Archive for März, 2008

30.03.2008 von
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Cool Obama

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Irgendwie lässt sich Barack Obama durch nichts aus der Ruhe bringen. In diesem Sinne hat er jetzt auch gesagt, Hillary soll solange im Rennen bleiben wie sie will (Chicago Tribune)…
Und wirklich wunderbar ist sein Auftritt bei der ABC-Damenrunde “The View“. Auch in diesem Rahmen verzichtet er – neben dem üblichen Charmieren – nicht auf differenzierte Aussagen.

30.03.2008 von
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Schlammschlacht der Patrioten

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Obamaplakat

John McCain kann entspannt um die Welt reisen. Er steht als Kandidat der Republikaner fest – und die stellen sich brav und geschlossen hinter ihren Kandidaten. Allen voran Nancy Reagan, George H.W. Bush und schon vor einer Weile sein ehemaliger Konkurrent Mitt Romney. Die Konservativen wissen eben: Wenn es um die Macht geht, muss man die Rankünen im eigenen Lager beenden. Und nur noch auf die anderen einschlagen.

Ganz anders ist die Lage bei den Demokraten. Selbst wenn mathematisch gesehen, Hillary Clinton ihren Gegner Obama nicht mehr einholen kann, geht der Wahlkampf mit unverminderter Härte weiter. Nehmen wir nur mal die letzte Woche. Erst findet Bill Clinton es toll, wenn zwei wirkliche Patrioten als Präsidentschaftskandidaten im Herbst anträten, also McCain gegen Hillary. Hey, nein, das sollte natürlich nicht heißen, Obama sei kein Patriot – oder?

Dessen Unterstützer, General i.R. Tony McPeak, fühlte sich von Bills Kritik gleich an McCarthy… weiter lesen

29.03.2008 von
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The long and winding road to the White House

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Back on the blog, yeah. Leider ist es auch uns in der taz nicht immer vergönnt, sich mit den Themen zu befassen, die einen am meisten faszinieren. Stattdessen musste ich mich in den letzten Tagen eher so spannenden Ländern wie Hessen, Hamburg oder Holland zuwenden. Ypsilanti, Schwarz-Grün oder ein islamfeindliches Video von Geert Wilders sind die Stichworte. Aber das gehört nun mal auch zum Geschäft eines Redakteurs – zumal wir bei den US-Vorwahlen ja jetzt eine lange zähe Phase ohne Entscheidungen erleben.

Na ja, so ganz ohne Entscheidungen ist sie auch nicht. Gestern zum Beispiel hat Senator Bob Casey seine Unterstützung für Barack Obama erklärt, einer der beiden Senatoren von Pennsylvania, wo die nächste wichtige Vorwahl stattfindet. Noch wichtiger mit Blick auf die Wahlen im Herbst ist zweifellos, dass New Mexicos Governeur Bill Richardson nun auch Obamas Kandidatur unterstützt. Er ist nicht nur der einzige Latino, der einen Bundesstaat regiert… weiter lesen

25.03.2008 von
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Hillary in Gefahr

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Uuups … Wenn man nachweisen will, dass man als Präsidentin ganz wunderbar befähigt ist zur Oberbefehlshaberin der Streitkräfte und deshalb gerne eigene Kriegserfahrungen ins Feld führt, sollte man sicher sein, dass bei diesen Erfahrungen keine Kameras dabei waren. Hillary Clinton hat jetzt eindrucksvoll ihre dramatischen Erlebnisse bei einem Besuch in Bosnien 1996 geschildert. Wie sie vor Scharfschützen Deckung suchen musste und die Begrüßung wegen der Gefahr nicht auf dem Rollfeld stattfinden konnte, sondern in ein Gebäude verlegt werden musste. Im Anschluss an diesen Redeausschnitt laufen jetzt auf allen Sendern die Szenen ihrer Ankunft: wie sie – sehr wohl auf dem Rollfeld – in Begleitung ihrer Tochter Chelsea entspannt lacht und ausgiebig plaudert, unter anderem mit einem achtjährigen Mädchen, das zu ihrer Begrüßung gekommen war. Die Kandidatin sagt nun, sie habe sich bei der Rede „falsch ausgedrückt“. Und das könne schon mal vorkommen bei „einer Million Wörtern“, die sie am Tag… weiter lesen

21.03.2008 von
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Das Phänomen Barack Obama

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Ehre, wem Ehre gebührt: Die Dokumentation der KollegInnen vom ZDF über Barack Obama, die am Donnerstag abend zu sehen war, ist wirklich gut gelungen. Kuckstu hier.

19.03.2008 von
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Obama: Eine der besten Reden aller Zeiten

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Barack Obama hat in Philadelphia eine der beeindruckendsten Reden gehalten, die ich bislang gehört oder gelesen habe. Aus der Defensive wegen der Bemerkungen seines Pastors Jeremiah Wright breitet Obama ein historisches Panorama über die Verfassung der USA und der Beziehungen zwischen den Ethnien aus, verbunden mit seiner Message von Change und Hope – bisschen pastoral wie immer, aber really impressing.

Auch die New York Times – offizielle Hillary-Unterstützerin – ist beeindruckt:

Inaugural addresses by Abraham Lincoln and Franklin D. Roosevelt come to mind, as does John F. Kennedy’s 1960 speech on religion, with its enduring vision of the separation between church and state. Senator Barack Obama, who has not faced such tests of character this year, faced one on Tuesday. It is hard to imagine how he could have handled it better.

Eugene Robinson schwelgt in der Washingtonweiter lesen

16.03.2008 von
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Obama: Erst angeblich ein Moslem, jetzt in der falschen Christengemeinde

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Gerade hat Fox-Moderator Sean Hannity das Ende der Präsidentschaftskandidatur von Barack Obama vorhergesagt und die Frage aufgeworfen, ob er möglicherweise als Senator zurücktreten müsse. Der Grund: Eine seit Tagen auf allen Nachrichtenkanälen wieder und wieder ausgestrahlte Predigt des Pfarrers seiner Gemeinde, in der dieser neben unbestreitbaren Tatsachen – wie beispielsweise der, dass die USA eine Atombombe auf Hiroshima geworfen haben – auch eine Menge Unfug redet. Etwa, dass die Weißen das HIV-Virus entwickelt haben, um die Schwarzen auszurotten. Barack Obama hat sich unmißverständlich von den Aussagen des Pfarrers distanziert. Nützt ihm nichts – Gott vergibt, Fox nie.

Es ist schon ironisch: seit Monaten wird Obama in einer Flüsterkampagne unterstellt, er sei Moslem. (Was ihn für sich genommen offenbar bereits disqualifizierte, wenn es denn wahr wäre!) Als “Beweis” daür mußte einige Wochen sein Mittelname – Hussein – herhalten. Jetzt ist davon keine Rede mehr. Jetzt soll also eine Predigt seines christlichen… weiter lesen

13.03.2008 von
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Gleichstand und warten

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Sechs Wochen bis Pennsylvannia – eine so lange Pause zwischen zwei Wahlgängen in dieser Primary Season macht alle fertig. Klar, ursprünglich hatte niemand damit gerechnet, dass nach dem Super Tuesday am 5. Februar überhaupt noch Vorwahlkampf nötig sei – jetzt ist überhaupt kein Ende abzusehen.

Dünn wird die Luft offenbar vor allem für Beraterinnen – doch selbst hier ist inzwischen Gleichstand erzielt. Weil sie Hillary Clinton in einem Interview als “Monster” bezeichnet hatte, musste Samantha Power ihren Job als außenpolitische Beraterin von Obama aufgeben. (Was ich verstehe, aber extrem bedauerlich finde. Wenn man schon mal jemanden aus dem Inner Circle persönlich kennengelernt hat, was uns ausländischen Journalisten in den USA ja nur selten gelingt, will man doch gern, dass er bleibt. Vor allem aber ist Samantha Power inhaltlich ziemlich gut.)

Und weil sie gesagt hat, Obama wäre nicht da, wo er ist, wenn er nicht schwarz wäre, musste Clintons Beraterin… weiter lesen

11.03.2008 von
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Volltreffer

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Jack Ohman

Quelle: Oregonian, gefunden bei Andrew Sullivans Daily Dish

10.03.2008 von
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Ticks, Tricks und Zahlenspiele

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Langsam muss ich mal die Sprachlosigkeit überwinden, die mich seit dem Vorwahlergebnis vom vergangenen Dienstag überkommen hat – wirklich das schlechtestmögliche aller Ergebnisse, meiner Meinung nach. Und das nicht einmal deshalb, weil ich – das hab ich schon ein paar mal erklärt – Barack Obama für den besseren Kandidaten halte. Sondern vor allem, weil dieser Wahltag mit seinen vier Bundesstaaten die letzte Möglichkeit war, dass jemand vor Ende des Wahlprozesses aussteigt und die Demokraten anfangen, sich auf den November zu konzentrieren.

Ist nicht passiert, nun geht es weiter, und schon sind wir mitten in der Debatte darüber, ob und wenn ja (was immer wahrscheinlicher wird) wie Michigan und Florida doch noch Delegierte bekommen sollen.
Ich hab mal ein bisschen rumgerechnet, wie das derzeit mit den Delegierten und Superdelegierten so wäre, wenn die Demokraten ein anderes Wahlverfahren hätten.

Erstmal die derzeitigen Zählungen, so wie in… weiter lesen