sieg & keine Wunder

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Hillary denkt über ihre Schlappe nach

Hillary Clinton kommt ins Grübeln. Und dazu hat sie auch allen Grund. Seit den Vorwahlen in Iowa kommt ihre Wahlkampagne nicht wirklich in Schwung. Zwar hat sie anfangs in New Hampshire gewonnen und in Kansas sogar einen Caucaus für sich entschieden. Doch schon beim Super-Tuesday konnte sie nur in den Staaten überzeugen, in denen es ohnehin erwartet wurde: vor allem New York, New Jersey, Massachussetts und Kalifornien. Die Gewinnmargen waren dabei nicht besonders beeindruckend.

Ihr Konkurrent Barack Obama dagegen gewann schon am Super-Tuesday einige Staaten mit großem Vorsprung, und seitdem reiht er Sieg an Sieg, oft genug mit mehr als 20 Prozentpunkten vor Hillary. Kein Zweifel: Er surft auf einer Welle des Erfolgs und der Euphorie. Bemerkenswert an den Ergebnissen in Maryland und Virginia ist, dass Obama nun erstmals wirklich ein breites Spektrum von WählerInnen erreicht. Bislang gewann er die weißen WählerInnen in mehrheitlich weißen Bundesstaaten wie Iowa oder… weiter lesen

13.02.2008 von
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Obama gewinnt die Potomac Primaries

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Mit 63 zu 35 Prozent der Stimmen gewinnt Barack Obama die Vorwahlen in Virginia, 75 zu 25 Prozent in Washington DC, 60 zu 36 Prozent in Maryland. Mit dem glatten Sieg übernimmt Obama unstrittig die Führung bei der Delegiertenzählung – vor allem aber stabilisiert er einen Siegertrend, zum ersten Mal bei dieser schon als „momentum killer“ titulierten Vorwahl.

Wenn er das auch am kommenden Dienstag in Wisconsin bestätigen kann, dann muss Hillary Clinton am 4. März in Texas und Ohio gewinnen, sonst ist sie draußen und Obama ist durch – nicht in der Delegiertenzählung, aber in der politischen Wirklichkeit. Vermutlich ist dafür Wisconsin sogar egal, wenn sie Texas und Ohio nicht holt, geht nichts mehr. Wenn sie es holt, braucht sie im April auch noch Pennsylvannia.

12.02.2008 von
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Kriegsheld John McCain

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Bei Youtube gibt es eine gemeine Parodie auf den Obama-Yes-We-Can-Song – gemünzt auf die Worte von John McCain. Guckstdu:

[swf]http://www.youtube.com/v/3gwqEneBKUs,450, 370, 6, #fff[/swf]

12.02.2008 von
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Fidel Castro nennt John McCain einen Lügner

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In der jüngsten Veröffentlichung seiner “Reflektionen” schreibt Kubas Noch-Staatschef Fidel Castro am Montag unter dem Titel “Der republikanische Kandidat” einen ganzen Essay – oder was Castro dafür hält – über den 71jährigen Senator aus Arizona. Kern seiner Kritik: McCain habe verschiedentlich, zuletzt wohl am 25. Januar bei einem Auftritt in Miami, behauptet, dass US-amerikanische Kriegsgefangene in Vietnam von Kubanern gefoltert worden seien – so wie man es aus zahlreichen US-Filmen kennt. McCain sagte:

“There’s a person I want you to help me find when Cuba is free, and that’s that Cuban that came to the prison camps of North Vietnam and tortured and killed my friends. We’ll get him and bring him to justice, too.”

Das, so Castro, sei völlig aus der Luft gegriffen, McCain möge sich daran erinnern,… weiter lesen

12.02.2008 von
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Virgin Islands, Puerto Rico und Obama

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Wahlen auf den Virgin Islands

Ein wenig übersehen wurde am Wochenende, dass Barack Obama auch auf den Virgin Islands gewonnen hat: 90 Prozent stimmten für ihn, nur 7 Prozent für Hillary Clinton. Sie kann zwar noch Delegiertenstimmen erhalten, weil es hier wie überall die sog. Superdelegierten gibt, die ja unabhängig vom Vorwahlausgang sind, aber ihre Aussichten sind gering.
Die Einwohner von den Karibik-Inseln dürfen übrigens nicht bei den Wahlen im Herbst mitstimmen. Das gilt auch für Puerto Rico, das seinen demokratischen Caucus am 7. Juni abhält. Dessen Ergebnis könnte, knapp wie es ist, diesmal eine wichtige Rolle spielen, da hier 56 Delegiertenstimmen zu gewinnen sind. Und: Wie auf den Virgin Islands sieht es hier gut für Obama aus ;-)

11.02.2008 von
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Warum Obama gewinnt

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Hope-Plakate

Wer in amerikanischen Blogs liest, findet zahlreiche solcher einfacher Geschichten (u.a. hier bei Andrew Sullivan), die vielleicht mehr erklären als manch umfrangreiche Analyse :

I drove for two hours yesterday to Bangor with my sister and daughter to see Barack speak in Maine. I figured it would be interesting to see a candidate speak, when Maine is typically forgotten. We made the mistake of getting there about an hour before the doors opened to the Bangor Auditorium, as the population of the city had increased by a third for his speech. We waited in the longest line I had ever seen in my life for almost two hours. We met some wonderful people, many younger and surprisingly many quite a bit older. After all of that waiting, we were only a few hundred feet from the auditorium when we were told that the main room had filled to

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11.02.2008 von
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Clinton in echten Schwierigkeiten

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Eigentlich sind die glatten Siege Barack Obamas am Wochenende keine ganz große Überraschung – bis auf Maine, wo er in allen Umfragen hinten lag, trotzdem aber mit deutlichem Vorsprung gewinnen konnte. Für die Delegiertenzählung zwischen Obama und Hillary Clinton bedeuten sie ein Aufholen Obamas (oder ein Überholen, je nach Zählweise), keineswegs aber bedeuten sie das Ende des Unentschiedens. Noch immer ist nicht vorstellbar, wie einer von beiden auf der Basis der gewählten Delegierten noch die Mehrheit von 2020 Stimmen bekommen könnte.

Umso wichtiger ist dann die Stimmung – und die spricht derzeit, angeheizt von der Presse, eindeutig für Obama. Als stünde ihr Wahlkampf vor dem Aus, berichten die Medien einhellig über die Krise im Clinton-Team, die Fantasien noch beflügelt von der Kündigung der Wahlkampfmanagerin Patti Solis Doyle. In einer Situation, in der sich alle beteiligten nach einer Entscheidung sehnen und kaum etwas so sehr… weiter lesen