Archive for the ‘Barack Obama’ Category

04.06.2008 von
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Jetzt geht’s erst richtig los

von

Zeitungsmeeldungen zu Obamas Sieg

Kaum hat Barack Obama die Vorwahlen für sich entschieden, geht der Wahlkampf weiter. Heute sprach er gleich vor dem American Israel Public Affairs Committee (AIPAC), das kürzlich erst John McCain hofiert hat. Auch Obama ist schließlich in einigen Bundesstaaten auf die Stimmen jüdischer Amerikaner angewiesen. Und die orientieren sich oft an der Israel-Politik der Kandidaten.

Gleichzeitig schießen die Spekulationen über Obamas möglichen Vizepräsidentschaftskandidaten ins Kraut. Von Hillary Clinton und Kathleen Sibelius über Claire McCaskill und Ed Rendell bis zu John Edwards und Wesley Clark reicht das Spektrum. Gute Chancen scheint vor allem James Webb zu haben. Er ist einerseits unkonventionell und anderseits ein erfahrer Mann vor allem in Sachen Verteidigungspolitik. Ein Jahr lang war er sogar Secretary of the Navy – und das unter Präsident Ronald Reagan. Er ist also ebenso wie Obama ein Politiker, der mit Republikanern kann. Mein Tipp: Webb ist einer der Favoriten für den Job.… weiter lesen

04.06.2008 von
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Endlich!!!

von

Barack Obama ist Kandidat. Hillary hat das zwar noch immer nicht so ganz richtig eingestanden, aber doch ausreichend. Und immerhin – sie scheint das ganze nicht noch bis nach Denver ziehen zu wollen, und das ist doch eine gute Nachricht.
Das hätten alle früher haben können – jetzt müssen sich die Demokraten ziemlich sputen, um die verlorene Zeit aufzuholen und dem Kandidaten wieder den Glanz zu geben, den ihn diese unsinnig verlängerte Vorwahl gekostet hat.

An die Spekulationen der US-Presse von gestern und die Meldungen, Clinton habe sich offen für den Job der Running Mate gezeigt, vermag ich nicht recht zu glauben. Wäre ich Obama, ich hätte wenig Lust, die Clintons mit im Weißen Haus zu haben. Und was er an Clinton-Anhängern gewinnt, verliert er selbst an Glaubwürdigkeit für die eigene Botschaft, wenn er mit ihr gemeinsam antritt. Ich halte jedenfalls John Edwards oder Bill Richardson als Vizepräsidentschaftskandidaten für… weiter lesen

03.06.2008 von
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Ach je, Hillary

von

Uups, die Presseagenturen waren wieder mal ein bisserl zu schnell. Um 16.59 Uhr hieß es bei AP:

USA/Wahl/Clinton/Obama-1 EIL
Washington (AP) Hillary Clinton will noch am Dienstagabend (Ortszeit) anerkennen, dass ihr Rivale Barack Obama die für die Nominierung zum US-Präsidentschaftskandidaten der Demokraten notwendigen Delegiertenstimmen hinter sich hat.

Kaum eine halbe Stunde später meldete Reuters:

Clinton-Lager dementiert Bericht über Rückzug
Washington, (Reuters) – Hillary Clinton wird sich nach Angaben ihres Kampagnen-Leiters Terry McAuliffe nicht aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten zurückziehen. Ein entsprechender Agenturbericht sei falsch, betonte er am Dienstag.

Dieses Dementi bestätigt auch AFP um 17.30, während AP zehn MInuten später immer noch darauf beharrt:
Washington (AP) Clinton wolle bei einer Rede am Dienstagabend (Ortszeit) nach den Vorwahlen in Montana und South Dakota anerkennen, dass Obama die für die Nominierung zum US-Präsidentschaftskandidaten der Demokraten notwendigen Delegiertenstimmen hinter sich habe, erklärten führende Mitarbeiter ihres Wahlkampfteams. Das bedeute de… weiter lesen

03.06.2008 von
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Obama & Clinton & Schluss

von

Heute sind also – endlich, endlich – die letzten Vorwahlen bei den Demokraten. So wie’s aussieht, wird Barack Obama in South Dakota und Montana gewinnen und damit seinen Vorsprung bei den Delegiertenstimmen wieder ausbauen. Nur: Für die Mehrheit beim Nomierungskonvent reicht es immer noch nicht. So knapp 30 Superdelegierte wird er wohl noch brauchen.

Und außer Hillary Clinton zweifelt wohl niemand daran, dass in den nächsten Tagen mindestens so viele Obama ihre Unterstützung zusagen werden. Damit Hillary der Ausstieg leichter fällt, hat Obama ihr nun ein Gespräch über eine künftig mögliche Zusammenarbeit angeboten. “Je eher wir die Partei zusammenbringen können, desto eher können wir uns auf John McCain im November konzentrieren”, sagte Obama. Clinton könne die Bedingungen für das Treffen vorgeben. “Viele Menschen erkennen, dass es Zeit für uns ist, einzuschwenken und vorwärts zu gehen”, sagte er.

Aus dem Lager von Hillary hört man zwischenzeitlich, dass viele ihrer Mitarbeiter und… weiter lesen

02.06.2008 von
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Trinity United Church of Christ & Obama

von

Ein kleiner Nachtrag noch zu Barack Obamas Austritt aus seiner Gemeinde: In seiner Begründung sprach er nicht nur davon, dass die Predigten einiger Pastoren für ihn eine Belastung sind. Er hat auch gesagt, dass er für die Gemeinde eine Belastung ist (siehe da). Denn seit er Kandidat sei, hätten die Medien mehrere Gemeindemitglieder belästigt, Gottesdienste besucht und das Gemeindeleben intensiv beleuchtet. Und natürlich haben die Medien auch Predigten skandalisiert, die sonst außerhalb der Gemeinde niemand interessiert haben – weil sie absolut gängig sind. Da das Obama klar ist, begründet er seinen Ausstieg nicht so eindimensional, wie das andere Politiker wohl getan hätten.

Das hat schon klasse. Und taktisch klug war der Termin für Obamas Rückzug auch. In den Vorwahlen hat es ihm genutzt, der Gemeinde treu zu bleiben. Das hat seine schwarze Identität bekräftigt und ihm viele schwarze Wählerstimmen gebracht. Ab jetzt, im Kampf gegen McCain, würde es Obama… weiter lesen

01.06.2008 von
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Clinton siegt in Puerto Rico

von

CNN meldet schon jetzt, dass Hillary Clinton in Puerto Rico groß gewonnen hat – mit über 60 Prozent der Stimmen gegenüber gut 30 Prozent für Obama. Obwohl: Gewonnen hat den Umfragen zu Folge vor allem Bill Clinton, den 80 Prozent der Wähler dort sehr schätzen. Die meisten haben wohl deshalb auch für Hillary gestimmt.

Was ändert das Ergebnis? Nichts. Obama führt landesweit natürlich immer noch bei Delegierten- wie bei den Wählerstimmen – die meisten Staaten hat er eh schon lange gewonnen. Das Rennen ist schon lange gelaufen. Nur Hillary will es nicht merken.

01.06.2008 von
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Ärger mit der Kirche & Freude in der Parteizentrale

von

Nachdem Father Pfleger in Barack Obamas Trinity Church gegen Hillary Clinton lästerte, rollte schon wieder eine Kampagne der konservativen Blogger und Kommentatoren gegen den Präsidentschaftskandidaten. Was sollte er also machen? Austreten. Gestern verließ er die Gemeinde, um wenigstens dieses Problem für die Wahlen im Herbst los zu sein.

Das war das Unerfreuliche des Tages – und nun das Erbauliche:

Die Führung der Demokratischen Partei hat entschieden, dass die Hälfte der Delegierten aus Michigan und Florida teilnehmen dürfen. Da Obama in Michigan gar nicht auf dem Stimmzettel gestanden hatte, bekommt er alle Stimmen für “uncommited” zugesprochen – wogegen die Clinton-Kampagne natürlich gleich heftig protestiert hat.
Obama gewinnt gemäss Entscheid des Vorstands 32 Delegierte in Michigan einschließlich sogenannter Superdelegierter hinzu und 36 in Florida. Clinton bekommt 38 in Michigan und 56,5 in Florida. Obama hat nun insgesamt 2052, Clinton 1877,5 Delegiertenstimmen sicher. Beim Parteitag sind neu 2118 Delegiertenstimmen zum Gewinn der… weiter lesen

31.05.2008 von
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Rupert Mudoch für Barack Obama

von

Wer jetzt noch an Obamas Nominierung zweifelt und an seinen hervorragenden Chancen, Präsident zu werden, sollte sich das angucken:

D6-Video mit Murdoch.

Hinzu kommt: In Puerto Rico wird Hillary Clinton nicht genügend Stimmen bekommen, um Obama beim Popular Vote zu übertreffen, wie Mike Madden im Salon Magazin überzeugend schreibt. Da die Puerto Ricaner im Herbst ja nicht den Präsidenten mitwählen dürfen, interessieren sie sich auch nur wenig für diese Vorwahlen.

Im Laufe des Tages wird sich heute auch die Führung der Demokratischen Partei entscheiden, was mit den Ergebnissen der ungültigen Vorwahlen in Michigan und Florida passieren soll. Experten sehen auf jeden Fall eine Lösung voraus, die nichts an Obamas Vorsprung bei den Delegiertenstimmen ändert.

Wie sehr sich die Republikaner vor einem Erdrutschsieg Obamas im Herbst fürchten, zeigt diese Mail des republikanischen Senators Bill Frist, die Obamas Kampagne offentsichtlich sehr selbstbewusst herummailt:

From: Senator

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26.05.2008 von
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Normalisierung

von

Gut eine Woche, nachdem bei den Vorwahlen von Kentucky und Oregon eine weitere Chance verstrichen ist, durch eine klare Aussage dem Kampf bei den Demokraten ein Ende zu bereiten, scheinen zwei Dinge festzustehen:

1. Der demokratische Kandidat wird wohl Barack Obama heißen

2. Vom Hype um den Kandidaten und jenem Gefühl, mit Obama könnte wirklich alles anders werden, ist schon jetzt nicht mehr viel übrig. Wie soll man auch so richtig “Change” vermitteln, wenn man sich gleichzeitig um Regelauslegungen, Prozentzahlen und Delegiertenstimmen streitet?

Während Hillary Clinton vor allem damit beschäftigt ist klarzustellen, dass sie nicht deshalb weiter im Rennen bleibe, weil sie darauf hofft, dass Obama noch rechtzeitig umgebracht würde, versucht Obama einerseits, ganz nett und höflich diese Fußfessel Hillary abzuschütteln, gleichzeitig an ihre WählerInnen zu appellieren und im übrigen allen besorgten und eher zu McCain neigenden Moderaten zu beweisen, dass sie auch… weiter lesen

19.05.2008 von
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Obama vs. McCain: Die Rolle der Richter

von

Die Zeitungen haben das Rennen aufgerufen, das da bis November stattfinden wird: Barack Obama gegen John McCain. Die Los Angeles Times beleuchtet, wie beide die Rolle der Gerichte und Richter des Landes sehen:

Sen. McCain (R-Ariz.), in a speech two weeks ago, echoed the views of conservatives who say “judicial activism” is the central problem facing the judiciary. He called it the “common and systematic abuse . . . by an elite group . . . we entrust with judicial power.” On Thursday, he criticized the California Supreme Court for giving gays and lesbians the right to marry, saying he doesn’t “believe judges should be making these decisions.”

Sen. Obama (D-Ill.) said he was most concerned about a conservative court that tilted to the side of “the powerful against the powerless,” and to corporations and the government against individuals. “What’s truly elitist is

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