Archive for Juni, 2008

06.06.2008 von
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Rassismus-Diskussion über taz-Titel geht weiter, sogar in USA

von

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Dank eines Textes auf Spiegel Online, den die KollegInnen auch in englischer Fassung eingestellt haben, ist die Kontroverse über den taz-Titel inzwischen auch in den USA angekommen, zum Beispiel im populären Politik-Blog Wonkette und bei Village Voice. Tendenz unterschiedlich: Wonkette findets unmöglich, Village Voice recht gelungen.

Ergänzung: Berichterstattung auch  in Brasilien….

06.06.2008 von
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Joe Lieberman unterstützt McCain

von

Der ehemalige Vizepräsidentschaftskandidat Al Gores und jetzige unabhängige Senator Joe Lieberman – der sich zur Fraktion der Demokraten zählen lässt – ruft zur Wahl John McCains im November auf:

From: Senator Joe Lieberman

Date: June 5th, 2008

Today, I asked Senator McCain if I could create and chair a new grassroots organization, “Citizens for McCain.”

Citizens for McCain is an organization within the McCain campaign for people who put country before political party and support the candidate for President who has a proven record of bipartisanship.

As you know, I caucus with the Democrats as a United States Senator and was the Democrat Party’s nominee for Vice-President of the United States against President Bush and Vice President Cheney.

But first and foremost, I am an American. I have an obligation to do what I think is best for our nation regardless of political party. My

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05.06.2008 von
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taz rassistisch? Einladung zum Kommentieren

von

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Die taz hat heute eine Titelseite gemacht, die schon gestern, aber auch noch heute bei uns sehr scharf und kontrovers diskutiert wurde. Unter der Überschrift “Onkel Baracks Hütte” zeigt ein großes Farbbild das Weiße Haus.

Ist das nun eine gelungene, originelle und plakative Darstellung des historischen Fortschrittes, den der schwarze Kandidat Obama darstellt, wie ein Teil der Redaktion meint, oder ein Abgleiten in rassistische Klischees, wie ein anderer Teil vehement vertritt?

Was meinen Sie / was meint Ihr?

05.06.2008 von
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Finally: Post von Hillary

von

Puh, Hillarys Ankündigung kommt spät und zäh. Und noch immer sieht es eher so aus, als wolle sie Obama zu einer Art Koalitionsregierung mit ihr als Vize drängen. Das aber kann er nicht machen – und so bleibt ihm das Problem Hillary noch ein wenig erhalten…

Hier die Post:

Hillary for President
Dear Bill,

I wanted you to be one of the first to know: on Saturday, I will hold an event in Washington D.C. to thank everyone who has supported my campaign. Over the course of the last 16 months, I have been privileged and touched to witness the incredible dedication and sacrifice of so many people working for our campaign. Every minute you put into helping us win, every dollar you gave to keep up the fight meant more to me than I can ever possibly tell

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04.06.2008 von
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Jetzt geht’s erst richtig los

von

Zeitungsmeeldungen zu Obamas Sieg

Kaum hat Barack Obama die Vorwahlen für sich entschieden, geht der Wahlkampf weiter. Heute sprach er gleich vor dem American Israel Public Affairs Committee (AIPAC), das kürzlich erst John McCain hofiert hat. Auch Obama ist schließlich in einigen Bundesstaaten auf die Stimmen jüdischer Amerikaner angewiesen. Und die orientieren sich oft an der Israel-Politik der Kandidaten.

Gleichzeitig schießen die Spekulationen über Obamas möglichen Vizepräsidentschaftskandidaten ins Kraut. Von Hillary Clinton und Kathleen Sibelius über Claire McCaskill und Ed Rendell bis zu John Edwards und Wesley Clark reicht das Spektrum. Gute Chancen scheint vor allem James Webb zu haben. Er ist einerseits unkonventionell und anderseits ein erfahrer Mann vor allem in Sachen Verteidigungspolitik. Ein Jahr lang war er sogar Secretary of the Navy – und das unter Präsident Ronald Reagan. Er ist also ebenso wie Obama ein Politiker, der mit Republikanern kann. Mein Tipp: Webb ist einer der Favoriten für den Job.… weiter lesen

04.06.2008 von
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Endlich!!!

von

Barack Obama ist Kandidat. Hillary hat das zwar noch immer nicht so ganz richtig eingestanden, aber doch ausreichend. Und immerhin – sie scheint das ganze nicht noch bis nach Denver ziehen zu wollen, und das ist doch eine gute Nachricht.
Das hätten alle früher haben können – jetzt müssen sich die Demokraten ziemlich sputen, um die verlorene Zeit aufzuholen und dem Kandidaten wieder den Glanz zu geben, den ihn diese unsinnig verlängerte Vorwahl gekostet hat.

An die Spekulationen der US-Presse von gestern und die Meldungen, Clinton habe sich offen für den Job der Running Mate gezeigt, vermag ich nicht recht zu glauben. Wäre ich Obama, ich hätte wenig Lust, die Clintons mit im Weißen Haus zu haben. Und was er an Clinton-Anhängern gewinnt, verliert er selbst an Glaubwürdigkeit für die eigene Botschaft, wenn er mit ihr gemeinsam antritt. Ich halte jedenfalls John Edwards oder Bill Richardson als Vizepräsidentschaftskandidaten für… weiter lesen

03.06.2008 von
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Ach je, Hillary

von

Uups, die Presseagenturen waren wieder mal ein bisserl zu schnell. Um 16.59 Uhr hieß es bei AP:

USA/Wahl/Clinton/Obama-1 EIL
Washington (AP) Hillary Clinton will noch am Dienstagabend (Ortszeit) anerkennen, dass ihr Rivale Barack Obama die für die Nominierung zum US-Präsidentschaftskandidaten der Demokraten notwendigen Delegiertenstimmen hinter sich hat.

Kaum eine halbe Stunde später meldete Reuters:

Clinton-Lager dementiert Bericht über Rückzug
Washington, (Reuters) – Hillary Clinton wird sich nach Angaben ihres Kampagnen-Leiters Terry McAuliffe nicht aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten zurückziehen. Ein entsprechender Agenturbericht sei falsch, betonte er am Dienstag.

Dieses Dementi bestätigt auch AFP um 17.30, während AP zehn MInuten später immer noch darauf beharrt:
Washington (AP) Clinton wolle bei einer Rede am Dienstagabend (Ortszeit) nach den Vorwahlen in Montana und South Dakota anerkennen, dass Obama die für die Nominierung zum US-Präsidentschaftskandidaten der Demokraten notwendigen Delegiertenstimmen hinter sich habe, erklärten führende Mitarbeiter ihres Wahlkampfteams. Das bedeute de… weiter lesen

03.06.2008 von
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Obama & Clinton & Schluss

von

Heute sind also – endlich, endlich – die letzten Vorwahlen bei den Demokraten. So wie’s aussieht, wird Barack Obama in South Dakota und Montana gewinnen und damit seinen Vorsprung bei den Delegiertenstimmen wieder ausbauen. Nur: Für die Mehrheit beim Nomierungskonvent reicht es immer noch nicht. So knapp 30 Superdelegierte wird er wohl noch brauchen.

Und außer Hillary Clinton zweifelt wohl niemand daran, dass in den nächsten Tagen mindestens so viele Obama ihre Unterstützung zusagen werden. Damit Hillary der Ausstieg leichter fällt, hat Obama ihr nun ein Gespräch über eine künftig mögliche Zusammenarbeit angeboten. “Je eher wir die Partei zusammenbringen können, desto eher können wir uns auf John McCain im November konzentrieren”, sagte Obama. Clinton könne die Bedingungen für das Treffen vorgeben. “Viele Menschen erkennen, dass es Zeit für uns ist, einzuschwenken und vorwärts zu gehen”, sagte er.

Aus dem Lager von Hillary hört man zwischenzeitlich, dass viele ihrer Mitarbeiter und… weiter lesen

02.06.2008 von
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Trinity United Church of Christ & Obama

von

Ein kleiner Nachtrag noch zu Barack Obamas Austritt aus seiner Gemeinde: In seiner Begründung sprach er nicht nur davon, dass die Predigten einiger Pastoren für ihn eine Belastung sind. Er hat auch gesagt, dass er für die Gemeinde eine Belastung ist (siehe da). Denn seit er Kandidat sei, hätten die Medien mehrere Gemeindemitglieder belästigt, Gottesdienste besucht und das Gemeindeleben intensiv beleuchtet. Und natürlich haben die Medien auch Predigten skandalisiert, die sonst außerhalb der Gemeinde niemand interessiert haben – weil sie absolut gängig sind. Da das Obama klar ist, begründet er seinen Ausstieg nicht so eindimensional, wie das andere Politiker wohl getan hätten.

Das hat schon klasse. Und taktisch klug war der Termin für Obamas Rückzug auch. In den Vorwahlen hat es ihm genutzt, der Gemeinde treu zu bleiben. Das hat seine schwarze Identität bekräftigt und ihm viele schwarze Wählerstimmen gebracht. Ab jetzt, im Kampf gegen McCain, würde es Obama… weiter lesen

01.06.2008 von
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Clinton siegt in Puerto Rico

von

CNN meldet schon jetzt, dass Hillary Clinton in Puerto Rico groß gewonnen hat – mit über 60 Prozent der Stimmen gegenüber gut 30 Prozent für Obama. Obwohl: Gewonnen hat den Umfragen zu Folge vor allem Bill Clinton, den 80 Prozent der Wähler dort sehr schätzen. Die meisten haben wohl deshalb auch für Hillary gestimmt.

Was ändert das Ergebnis? Nichts. Obama führt landesweit natürlich immer noch bei Delegierten- wie bei den Wählerstimmen – die meisten Staaten hat er eh schon lange gewonnen. Das Rennen ist schon lange gelaufen. Nur Hillary will es nicht merken.