27.04.2008 von

Die Washington Post bringt heute eine schöne Reportage über die völlig fertigen, überarbeiteten und erschöpften MitarbeiterInnen beider (bzw. aller drei) Wahlkampfteams. Hab mich schon immer gefragt, wie die das alle durchhalten. Sehr lesenswert! Hier
27.04.2008 von
Es ist klar, was in diesen Tagen die US-amerikanische Öffentlichkeit am meisten beschäftigt. An den Bartischen der American Diners genau wie in den Fläz-Lounges der Starbucks Cafés gibt es nur ein Thema: Sollen Hillary Clinton und Barack Obama sich noch vor den nächsten Vorwahlen in Indiana und North Carolina am 6. Mai noch einmal zu einer Fernsehdebatte treffen? Die Nation ist gespalten. Oder: Sie wäre es, wenn darüber wirklich außer den Bloggern, Journalisten und Wahlkampfteams selbst irgendjemand reden würde…
Barack Obama sagt nein, wir hatten 21 Debatten, wir wollen mit WählerInnen direkt sprechen, keine Debatte.
Obviously, we’ve had 21 debates at this point. I think the people have a pretty good sense of where Senator Clinton and I stand and what we’re talking about during the course of these debates.
At this point, what’s most important to me is making sure I’m
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24.04.2008 von
Gestern hab ich geschrieben, außer Hillary Clinton sähe eigentlich niemand in den USA nach Pennsylvania eine Wende im US-Vorwahltheater – aber das stimmt nicht. Auch konservative Denker und Autoren wittern immer deutlicher die Chance, die sich den Republikanern durch die demokratische Schlammschlacht eröffnen.
David Frum vom American Enterprise Institute, gemeinsam mit Richard Perle einer der neokonservativen Vordenker und Irakkriegstreiber, die sich dann vor ein zwei Jahren auf die Flucht vor der eigenen Vergangenheit begaben, vergleicht Barack Obama mit Michael Dukakis, dem demokratischen Gegner von George Bush sen. 1988. Damals nämlich sei es Bush gelungen, obwohl er nach allen Regeln der Wahlkampfkunst als kandidierender Vizepräsident eigentlich nicht mit Angriffen gegen den Herausforderer gewinnen konnte, Dukakis als zu links, zu schwach, zu weit weg vom Mainstream zu diskreditieren. Das könnte heute wieder gelingen, mit tätiger Mithilfe der Demokraten:
Hillary Clinton has always provoked strong dislike
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23.04.2008 von
Hillary hat mir wieder geschrieben:
Dear Bill,
Thanks to you, we won a critically important victory tonight in Pennsylvania. It’s a giant step forward that will transform the landscape of the presidential race. And it couldn’t have happened without you.
There will be much more to do beginning tomorrow. But tonight, let’s just celebrate the fact that you and I are part of a remarkable community of people tough enough, passionate enough, and determined enough to win big when everything is on the line.
Thanks so much for all you do.
Sincerely,

Hillary Rodham Clinton
Es ist wie nach Texas und Ohio. Da schickte die Kampagne innerhalb der ersten 24 Stunden rund ein halbes Dutzend E-Mails mit der einen Message: Jetzt haben wir das Momentum, nichts kann uns aufhalten – um dann die nächsten Vorwahlen wieder sauber zu verlieren. Auch diesmal scheint, wenn man… weiter lesen
23.04.2008 von
Die demokratischen WählerInnen von Pennslyvania haben die Gelegenheit nicht genutzt, dem ermüdenden Vorwahlkrampf zwischen Hillary Clinton und Barack Obama endlich ein Ende zu bereiten. Das ist zwar kaum überraschend (wenn ich mich mal selbst zitieren darf, aus meinem Kommentar nach den Ohio/Texas-Wahlen):
Es gibt bis zum Ende des Vorwahlprozesses Anfang Juni keinen einzigen Wahltag vergleichbarer Bedeutung mehr, an dem ein Aussteigen der unterlegenen Seite zwingend wäre, zumal, wenn der Abstand bei den Delegiertenstimmen so knapp bleibt wie jetzt. Kurz: Wenn jetzt niemand den alles entscheidenden Fehler macht, geht der Kampf tatsächlich weiter bis zum Parteitag im August.
Aber ärgerlich ist es doch. Denn wie stehen die beiden denn da? Kraftlos und müde schleppen sie sich von Staat zu Staat, von einer Attacke zur nächsten, Obama nur noch mit einem Bruchteil seiner einstigen Strahlkraft, Clinton so beißerisch und Antipathien weckend wie eh und je.
Ich zitier mich… weiter lesen
21.04.2008 von
April 21st, 2008
Friends,
I don’t get to vote for President this primary season. I live in Michigan. The party leaders (both here and in D.C.) couldn’t get their act together, and thus our votes will not be counted.
So, if you live in Pennsylvania, can you do me a favor? Will you please cast my vote — and yours — on Tuesday for Senator Barack Obama?
I haven’t spoken publicly ’til now as to who I would vote for, primarily for two reasons: 1) Who cares?; and 2) I (and most people I know) don’t give a rat’s ass whose name is on the ballot in November, as long as there’s a picture of JFK and FDR riding a donkey at the top of the ballot, and the word “Democratic” next to the candidate’s name.
Seriously, I know so many people who don’t care if the name under the… weiter lesen
09.04.2008 von
Dear Bill,
With 14 days to go until the people of Pennsylvania vote, the Obama campaign has decided to go all-out. They’re trying to end the race for the White House with an unyielding media blitz. Right now, we’re being outspent 4-1 on Pennsylvania television.
So now, here’s what we have to ask ourselves: Have we come this far in our history-making contest for the Democratic nomination only to see the race decided not by the quality of our ideas but by the size of our opponent’s media budget?
Not a chance — not if you and I have anything to say about it. And, believe me, we do. Any contribution you make, even as little as $5, can make a difference. If you’ve never given online, now is the time.
Don’t let a sea of Obama… weiter lesen
02.04.2008 von

Box-Metaphern sind in diesem Präsidentschaftsvorwahlkampf schon manchem Beobachter eingefallen. Dass aber Hillary Clinton sich nun ausgerechnet mit Rocky Balboa vergleicht, ist schon lustig. Schließlich unterstützt der Rocky-Darsteller Silvester Stallone den Republikaner John McCain.
Natürlich geht es ihr darum, die italo-amerikanischen Wähler in Philadelphia oder Pittsburghzu umwerben. Das ist offenkundig. Doch die Metapher ist ziemlich verunglückt, signalisiert sie doch, dass sie bislang von ihrem Gegner Barack “The Hurricane” Obama ziemlich verprügelt wurde.
Und die Schläge hören noch nicht auf. So hat sie, wie letzte Berechnungen nun zeigen, in Texas weniger Delegiertenstimmen gewonnen als Obama. Zudem schwenken immer mehr Superdelegierte zu dem neuen Hoffnungsträger der Demokraten um. Und, last but not least, unterstützt ihn nun einer der Autoren des 9/11-Reports: Lee Hamilton.
02.04.2008 von

V for Victory. Auch Zadi Diaz, Internettagebuchautorin und Musikerin, findet Obama toll. Und Berlin übrigens auch – aber das tut hier jetzt nicht so viel zur Sache
In Pennsylvania ist noch längst nicht klar, wer gewinnt. Erwartungsgemäß holt Obama auf, zumindest in der letzten Rasmussen-Umfrage. Wie zu Beginn der Vorwahlen bestätigt sich: Wenn Obama genügend Zeit für zahlreiche Auftritte hat, die Menschen ihn besser kennenlernen, kann er viele WählerInnen für sich gewinnen. Dementsprechend hält es sein Team nicht mehr für unmöglich, in Pennsylvania zu gewinnen oder nur knapp zu verlieren. Dann müsste sich Hillary wirklich überlegen, ob sie aussteigt – zumal sie in North Carolina, der nächsten Station, wenig Aussichten hat.
Hinzu kommt: Hillary geht das Geld aus. Zwar hat sie noch viele Spenden bekommen, aber die erhielt sie oft von Unterstützern, die bereits den Höchstsatz für die Vorwahlen… weiter lesen