#6 An den Dämmen des Colorado – Kulturzivilisatorische Betrachtungen

[Strecke/Route — 3271km; 72 Nächte, davon 12 in Räumen]

Sagen wir, Ladies and Gentlemen,

eine unstabile Angelegenheit ist nicht als entwickelt zu bezeichnen. Soweit kohärent. Wie ist es dann aber möglich, daß die sogenannte Zivilisation der Westasiaten – und ihrer Abkömmlinge hier bei uns, den sogenannten Amerikanern – als, so wesentlich bezeichnet, ‚entwickelt‘ durchgeht? Während die Zivilisation der Pauite, die hier tausende von Jahren gut zu leben verstanden und „Krise“ (Verwertungsinquisition) eben nicht kannten bis zur Invasion der Goldgräber und Mormonen – dafür aber Demokratie durch Konsensentscheid unter Beteiligung der Indianerdamen – als nicht entwickelt gilt? Weil angenommen, daß sie von der Absolutheit der Lichtgeschwindigkeit keine Ahnung und weil keine Schrift und keinen Rachmaninov hervorgebracht? Aber eben auch keine Inseln aus Plastikmüll in Pazifik und Atlantik von mindestens der Größe Indiens? Ob sie Zahnärzte gerne gehabt hätten (vermutlich, nach Ansicht der Dinge), vermag ich aus anthropologischer Sicht hier nicht zu beantworten. Jedenfalls keine Friseure, die im IG Farben-Auftrag durchaus immer in der Lage, der Dame des Westens das Haar bis zur Wurzel zu zerstören und als lappig-struppiges Etwas nachhaltig übrigzulassen.

Auch wären die Pauite im Traum nicht darauf gekommen, über Radio dazu aufzurufen, doch bitteschön nach North-Dakota zu übersiedeln, weil hier das Leben mit Haus, Car und Kindern trotz, ja, gerade wegen der „crisis“ wieder möglich dank Einspritzung von Chemikalien – nicht näher bezeichneter Qualität – in die oberen Erdschichten. Und wegen Gas und Öl, was in die Cars dann sich einfüllen läßt. Damit als Rentnerwesen der Reisebus mit SUV-Anhänger ein realisierbares Ziel. Und klar, niemals haben die Chemikalien das Grundwasser je verunreinigt. Und Nestlé ™ auf den Plan gerufen, das Regenwasser, mit Mineralien angereichert, als „SmartWater ™“ an den Zweibeiner zu bringen. Hahar, die Pauite hatten auch gutes Wasser, nicht wie geschätzt 200 Mio. Amerikaner, die, in Städten lebend, nur chloriertes Wasser serviert bekommen. Hätte ich zu entscheiden, welches Gut ich bevorzugte: Es wäre unbedingt das Wasser; nicht das Telefon, noch der sog. Computer.

Die Pauite übrigens kannten im Clan, Sippe oder Stamm auch jenes Problem mit dem Vater nicht und brauchten demnach keine Religion wie die Westasiaten bis heute in schmieriger Weise. Als Demonstranz eben dieses Vaterproblems und mithin der Barbarei. Verstanden als Absenz jeden Takts. Und zuvörderst aber als geschickt eingefädeltes Betrugsmanöver, sich aus jeder Verantwortlichkeit stehlen zu können. Die Pauite hatten Fetische und fürchteten die Wetter.

Wahrscheinlich waren den Pauite auch Nahrungsmittelprobleme nicht unbekannt. Was sie nicht kannten war jedoch eine Nahrungsmittelsituation, wie sie der sog. Westen vorträgt und die als angespannt zu bezeichnen das mindeste. Im eigentlichen jedoch prekär, weil in der Hand der chemischen Industrie. Ich sah Schildchen vor dem Regal mit „Brot“. Darauf der Hinweis, daß das Essen jener weichen Scheiblappen, die das ganze Korn enthielten, für Schwangere und Kinder völlig unbedenklich sei (s. Foto). Ich kann auf Brot verzichten, aber wenn ich dazu übergehen wollte, mir Fladen selbst zu backen, ich fände hierzu auf dem sog. Markt nur „Mehl“ vor, in das die IG Farben zuvor ihr Thiamin, Eisenzeugs, Riboflavin, Folsäure und was weiß ich noch eingetreut haben. Weil das, was der sog. Markt an Mehl und allem anderen bereitstellt, offensichtlich von so erbärmlicher Qualität, daß es als Lebensmittel nicht zu gebrauchen ist. Das Gemüse und Obst auf einer Qualitätsskala von 0 bis 10, bei maximal 5,5.

Manisch entziehen die Dummen (dumm, sprich damm) dem Mehl auch noch sein Protein, das Gluten, das irgendwo anders wohl hinein emittiert wird, wo es dem Car nützt. Anstatt die allergische Reaktion aufs Thiamin zurückzuführen. Die allgegenwärtige sog. Pizza deshalb wie aus Zwieback. Den Amerikanern trotz der Millionen Rinder die Herstellung von Käse unmöglich gewesen. Und zugerichtetes Fettkonzentrat, was auf die sog. Pizza getan.

Und weil die Lebensmittelsituation derart prekär hierzulande, läuft die untere Klasse derart unförmig und kränklich durchs Leben. Die Reichen können sich das bessere Essen, was größtenteils importiert, leisten. Sind aber auch nicht selten von bemitleidenswerter Statur.

Wie gesagt, der Puritaner stahl sich auch per sog. Religion aus jener Verantwortlichkeit, die dafür einsteht, daß auf dem Planeten ein Regime des Wasseranschlusses sowie der arrivierten Kanalisation Einzug hält. Sowie eines, daß der weiteren Verwüstung, Verlärmung und Vermüllung den endgültigen Riegel vorschiebt. Per Enteignung der kapitalen Privateigner. Sowie per Gesetz. Jenem großen von Ursache und Wirkung folgend. Und also glücklicherweise die Lebensäußerung des Zweibeiners in dessen großen Lauf zu bringen versteht.

Ich befuhr die Straße am Lake Mead nordöstlich bis nach St. George in Utah. 2 Tage nachdem ich Las Vegas verlassen und in der schönen Wüste mich befand, kletterte die Temperatur auf 41 Grad. Um die folgenden Tage glücklicherweise wieder zu sinken. Ich erholte mich in der Pauite-Reservation an einem Wasserreservoir 2 Nächte. Und fuhr dann durch den Zion National Park. Ein sehr schöner Park und spektakulär. Zu bemerken, daß europäische Siedler auch dort den Tabak anbauten und daß später die Eisenbahnstation in Cedar-City selbstredend nicht weit und die Busse ab ca. 1920 in den NP unterwegs.Heute die private Cars, der Parkplatz an und die Shuttlebusse im Park. Damit die kapitale Materialschlacht.

Wie übrigens hier auch, im Grand Canyon NP die Eisenbahnstation nicht weit entfernt gewesen in Jakob Lake. Chevron hatte andere Pläne.

Lustig, hier in der hinreißend schönen Lodge am Nordabbruch der Landschaft, wird ein Brief ausgestellt eines hier wirkenden Rangers. Ein Brief an Henry Ford (s. Foto). Diesem beschreibt er das an Ford übersandte Geschenk – ein von Pauites in zweijähriger Arbeit gewobener Teppich – als ganz einmalig und unverwechselbar. H. Fords imbezile Autos ganz und gar das Gegenteil von unverwechselbar, nämlich alle gleich aussehend. Den Teppich hat der Mann gerechterweise der Öffentlichkeit überreicht. Wahrscheinlich nicht in der Erkenntnis seiner verkrachten Existenz. Der Teppich schmückt die Lodge.

Es ist ein Bruch hier. Ein Landbruch. Mitten in einer Landschaft. Die ein bißchen aussieht wie der Schwarzwald, nur etwas trockener. So zerrüttet wie dieser jedenfalls durch Kahlschlag. Und aber auch durch Brand. Beziehungsweise „fire management“. Die Obrigkeit, der süße Staat, ist dazu übergegangen, den Wald von Zeit zu Zeit selbst anzuzünden, das Unterholz abzubrennen, um besseren Zugang zur Ware Holz zu bekommen und mit ‚Harvestern‘ genannten Monstermaschinen, die dicksten Stämme besser umsägen und auf den Truck legen zu können, der sie auf den sogenannten Markt dann schmeißt. Und um den großen Brand zu verhindern, der wegen des Unterholz alles wegmacht.

Obschon die Wüste nicht weit, sieht es am Bruch also aus wie im zur Waldware mutierten Schwarzwald oder auch im besprochenen und verwüsteten sog. Thüringer Wald. Angenehm aber die Temperatur bei nur 20 Grad.

Ich bin wieder hochgefahren auf fast 9000 Fuß, also rund 2700 Meter. Und genieße die niedrigere Temperatur durchaus sehr. Es könnte mir nicht besser gehen. Ich sitze in einem Ledersofa, der kleine Laptop hat Strom und vor mir ein sehr großes Fenster. Und vor diesem der Bruch. Der große Bruch im Land. Ein Plateau, das Colorado Plateau, kreisförmig, die Staaten Utah, Arizona, Colorado und New Mexico berührend. Es brach auf vor einigen Millionen Jahren (etwa 70), nachdem es erhoben durch Tektonik. Und der Fluß Colorado, zu Zeiten reißender als heute, grub seinen Weg noch tiefer in den Bruch.

Das Interessante am sog. Grand Canyon sind die Erdschichten, die, übereinander liegend, zutage treten. Ganz unten, etwa 2000 Meter tiefer, schwarzes Gestein vulkanischen Ursprung und darüber liegend abwechselnd heller Kalk- und roter Sandstein. Ersterer durch Muscheln aus der Zeit, als noch von Meer umgeben das ganze Land, letzterer aus der Zeit als alles Wüste und Sanddünen, die 1000 Meter hoch. Und dann durch Lastdruck und Mineralienmörtel zu Stein gepresst und rot durch Eisenoxide. Und vor der Erhebung.

Es ist die perfekte Zivilisation hier oben am Nordrand, wo der Südrand in Sichtweite in etwa 10 Kilometer Entfernung. Man kann da hinüberlaufen und runter die Schlucht rund 2000 Meter tief. Es überspannt den Colorado eine Hängebrücke. Ein langer Weg und leider unmöglich für mich mit meiner Fahrradmaschine, die mit Gepäck leider rund 35 Kilogramm wiegt. Mit Wasser noch mehr.

Eine wirklich kolossale Landschaft, der große Schluchtgraben am Colorado.

Laut Lonely Planet besuchen den Grand Canyon 4,4 Mio Leute pro Jahr, nur 400.000 den Nordrand. Wo ich also. Übrigens besuchen die Insel Kreta jährlich etwa 5 Mio. Leute.

Sehr gut möglich, über den Colorado zu kommen aber für Chuck, der hat nur einen Rucksack, der keine 10 Kilogramm wiegt.

Ich traf Chuck in Jacob Lake. Ein Store, eine Chevron Tankstelle und ein Campingplatz. Leider kein See. Ich hatte erst 30 Kilometer hinter mir. Die bergauf. Ich hatte die Nacht zuvor nicht gut geschlafen. Gegen Morgen fiel mir auf, daß sogenannte Autos sich anhören können wie Flugzeuge, wenn die ihre Triebwerke anwerfen. Ich schlief also des Mittags ein auf der Bank in Jakob Lake und vor dem lieb gemachten Visitorcenter mit der Staatsangestellten darin.

Und Chuck sprach mich an, als ich gerade halb wachgeworden. Die Augen noch geschlossen, zählte ich die Städte auf, die ich passiert auf 3000 Kilometern Straßenweg. Als ich die Augen auf, war er wieder weg. Er sprach mich aber wieder an. Zufrieden ich, daß ich erfuhr wer er, und zufrieden er, in mir einen Gesprächspartner gefunden zu haben, der ähnlich ihm.

Er war 1500 Kilometer gelaufen. Von Nord-Utah nach Jacob Lake (auf dem Western Trail, den man von Canada bis Mexico laufen kann etwa 4000km). Er hat die Zivilisation dick wie ich. Obschon mir just zuvor eingefallen war, daß ich die westliche Zivilisation so mag, wie ich sie nicht ertrage. Ein Engländer, dem ich dies just vorgetragen hatte, pointierte und sagte, Zivilisation sei das Dazwischen, was man passieren müsse, wenn man woandershin wolle.

Chuck hat 1989 an der sog. Friedensfahrt der DDR teilgenommen. Als professioneller Radfahrer. Irgendwann wurden ihm die Spritzen überallhin in den Körper zuviel und er gab die Erwerbsquelle auf. Und wurde Spaziergänger. Der Sonderklasse, weil in der Lage, sowenig Dinge mit sich zu führen, wie nur eben möglich. Ein selbstgebauter Kocher: Eine runde Katzenfutterdose, der er Löchern eingestanzt am oberen Rand. In den unteren Teil dann Industriealkohol zu füllen, den man häufiger kaufen kann. Ein Windschutz aus Titanblech. Darüber eine Tasse aus Titanblech. Chuck weiß, daß man nicht viel trinken muß. Selbstredend auch nicht viel essen. Das weiß er, wie es die Indianer wußten. Mit dem Unterschied, daß die Indianer wußten, wo die Wasserquellen. Dieses Wissen stellt nun die Zivilisation bereit und notiert es in spezielle Karten, die man abrufen kann.

Chuck zeigte mir am Himmel die vielen Satelliten, die die Zivilisation in den Himmel gehängt hat. Mir waren sie zuvor gar nicht aufgefallen, obwohl ich den Nachthimmel lange angesehen habe während der letzten neun Wochen. Ich staune jetzt, wenn ich die vielen kleinen, sich bewegenden Punkte am Sternenhimmel sehe. Nein, es sind nicht Flugzeuge. Die blinken und machen Krach. Es sind ziemlich viele Satelliten.

Chuck hat ein kleines Gerät, das Signale von vielen dieser zivilisatorischen Himmelskörper empfängt und ihn selbst auf den Wasserkarten positioniert. Ihn erstaune immer, wieviele Satelliten es seien, von denen er Signal erhielte. Beobachtet habe er auch, wie die ISS repariert worden sei. Er hätte gedacht, daß er wohl der Einzige gewesen, der dies vom Erdboden aus gesehen.

Chuck sagte, es hätte zur Zeit unserer beider Geburt nur halb soviele Leute auf dem Planeten gegeben wie jetzt. Ich sage, ein Umstand, der dem kapitalen Elend anzulasten (vgl. Marx zur Übervölkerung).

Nein, ein solches Satellitengerät führe ich nicht mit mir. Anstelle lieber eine 2. Packung Nudeln, wenn eben möglich importierte und nicht chemisch angereichert („enriched“ bzw. „processed“) mit eingemischtem Zeug. Plus die eine oder andere Tomate und grüne Schote. Wenn es die gibt.

In den Zion NP war ich nach St. George, das ich am Memorialday (Gedenken an den Bürgerkrieg) passierte, auch noch gefahren. Hier war ich in der Schlucht. Und aus ihr heraus mittels Tunnel. Sehr, sehr schönes Gelände, der NP. Und größer als das kleine Yosemite-Valley mit seinem Einbahnstraßensystem.

Wenn ich diesen Text fertig geschrieben habe, werde ich die 70 Kilometer nach Jacob Lake wieder zurückgefahren sein. Es gibt hier kein Internet. Vielleicht treffe ich Chuck wieder, der 10 Tage früher dort ankam als geplant. Er ist verabredet mit einer, die der Zivilisation als Lehrerin verhaftet und die ihm wohl als Vermittlerin zu dieser Hilfestellung leistet.

José, 70 Jahre, unter der Brücke des sog. Freeway 15 Litter (aus dem Gefährt in die Landschaft geworfenes Plastikzeugs, inkl. Ölkanister) einsammelnd barbrüstig am „Little Jamaica“-Wasserfall bei Littlefield sagte mir, ihm sei eine asoziale Natur zueigen. Man muß sich das vorstellen! Ein Engel von Mensch, die Leute nur eben schlecht ertragend. So engelhaft wie am Abend zuvor schon Sally, obdachlos, die mir den Weg an den Wasserfall, über den die Trucks donnern, gezeigt hatte. Ich war einfach nicht schlagfertig genug gewesen, ihm zu sagen, daß es die Anderen naturgemäß, die asozial.

Ich sagte es bereits, ich bin immer froh, wenn ich die Zivilisation wieder um mich habe nach Tagen der Abgeschiedenheit. Um dann bald festzustellen, das sie mich erschreckt und unfroh läßt. Und als bloße Konfrontation meiner Existenz erscheint. Ist es nicht: Ein schrecklich Ding dies, daß die Sozialität, die doch Bedürfnis, in der Warenwelt nur erschwert möglich und unter Inkaufnahme der fürchterlichsten Verwerfungen anderer Bedürfnisse? Zum Beispiel der nach Wasser und nach Luft sowie nach Frucht.

Für Chuck sind auch die großen Dämme, die den Colorado stauen wegen Wasser und Elektrizität, schlimm genug. Sie hätten die ursprüngliche Landschaft verändert und die in den U.S. viel erwähnte „wilderness“ beseitigt. Jene unberührte Landschaft, die zu schützen sei, weil in ihr die Zivilisation aufgehoben (nach H. D. Thoreau, s. Foto).

Ich fuhr in der Nähe des 1932 errichteten Hooverdamms vorbei. Dieser ließ den Lake Mead entstehen. Ein See, dessen Ausbeutung jedoch erschwert wird heutzutage durch das auswuchernde Wachstum von Muscheln. Der Glen-Canyon-Dam östlich des sog. Grand Canyon und den Powell Lake formend. Aus diesem bezieht die fünftgrößte (!) Stadt der U.S., Phoenix/Arizona mit fünf Millionen Einwohnern, ihr Wasser und auch elektrische Energie. Entsprechend kümmerlich das Rinnsal, das Colorado-River geheißen. Leider konnte ich die Staumauer bei der Stadt Page nicht besuchen, weil eine Straße partout mit Stacheldraht gesperrt war wegen eines Landrutsches. Und wäre ich von Gap nach Page, hätte ich vier Tage etwa verloren wegen Umweg. Und es wird Zeit, daß ich Santa Fe in New Mexico erreiche, bevor es zu heiß wird.

Die größte U.S. Stadt, laut Chuck mit etwa 20 Mio. Einwohnern Los Angeles (danach New York, Philadelphia und Chicago), bezieht ihr Wasser aus diversen, zu kleinen Wasseransammlungen verkommenen Seen, die gespeist werden von Flüssen aus den Gebirgszügen der Sierra Nevada. Das hatte ich erwähnt. Als ich in Las Vegas ankam, sah ich ein leeres Wasserreservoir. Die Stadt bezieht Wasser und Elektrizität aus dem Lake Mead. Wenn es nicht schneit in den Bergen Colorados, haben Phoenix und Las Vegas Durst und müssen, da es auch kein einziges Windrad gibt (!, s.u.), auch auf die ewig röhrende Luftkühlanlage verzichten. Es würde einen Flucht-Trek aus diesen Städten geben.

An dieser Stelle herauszustreichen, daß der Zweck der rund 24.000 Windräder im Land zwischen Rhein und Oder darin besteht, Auto- und Chemieindustrie subventionieren. Damit die den Planeten verwüsten können.

Vergessen zu erwähnen hatte ich den von der örtlichen Tageszeitung in Las Vegas berichteten Konflikt zwischen der staatlichen Obrigkeit mit ihrem „public land“ und privaten Landeigentümern und Rinderhaltern (Cowboys, resp. Rancher). Letzteren wird es in Grenzen gestattet, das „public land“ als Weide für die Rinder zu benutzen. In je kleinerem Umfang jedoch. Und das erzürnt die Rinderhalter, die sich doch seit jeher mit der Liberty verheiratet sehen und meinen, es sei ihr Recht, die Rinder auch noch das öffentliche Land leerfressen zu lassen. Wo jenes, für das sie einen Eigentumstitel reklamieren können, offensichtlich nichts mehr hergibt und leergegrast.

Ich hatte die Frage aufgeworfen, ob wir Amerikaner nicht die Tibeter Amerikas. Weil wir, wie diese ihre Yaks, halt einfach die Rinder laufen lassen und von deren Fleisch dann leben. Und es egal erscheint, wenn alles immer mehr zur Wüste wird, weil Bäume die Rinder nicht wachsen lassen. Im Gegensatz zu Tibet gibt es aber im Süden der U.S. nur wenig Wasser und das Pflanzenwachstum von vornherein prekär. Tibet ist baumlos, aber vorwiegend grün, auch wegen der großen Höhe. Und zweitens verbrennen die Tibeter den Dung der Yaks, während die Amerikaner hierfür die Ölquellen haben. Deren Saft die Motorik allenthalben antreibt und weltweit die Geldbörsen des Klassenfeinds befüllt.

Auch hatte ich vergessen zu erwähnen, daß ich vom Tioga-Pass die höchste von mir jemals erreichte Geschwindigkeit – nämlich 56,08 km/h in China – gleich zweimal toppte. Zuerst auf beängstigende 56,78 km/h und dann aber auf jene horrifying 65,66 km/h. Eine schreckliche Geschwindigkeit.

Zu erwähnen, daß die sog. Wetlands von Las Vegas naturgemäß künstlich sind. Und jetzt aber die Pointe: Für den nachgerade reißenden Fluß, der bei den bis vor der sog. Krise errichteten Villenanlagen – im mediterranen Stil – und ihren 2 Golfplätzen im „Lake Las Vegas“ mündet und bei 40 Grad im Schatten und darüber im Sommer schnell verdunstet, wird welches Wasser hergenommen? Na, Folks? Klar, die Abwässer von Las Vegas. Und man möge nicht meinen, der Fluß schäumte wie die Gewässer in Indien und Nepal zumeist. Nein, im Wasser leben sogar Tiere. Das Wasser wurde derart gereinigt, daß dies möglich. Allein ein Hauch von Chlor über dem Wasser und den „Wetlands“ umweht die Nase. Und da doch viel Wasser in den Lake Las Vegas fließt, wird überlegt, das Wasser in den Lake Mead einzuleiten.

Angel erzählt mir im Shop, daß der eine Golfplatz geschlossen worden sei letztes Jahr. Und auch, daß ein Appartment, was 2007 400.000 Dollar gekostet, heute für 100.000 Dollar zu haben. Und daß Leute aus Europa, Canada und den sog. Golfstaaten sowie sonstwoher nun lustig Wohnungen einkauften als sog. Property.

Und nun, Folks, folgende kulturzivilisatorische Klarstellung: die Differenz von 300.000 Dollar zahlte wer? Na? Yippieh, die die gar kein Geld haben! Eben deshalb, hahar. Das haben die Armen nämlich für die Leute aufgebracht aus der Damen und Herren Länder. So nett sind die Armen zu den Leuten, die nicht unbedingt Citizen der U.S. zu sein haben, um in der Wüste of Southern Nevada ein im mediterranen Stil von mexikanischen Fachkräften (auch arm) errichtetes Appartment mit Golfplatzanschluß ihr eigen zu nennen und bis ultimo leerstehen zu lassen. Isn’t that funny, folks, is it?

Mit einem Wort: Es ist die Economy, von der gesprochen. Sie wäre insgesamt unterhaltender (sustainable), wenn sie nicht so nachhaltig nicht von Dauer sein könnte. Weil sonst alle Landschaft verwüstet, vermüllt und verlärmt.

Die Chinesen würden nicht im Traum darauf kommen, Fleisch im Lappenformat zuzubereiten. Das sagte ich bereits, glaube ich. Sie schneiden das Fleisch in kleine Stücke. Die Hiesigen häkseln es jedoch für den Burger (Bürger). Für den Hamburger. Als ob der Hanseate nicht Fisch hätte vor der Haustür, sondern Kuhweiden. Oder ist es Ham? Speck vom Schwein über dem Agglomerat aus dem gehäkselten Rind? Jedenfalls ein Bürger (burger) das ganze.

Und die Feuerstelle für das Brät jedoch noch im trockensten Wald und für das manisch in der Zivilisation vorgetragene sog. Grillen des Lappens (loaf) über dem Lagerfeuer und dem Lappenaufleger. Und was den Verzehr von Fleisch auch noch anbelangt: Es scheint nicht zu stören, den Wessi, daß das, was als digerierter Lappen seinen Körper wieder verläßt, zum Himmel stinkt.

Und dann nimmt er her sein Toiletpaper und verwischt sich den übelriechenden Scheiß und denkt aber schon an die nächste hot shower. Ist er nicht ganz und gar verrückt, der Wessi, und von gemeier Art, ist er? Sein Trachten nicht einzig das nach dem Besitz (von anderen). Mit Vorliebe das aus unterworfenen Ländern mit dem Zweck des Rohstoffbehelfs. Und zur Tarnung, beziehungsweise Verhöhnung, seit Jahrzehnten ‚Entwicklung‘ geheißen. So verrückt, wie sie sind, die Westasiaten, so verrückt das, was Zivilisation geheißen und die nur Verwerfung. Der ganzen Welt.

Ob wir Amerikaner aber die riesigen Agglomerate aus Plastikabfall in Atlantik und Pazifik verbracht haben? Es spricht einiges dafür, daß dieses Land so free war, die Plastikinseln von der Größe Indiens ebendort entstehen zu lassen, auf die gänzlich niemand einen Eigentumsanspruch erhebt. Eine nicht weniger die Zivilisation negierende Müllverbrennungsanlage (siehe #5) habe ich jedenfalls noch nicht gesehen. Oder waren es die Afrikaner? Die Südamerikaner, die Westasiaten? Schaut da eigentlich mal jemand, wer es ist, von dem der Müll stammt?

So free, den Liter Benzin rund einen Dollar (ca. 0,70 Euro) kosten zu lassen, ist die U.S. aber allemal.

Ein Gesichtspunkt bei der Frage, inwiefern der Genuß des Tabakrauchs durch Inhalation die Gesundheit des Zweibeiners angreife, scheint mir lustigerweise unbeachtet geblieben zu sein: Der Umstands nämlich, ob nicht die Chemikalien der IG Farben, die die Reynolds oder Reemstma Incs. in die Zichten verbracht haben die ganzen Jahrzehnte – etwa zur Brennbeschleunigung oder des sog. Aromas wegen, – es gewesen sein könnten, die die nicht unerheblich großen Krankheits- und Todesraten verursacht haben.

Eine grazile Mischung aus Goldgräbernatur und Flüchtling, religiös oder aus Gründen des sog. Politischen. Aber erst kam der Goldgräber ins El Dorado und mit ihm das Recht des Stärkeren. Per Feuerwaffe. Lustigerweise hatten aber die Chinesen das Schießpulver erfunden und aber für Feuerwerk benutzt. Im ihrem Reich der Mitte.

Im Gegensatz zu den Goldgräbernaturen hatten es die Chinesen offenbar nicht nötig, ganze Kontinente zu unterwerfen und auszubeuten. Vielleicht weil die Chinesen fleißige Leute sind und das Werkeln vielleicht gerne haben.

Wo die Goldgräbernatur nur werkelt, um nicht werkeln zu müssen. Und Ackerbau dann auch mit eingebrachten Leuten aus Afrika unternimmt und diese per Schießgewehr zu Leibeigenen erklärt. Nur weil sie eine andere Hautfarbe und unbewaffnet. Funny story, diese Mischung aus Goldgräber und Pilgrimmormone. Naturgemäß wurde die Leibeigenschaft in Preußen sogar erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts aufgegeben.

Im Radio ist die Rede von den „warriors“. Anstelle von ’soldiers‘. Die Warriors streiten für Liberty weltweit und es sei verdammte Pflicht, sich ausreichend um die Warriors zu kümmern, wenn sie wieder zuhause bei Liberty und zum Veteran geworden. Anstelle sündhaft teure Möbel anzuschaffen zur Daseinsfreude einer „political class“ und überhaupt „Obamacare“. So dieser Moderator, dem ich dann aber seine vorlaut-dumme „political class“ verzieh, als er – dann unfalsch – klarstellte, daß es kein Problem des „racism“ sei, wenn Schulen allenthalben „disfunctional“ sich zeigen und deshalb die Reicheren ihre Kinder auf Privatschulen schickten. Es sei durchtrieben von Obama, wenn er hier die „racism-card“ ziehe zum Behelf des Machterhalts der Demokraten (mit Frau Clinton) und nicht die Wahrheit ausspreche. Daß es nämlich ein „class-problem“, dem das Land von Liberty nicht fremd.

Im Radio aber zumeist von Pillen die Rede. Pillen, die das ganze Obst und Gemüse endlich ersetzen. Oder warum für Viagra 15 bucks bezahlen, wenn irgendein Freund der Liberty sie schon für 3 anböte? Auch die Beseitigung des Übergewichts per Operation wird im Radio reklamiert. Und schlußendlich wird inmitten des krakeelenden Bazars für Autos, Versicherungen und Selbstfindung auch darüber aufgeklärt, es sei der Charakter von Liberty, wenn nicht jeder reussiere und stattdessen halt failliere. So sei das eben.

Im übrigen bin ich der Meinung, daß das kapitale Private Property Dings, die production means, der private Eigentumstitel auf Produktionsmittel, auf nicht selbst bewohnten Wohnraum sowie den Boden, zu beseitigen und daß Liberty erst dann hübsch. Der kapitalen Produktion und deren zerstörerischen Absurditäten Grenzen zu setzen durch die ermöglichte Emanzipation der Produzenten. Heraus aus selbstverschuldeter Unmündigkeit, hinein ins Menschliche, yuppieh! Man könnte sich dann endlich nachhaltig um das Unterhaltende (sustainability) kümmern.

Tote Tiere machen schlechte Träume.

Da reist man mit dem Flugzeug um den halben Erdball, nur um seine Ruhe zu finden.

Dave erwähnte, daß es keine Jobs in Overton gäbe. Gleißender Sonnenschein bei 39 Grad. Ich mache die Möglichkeit von Olivenbäumen geltend, die ich sowenig sehe wie Fahrradfahrer, obwohl das Klima gut für beides. Das Land sei teuer, meint Dave. Ich frage, was die Leute, die Land als Privateigentum halten, denn mit dem Land täten. Er lacht und sagt, na, um es teurer zu verkaufen.

Wasser sei auch teuer. In der Zeitung (Desert Valley Times) hatte ich von Betrug beim staatlichen Zurückkauf von Wasserquellen gelesen. Es sei viel zu viel bezahlt worden.

Ich vergaß völlig, Dave auf die Möglichkeit der Produktion von Strom hinzuweisen. Ich wiederhole mich, wenn ich hier sage, daß ich während der ganzen Strecke kein einziges Windrad und kein einziges Sonnenpaneel gesehen habe! Ich halte das für erstaunlich, weil das Klima wenn, dann hierfür geeignet wäre. Dafür gellt es aus dem Radio bei CBS in schwer zu ertragender Weise, welche Wohltaten doch das sog. Fracking für die Menschen in North-Dakota hätte. Jobs (Steve) ohne Ende, ein Weg aus der Armut, wenn man fracke. Es hätte noch nie Verunreinigungen des Grundwassers gegeben. Nie, schreit dieser imbezile Schwachkopf, der auf den Namen Shawn Henderson hört. Und nie erzählt er davon, welch fürstliches Honorar ihm diese als Dienst an der Nation getarnte Schleimerei und widernatürlicher Versuch, die Leute zum Zweck des irren Private Property Profits auf Kosten aller zu verdummen, eingebracht hat.

In Overton besuchte ich auch ein schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts sehr liebevoll hergestelltes Museum zu den Pueblo-Indianern am Virgin-River, an dem Overton gelegen. Die Pueblos lebten dort bis etwa 1150 und verschwanden dann. Anschließend kamen die Pauites und die Hopi. Ansichtig wurde ich auf dem Museumsgelände der speziellen Architektur der Pueblos. Häuser, die man vom Dach bestieg. Aber auch mehrstöckige Gebäude aus Stein, Holz und Lehm, teilweise unter Grund eingelegt. Bestes Klima, gute Kühle in der heißen Umgebung wegen der Poren des Lehmbacksteins. Ganz ohne lärmendes Aggregat zur Kühlung!

Und hier der Witz: Die sog. moderne Architektur baut Häuser zuallererst nicht, um Wohnstätten zu errichten, sondern um Profit aus dem Bedürfnis nach Wohnstätte zu schlagen. Was hinsichtlich der Menge an zu verausgabender Materialität, aus der der Profit geschlagen, nicht nur lärmende Auswirkungen hat. Ich finde das sehr lustig. Und, daß die sog. mod. Architektur an Korruptheit der sog. Fifa und dem Mobilitätswesen nicht nachsteht. Nein, mit Lehm will sie nichts zu tun mehr haben. Und mit isolierenden Luftspalten statt Klimaaggregat auch nichts.

Im Übrigen ist es so, daß kein Geld nötig, wo alles da.

Shawn in Fredonia die Sanftheit selbst. Es sei die Politik zu beseitigen. Ich war sofort einverstanden. Ich teilte ihm mit, daß ich gesehen habe, wie Leute sich aus der Lichtmaschine eines Lastwagens und eines Windrads sowie eines Converters den Strom selbst bereitstellten. Shawn hatte daran auch schon gedacht. Er machte mich darauf aufmerksam, daß die 60km bis Jakob Lake keine Wasserstelle aufzufinden. Und so hatte ich finally genug Wasser. Es kam sein Boss, der mäkelte, daß Clinton die U.S. an China verkauft habe und überhaupt sei Obama ganz schlimm. Dabei repräsentiert der doch nur seine Leute. Wie die Merkel die ihren.

Warum werden aber sog. Bundeskanzler nicht mehr geohrfeigt?

Es war dann noch der Ehemann, der mich begeisterte, als ich gerade ein gutes Eis zu mir nahm. Warum eigentlich diesen Freeway nicht zu einem Toll-Road, einer Zollstraße, machen und mitten drauf eine Eisenbahn legen? Tja, Fragen. Wo der Klassenfeind doch partout nicht von seinem Autowesen ablassen will un kann: Und nun alles frackt.

Jerry lud mich auf seine Terrasse ein. Alkoholisiert, wie er war, zeigte er sich besorgt um die erfolgreiche Assimilation der ostdt. Länder. Dann erwähnte er noch, daß das Wichtigste doch sei, Freiheit (freedom) zu haben. Zuvor hatte er mir davon berichtet, daß er immer überall hinfliege wegen irgendwelcher IT-Aufträge. Ich vergaß zu fragen, was er eigentlich mit freedom meine.

Der kleinen, runden Dame, die mir stolz ihr Gefährt von der Größe eines Reisebusses (!) zeigte, an das zusätzlich noch ein SUV-Gefährt angehängt war (!), also ein Gefährt von insgesamt etwa 15 Tonnen Gewicht und an die 20 Meter lang, wollte ich den Kantschen Imperativ nicht vorenthalten. Ich übersetzte mit ‚will‘ für ‚Wille‘. Daß doch die Maximen des eigenen Willens (und folgend des Handelns) eine allgemeine Gesetzgebung auszuformen haben. Die Dame verstand aber ‚will‘ nicht ganz und fragte, ob ich den Willen Gottes meinen würde. Nein, ihren ganz eigenen. Ohh, sagte sie, nein, der ihre sei ganz der von Gott, meinte sie noch. Und daß doch alle mit solchen gigantischen Apparaturen ihren sog. Urlaub aussteuerten. Das sei doch normal. Sie kaufte dann 5 Kanister Öl für ihr Dings und ich stoppte den Versuch, ihr zu erklären, daß es ihren kindlichen Gott gar nicht gäbe, sondern nur das große Gesetz von Ursache und Wirkung.

Klarstellen will ich, daß ich nicht das Fahrrad als Transportmittel propagiere. Auch wenn ich ein Foto von 1992 besitze, daß ein Klavier auf einem chinesischen Dreirad zeigt. Ich propagiere nur das hübsch Soziale für die Mobilität. Also die gute Bus-, Zug- und Schiffsreise. Wenn kein Schiff für Übersee zu haben, auch das Flugzeug. Zur Kenntnis gebracht haben will ich jedoch, daß dem modernen Tourismus das Fahrrad gemäß.

Ich fahre jetzt weiter auf dem ‚Old Spanish Trail‘, einer frühen und seinerzeit beschwerlichen Handelsroute zwischen Los Angeles und Santa Fe/New Mexico. Oder aber hoch nach Denver und dann wieder runter. Oder von Santa Fe nach Denver. Mal sehen.

So long, Folks! Have a good one! Und Glückwunsch zum Wahlsieg der PARTEI in Europa!!

Stefan Valentin
(Politiker)

Fotos, chronologisch vom 15. Mai bis Ende Mai 2014. Hinzugefügt Fotos, die für den letzten Beitrag nicht geladen wurden. Die letzten 13 Fotos, deren Aufladung problematisch gewesen:

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