Nach Pennsylvania: Kein Ende in Sicht

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Die demokratischen WählerInnen von Pennslyvania haben die Gelegenheit nicht genutzt, dem ermüdenden Vorwahlkrampf zwischen Hillary Clinton und Barack Obama endlich ein Ende zu bereiten. Das ist zwar kaum überraschend (wenn ich mich mal selbst zitieren darf, aus meinem Kommentar nach den Ohio/Texas-Wahlen):

Es gibt bis zum Ende des Vorwahlprozesses Anfang Juni keinen einzigen Wahltag vergleichbarer Bedeutung mehr, an dem ein Aussteigen der unterlegenen Seite zwingend wäre, zumal, wenn der Abstand bei den Delegiertenstimmen so knapp bleibt wie jetzt. Kurz: Wenn jetzt niemand den alles entscheidenden Fehler macht, geht der Kampf tatsächlich weiter bis zum Parteitag im August.

Aber ärgerlich ist es doch. Denn wie stehen die beiden denn da? Kraftlos und müde schleppen sie sich von Staat zu Staat, von einer Attacke zur nächsten, Obama nur noch mit einem Bruchteil seiner einstigen Strahlkraft, Clinton so beißerisch und Antipathien weckend wie eh und je.

Ich zitier mich nochmal selbst:

Wie heißt es so schön: Die Demokraten haben noch nie die Chance verpasst, eine Chance zu verpassen. Es sieht so aus, als sei 2008 da keine Ausnahme.

Es wäre zu schön, unrecht zu haben.


2 Kommentare zu "Nach Pennsylvania: Kein Ende in Sicht"

  1. das schlimme ist, das clinton nach wie vor keine chance mehr hat zu gewinnen…..

    die frau ist mir ein rätsel…sie is zwar nicht ganz so naiv wie hukabee, aber sie kann doch nicht ernsthaft glauben noch eine chance zu haben

  2. Eine Cance hat sie nur mit den Superdelegierten. Und die werden ihr wohl kaum den Gefallen tun. Ich glaube viel mehr, dass sie bereits auf 2012 spekuliert. Obama verbrennen, McCain gewinnt. 2012 ist Billary dann immer noch “jung” genug, um es erneut zu versuchen. Ich oder keiner. Politik der verbrannten Erde nennt man sowas.