John McCain ist auf republikanischer Seite eigentlich nicht mehr aufzuhalten – so scheint es jedenfalls, nachdem er der einzige ist, der bislang drei Vorwahlen klar gewonnen hat, zuletzt die in Florida.
Natürlich ist das viel zu früh, so etwas zu sagen – der Supertuesday kommt ja erst noch, und Mitt Romney ist längst nicht geschlagen. Zumal: Die Unterstützung der konservativen Rechten hat McCain nicht. Diese Wählerschichten an die Wahlurnen zu bringen war eine der wesentlichen strategischen Errungenschaften von Bushs wichtigstem Berater Karl Rove – und McCain ist weit davon entfernt. Im Gegenteil, sie stehen ihm offen feindlich gegenüber, wie man zum Beispiel sehr schön sehen kann, wenn man sich einmal die Website des konservativen Radio Hosts Rush Limbaugh ansieht. In Sendung nach Sendung ziehen LImbaugh selbst oder seine Hörer über McCain her, wesentliche Message: Wählt am kommenden Dienstag Romney oder Huckabee, sonst braucht ihr im November eigentlich gar… weiter lesen