… kommt von John McCain: Ein Rundgang durch seinen “Straight Talk Express”-Bus, angeführt von einem ausgesprochen unsympathischen Menschen, puh!
Archive for the ‘John McCain’ Category
Der ehemalige Vizepräsidentschaftskandidat Al Gores und jetzige unabhängige Senator Joe Lieberman – der sich zur Fraktion der Demokraten zählen lässt – ruft zur Wahl John McCains im November auf:
From: Senator Joe Lieberman
Date: June 5th, 2008
Today, I asked Senator McCain if I could create and chair a new grassroots organization, “Citizens for McCain.”
Citizens for McCain is an organization within the McCain campaign for people who put country before political party and support the candidate for President who has a proven record of bipartisanship.
As you know, I caucus with the Democrats as a United States Senator and was the Democrat Party’s nominee for Vice-President of the United States against President Bush and Vice President Cheney.
But first and foremost, I am an American. I have an obligation to do what I think is best for our nation regardless of political party. My
Die Zeitungen haben das Rennen aufgerufen, das da bis November stattfinden wird: Barack Obama gegen John McCain. Die Los Angeles Times beleuchtet, wie beide die Rolle der Gerichte und Richter des Landes sehen:
Sen. McCain (R-Ariz.), in a speech two weeks ago, echoed the views of conservatives who say “judicial activism” is the central problem facing the judiciary. He called it the “common and systematic abuse . . . by an elite group . . . we entrust with judicial power.” On Thursday, he criticized the California Supreme Court for giving gays and lesbians the right to marry, saying he doesn’t “believe judges should be making these decisions.”
Sen. Obama (D-Ill.) said he was most concerned about a conservative court that tilted to the side of “the powerful against the powerless,” and to corporations and the government against individuals. “What’s truly elitist is
Am morgigen Dienstag, so spekuliert die nationale und internationale Presse, will Barack Obama endgültig seinen Sieg verkünden. Das jedenfalls scheint die Tatsache zu suggerieren, dass er für Dienstag abend in Iowa einen Saal reserviert hat, im dem Staat also, den er als allerersten gewann. Gewählt wird morgen hingegen in Oregon und Kentucky. In Portland, Oregon hat Obama am Wochenende einen neuen Rekord für Wahlkampfgroßveranstaltungen aufgestellt: 75.000 Menschen sollen gekommen sein, um ihn zu hören und zu feiern:

Die nationalen Medien der USA jedenfalls steigen auf Obama ein und schreiben Nachrufe auf den Wahlkampf Hillary Clintons (die liberalen Medien) oder Angriffe auf Obama (die konservativen). In einem sehr lesenswerten Text in der New York Times macht sich Jodi Kantor Gedanken darüber, was Clintons Scheitern für die Sache der Frauen bedeutet:
As a
Die US-Blogosphere hat ein neues Thema, und endlich sind es nicht mehr Clinton-Obama, sondern John McCain, der mit Negativschlagzeilen von sich reden macht. Der Mensch nämlich, den McCain ausgewählt hatte, den republikanischen Nominierungsparteitag im September zu managen, soll früher einmal Lobbyist für das Militärregime Birmas gewesen sein, jene Regierung also, die sich gerade weigert, internationale Hilfe für die Wirbelsturmopfer zügig ins Land zu lassen. Das schreibt jedenfalls Newsweek.
Ich denke, die Geschichte wird McCain ein paar Tage beschäftigen, zumal manche Blogger schon heftig weitergraben…
Vielleicht ist es ja nur Müdigkeit – aber es sieht schlecht aus für Obama. Dabei waren es in der letzten Zeit nicht die bösen Konservativen oder Hillary Clinton, die ihm schadeten, sondern er selbst oder sein Umfeld. Da war sein Kommentar über die Bitterkeit der Vorort-Amerikaner (die ja richtig gewesen ist, aber natürlich nicht gut an kam in Pennsylvania), dann ging sein alter Pastor Reverend Wright auf Reisen und einen sagenhaften Egotrip, der alle Vorurteile gegen ihn bestätigte. Und schließlich wirkte Obamas Kampagne zum ersten Mal völlig ideenlos, ohne Energie, geradezu apathisch.
So wie Obama derzeit auftritt, kann er nicht gewinnen. Immerzu reagiert er nur, statt selbst etwas zu initiieren. Von ihm hört man seit Wochen keine originellen Vorschläge mehr, stattdessen predigt er die alten Formeln vom “Change”, die nun keinen Wähler mehr an die Urne locken. Zudem wirkt er öfters übel gelaunt und angespannt. Das mag verständlich sein, helfen tut es nicht. Wie will er im Herbst gewinnen, wenn… weiter lesen

Die Washington Post bringt heute eine schöne Reportage über die völlig fertigen, überarbeiteten und erschöpften MitarbeiterInnen beider (bzw. aller drei) Wahlkampfteams. Hab mich schon immer gefragt, wie die das alle durchhalten. Sehr lesenswert! Hier

John McCain kann entspannt um die Welt reisen. Er steht als Kandidat der Republikaner fest – und die stellen sich brav und geschlossen hinter ihren Kandidaten. Allen voran Nancy Reagan, George H.W. Bush und schon vor einer Weile sein ehemaliger Konkurrent Mitt Romney. Die Konservativen wissen eben: Wenn es um die Macht geht, muss man die Rankünen im eigenen Lager beenden. Und nur noch auf die anderen einschlagen.
Ganz anders ist die Lage bei den Demokraten. Selbst wenn mathematisch gesehen, Hillary Clinton ihren Gegner Obama nicht mehr einholen kann, geht der Wahlkampf mit unverminderter Härte weiter. Nehmen wir nur mal die letzte Woche. Erst findet Bill Clinton es toll, wenn zwei wirkliche Patrioten als Präsidentschaftskandidaten im Herbst anträten, also McCain gegen Hillary. Hey, nein, das sollte natürlich nicht heißen, Obama sei kein Patriot – oder?
Dessen Unterstützer, General i.R. Tony McPeak, fühlte sich von Bills Kritik gleich an McCarthy… weiter lesen

Als mein Kollege Bernd Pickert heute kommentiert hat, das John McCain nun wohl die Wahlen gewinnen wird, war ich skeptisch. Doch als dieses Video gesehen musste ich einsehen dass er recht hat – auch wenn es nichts mit Obama oder Hillary Clinton zu tun hat.
[swf]http://www.youtube.com/v/LBrDzZCOQtI , 450, 370, 6, #fff[/swf]
George Bush senior hat John McCain öffentlich seine Unterstützung zugesagt. Der Ex-Präsident lobte den Senator als starken Kandidaten mit den richtigen Werten. Und die konservativen Kräfte in der eigenen Partei, denen McCain nicht rechts genug ist, erinnerte er an frühere konservative Kommentare über Ronald Reagan – auch der heutigen Ikone republikanischer Präsidenten warfen die Rechten damals “Verrat an der konservativen Sache” vor. Eigentlich ganz lustig, dass ausgerechnet ein Bush nochmal daran erinnert, dass man diese Menschen nicht ernst nehmen darf .
Unterdessen scheint das Clinton-Team doch von noch mehr Sorgen geplagt als die reinen Zahlen eigentlich für nötig erscheinen lassen. Wie sonst sollte zu erklären sein, dass einer ihrer Berater die Presse zusammenruft, um (Skandal Skandal!) zu verkünden, dass Barack Obama bei einer Rede am Wochenende einen Satz gesagt hat, den so ähnlich auch Deval Patrick, der demokratische Gouverneur von Massachussettes (und derzeit einzige schwarze Gouverneur der USA), schon… weiter lesen
