Archive for the ‘Demokraten’ Category

30.06.2008 von
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Unity!

von

Das ist das schöne in den USA, dass man sich so was gar nicht ausdenken muss, es ist schon da. Da wollen Barack Obama und Hillary Clinton öffentlich ihre Versöhnung und zukünftigen gemeinsamen Kampf gegen den Republikaner John McCain feiern, also die Einheit und Einigkeit beschwören. Wo könnten sie das besser tun als in dem Ort, der genauso heißt: Unity. Das Nest liegt in New Hampshire (wo im Januar Hillary Clinton die Vorwahlen gewann), und hier stimmten genau 107 Primary-WählerInnen für Obama und 107 für Clinton. Ist es nicht wunderbar?

Was die beiden draus gemacht haben, wie sie sich gegenseitig als herausragende leaders gelobt haben, gibt es bei Youtube zu sehen:

P.S Kann sich jemand an den Film “A fish called Wanda” von der britischen Monty-Python-Truppe um John Cleese erinnern? Da gibt es die wunderschöne Szene, wie sich Otto (Kevin Kline), der ziemlich dumme ehemalige CIA-Agent bei Archie (John… weiter lesen

08.06.2008 von
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Black President

von

Eine kleine Umfrage bei (politisch links eingestellten) Freunden in den USA zum taz-Titel “Onkel Barracks Hütte” zeitigte vor allem kritische Aussgen wie:
“Here you would be branded as right wingers in an instant. There’s no way it could be seen as satirical”

“Daniel, agh! The headline is the worst ever. Just completely off and inappropriate. Call us next time! Or they can–many other things could be said but this is neither satire or funny…”

Wir können also von Glück reden, dass wir nicht in den USA erscheinen. In meiner Mail an die Freunde hatte ich auch meine Zweifel schon kurz formuliert:

“I have to confess that I was sceptical in terms of this front-page story because the attribution of race is just what Obama wants to transcend and even if you do it in a satirical way you perpetuate the stereotypes and categories.”

Im aufgeklärten US-Diskurs, besonders dem über… weiter lesen

08.06.2008 von
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Hillary Clinton hat’s gelernt: Yes we can

von

Nun hat Hillary Clinton letztlich doch aufgegeben – und unterstützt Barack Obama. Es ist ihr sichtlich schwer gefallen. Das kann man in diesem Video der zentralen Passage sehen:

Vielleicht funktioniert deshalb auch der Link in ihrer Mail nicht. Auf jeden Fall kann jeder hier die ganze Rede nachlesen:

Hillary for President

Dear Daniel,

We hope you had a chance to see Hillary’s historic speech today. You can view an excerpt on our website.

Click here to watch the video excerpt of Hillary’s speech. We have also included the transcript of the full speech below.Thank you for all your support!

The Hillary for President Campaign

Thank you so much. Thank you all.Well, this isn’t exactly the party I’d planned, but I sure like the company.I want to start today by saying how grateful I am to all of you – to everyone who poured your hearts and

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05.06.2008 von
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Finally: Post von Hillary

von

Puh, Hillarys Ankündigung kommt spät und zäh. Und noch immer sieht es eher so aus, als wolle sie Obama zu einer Art Koalitionsregierung mit ihr als Vize drängen. Das aber kann er nicht machen – und so bleibt ihm das Problem Hillary noch ein wenig erhalten…

Hier die Post:

Hillary for President
Dear Bill,

I wanted you to be one of the first to know: on Saturday, I will hold an event in Washington D.C. to thank everyone who has supported my campaign. Over the course of the last 16 months, I have been privileged and touched to witness the incredible dedication and sacrifice of so many people working for our campaign. Every minute you put into helping us win, every dollar you gave to keep up the fight meant more to me than I can ever possibly tell

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04.06.2008 von
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Jetzt geht’s erst richtig los

von

Zeitungsmeeldungen zu Obamas Sieg

Kaum hat Barack Obama die Vorwahlen für sich entschieden, geht der Wahlkampf weiter. Heute sprach er gleich vor dem American Israel Public Affairs Committee (AIPAC), das kürzlich erst John McCain hofiert hat. Auch Obama ist schließlich in einigen Bundesstaaten auf die Stimmen jüdischer Amerikaner angewiesen. Und die orientieren sich oft an der Israel-Politik der Kandidaten.

Gleichzeitig schießen die Spekulationen über Obamas möglichen Vizepräsidentschaftskandidaten ins Kraut. Von Hillary Clinton und Kathleen Sibelius über Claire McCaskill und Ed Rendell bis zu John Edwards und Wesley Clark reicht das Spektrum. Gute Chancen scheint vor allem James Webb zu haben. Er ist einerseits unkonventionell und anderseits ein erfahrer Mann vor allem in Sachen Verteidigungspolitik. Ein Jahr lang war er sogar Secretary of the Navy – und das unter Präsident Ronald Reagan. Er ist also ebenso wie Obama ein Politiker, der mit Republikanern kann. Mein Tipp: Webb ist einer der Favoriten für den Job.… weiter lesen

04.06.2008 von
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Endlich!!!

von

Barack Obama ist Kandidat. Hillary hat das zwar noch immer nicht so ganz richtig eingestanden, aber doch ausreichend. Und immerhin – sie scheint das ganze nicht noch bis nach Denver ziehen zu wollen, und das ist doch eine gute Nachricht.
Das hätten alle früher haben können – jetzt müssen sich die Demokraten ziemlich sputen, um die verlorene Zeit aufzuholen und dem Kandidaten wieder den Glanz zu geben, den ihn diese unsinnig verlängerte Vorwahl gekostet hat.

An die Spekulationen der US-Presse von gestern und die Meldungen, Clinton habe sich offen für den Job der Running Mate gezeigt, vermag ich nicht recht zu glauben. Wäre ich Obama, ich hätte wenig Lust, die Clintons mit im Weißen Haus zu haben. Und was er an Clinton-Anhängern gewinnt, verliert er selbst an Glaubwürdigkeit für die eigene Botschaft, wenn er mit ihr gemeinsam antritt. Ich halte jedenfalls John Edwards oder Bill Richardson als Vizepräsidentschaftskandidaten für… weiter lesen

03.06.2008 von
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Ach je, Hillary

von

Uups, die Presseagenturen waren wieder mal ein bisserl zu schnell. Um 16.59 Uhr hieß es bei AP:

USA/Wahl/Clinton/Obama-1 EIL
Washington (AP) Hillary Clinton will noch am Dienstagabend (Ortszeit) anerkennen, dass ihr Rivale Barack Obama die für die Nominierung zum US-Präsidentschaftskandidaten der Demokraten notwendigen Delegiertenstimmen hinter sich hat.

Kaum eine halbe Stunde später meldete Reuters:

Clinton-Lager dementiert Bericht über Rückzug
Washington, (Reuters) – Hillary Clinton wird sich nach Angaben ihres Kampagnen-Leiters Terry McAuliffe nicht aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten zurückziehen. Ein entsprechender Agenturbericht sei falsch, betonte er am Dienstag.

Dieses Dementi bestätigt auch AFP um 17.30, während AP zehn MInuten später immer noch darauf beharrt:
Washington (AP) Clinton wolle bei einer Rede am Dienstagabend (Ortszeit) nach den Vorwahlen in Montana und South Dakota anerkennen, dass Obama die für die Nominierung zum US-Präsidentschaftskandidaten der Demokraten notwendigen Delegiertenstimmen hinter sich habe, erklärten führende Mitarbeiter ihres Wahlkampfteams. Das bedeute de… weiter lesen

03.06.2008 von
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Obama & Clinton & Schluss

von

Heute sind also – endlich, endlich – die letzten Vorwahlen bei den Demokraten. So wie’s aussieht, wird Barack Obama in South Dakota und Montana gewinnen und damit seinen Vorsprung bei den Delegiertenstimmen wieder ausbauen. Nur: Für die Mehrheit beim Nomierungskonvent reicht es immer noch nicht. So knapp 30 Superdelegierte wird er wohl noch brauchen.

Und außer Hillary Clinton zweifelt wohl niemand daran, dass in den nächsten Tagen mindestens so viele Obama ihre Unterstützung zusagen werden. Damit Hillary der Ausstieg leichter fällt, hat Obama ihr nun ein Gespräch über eine künftig mögliche Zusammenarbeit angeboten. “Je eher wir die Partei zusammenbringen können, desto eher können wir uns auf John McCain im November konzentrieren”, sagte Obama. Clinton könne die Bedingungen für das Treffen vorgeben. “Viele Menschen erkennen, dass es Zeit für uns ist, einzuschwenken und vorwärts zu gehen”, sagte er.

Aus dem Lager von Hillary hört man zwischenzeitlich, dass viele ihrer Mitarbeiter und… weiter lesen

01.06.2008 von
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Clinton siegt in Puerto Rico

von

CNN meldet schon jetzt, dass Hillary Clinton in Puerto Rico groß gewonnen hat – mit über 60 Prozent der Stimmen gegenüber gut 30 Prozent für Obama. Obwohl: Gewonnen hat den Umfragen zu Folge vor allem Bill Clinton, den 80 Prozent der Wähler dort sehr schätzen. Die meisten haben wohl deshalb auch für Hillary gestimmt.

Was ändert das Ergebnis? Nichts. Obama führt landesweit natürlich immer noch bei Delegierten- wie bei den Wählerstimmen – die meisten Staaten hat er eh schon lange gewonnen. Das Rennen ist schon lange gelaufen. Nur Hillary will es nicht merken.

01.06.2008 von
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Ärger mit der Kirche & Freude in der Parteizentrale

von

Nachdem Father Pfleger in Barack Obamas Trinity Church gegen Hillary Clinton lästerte, rollte schon wieder eine Kampagne der konservativen Blogger und Kommentatoren gegen den Präsidentschaftskandidaten. Was sollte er also machen? Austreten. Gestern verließ er die Gemeinde, um wenigstens dieses Problem für die Wahlen im Herbst los zu sein.

Das war das Unerfreuliche des Tages – und nun das Erbauliche:

Die Führung der Demokratischen Partei hat entschieden, dass die Hälfte der Delegierten aus Michigan und Florida teilnehmen dürfen. Da Obama in Michigan gar nicht auf dem Stimmzettel gestanden hatte, bekommt er alle Stimmen für “uncommited” zugesprochen – wogegen die Clinton-Kampagne natürlich gleich heftig protestiert hat.
Obama gewinnt gemäss Entscheid des Vorstands 32 Delegierte in Michigan einschließlich sogenannter Superdelegierter hinzu und 36 in Florida. Clinton bekommt 38 in Michigan und 56,5 in Florida. Obama hat nun insgesamt 2052, Clinton 1877,5 Delegiertenstimmen sicher. Beim Parteitag sind neu 2118 Delegiertenstimmen zum Gewinn der… weiter lesen