#7 Im Land der Navajo und Hopi – Zur Frage der Verrücktheit

Strecke 4107 km: 89 Nächte, 16 davon in Räumen. Regen: nur in 2 Nächten (mäßig) und an 1,5 Tagen; Ruhetage: 21

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Folks,

die Indianer, Verzeihung, die Inder, wissen, daß der heiße, schwarze Tee – mit eventuell ein wenig Zucker – als Schnellnahrung das beste Medium (lat. für Mittel, plural: Media, Medien, die Mittel; bspw. Zeitungen als Mittel zur Verbreitung kapitaler Botschaften) gegen Überwärmung des Körpers bei über 100 Grad Fahrenheit (37,7 Grad Celsius).

Ich weiß, daß der beste Ort bei dieser Temperatur der Fahrradsattel (Brooks, England, since 1866, zu Zeiten Lincolns). Vorausgesetzt die Steigung moderat. Egal.

Die sog. taz trotz meiner pleite, mindestens marode. Sie hält es für nötig, mit meinen Botschaften wider die Verwertungsinquisition windige Werbung (charity) für die B.R. Deutschland zu betreiben. Jeder, wie er muß. Oder kann.

Ein Gutes an den Wüsten Arizonas jedenfalls, daß sie des Nachts abkühlen. Jetzt im Juni auf unter 20 Grad Celsius. Das tun die wüstenähnlichen Gebiete Indiens im Sommer nicht. Dort herrschen um 2 Uhr nachts immer noch 42 Grad. Der britische Autor Rudyard Kipling hat eindrücklich beschrieben, wie die Leute ehedem litten und in die Erde sich eingruben im Fall. Denn schlafen kann man bei einer Außen- über Körpertemperatur nicht, weil lebensbedrohlich. Man hatte zu Zeiten entsprechende Architektur, die Raum herstellte unterhalb des Bodens. Und herrlich gemauerte Kuppeln über dem Boden. Heute röhrt das Klimaaggregat bis vom Klima nichts mehr da und alles Nervlich-Sensitive komplett derangiert.

Die sogenannten Indianer in Nordamerika kannten auch die Häuser, die man vom Dach bestog. Die Lehmbauarchitektur (s. #6) der Pueblo findet sich heute vom Westasiaten kopiert reichlich in Santa Fe, der Hauptstadt der Welt, sorry, nein, Neumexikos. Gut gelegen in der Wüste, aber schön auf rund 2200 Metern Höhe und damit die höchstgelegene Hauptstadt eines U.S.-Bundestaats. Sowohl als auch als zweitälteste Siedlung der U.S. überhaupt (nach St. Augustin in Florida oder Taos; da komme ich noch vorbei).

Der Gouverneurspalast von 1610 das am längsten in Dienst stehende Gebäude der U.S.(sagenhaftes historisches Museum heute). Paradiesisch das sogenannte Klima bei göttlichem Sonnenschein.

Apropos Sonnenschein: Mir scheint, daß die wohl fürstlichste der sog. Religionen die der Zoroastrier (vgl. Nietzsche). Sie bewohnen Teile Irans, Pakistans und Indiens. Wohlorganisierte Leute, deren Faible unser aller gute Sonne. Zur Gottheit erklärt völlig zurecht und angeboten, -gebetet, sorry. Nobel deren Sitte, die Leichen ihrer Verstorbenen just auf die Dächer zu legen und sie den gottgleichen, weil für gewöhnlich unsichtbaren, Geiern zu überlassen. Auf daß diese die Leichen der Luft übergeben, ja, der lieben Sonne final.

Zurück zu den Nachkommen derjenigen, die den nordamerikanischen Kontinent Jahrtausende bewohnten: Die vom Westasiaten so bezeichneten Indians. Bekannt aus Buch, Funk und Fernsehen auch als Indianer. Man denkt an Karl May, resp. John Ford. Die Indianer haben schöne Namen: Mescalero Apache, Diné (Navajo), Komantsche, Cherokee Apache, Crow, Creek, Schoschone, Hopi, nicht zuletzt Sioux (in Canada und den nördlichen U.S. beheimatet).

Ich habe sie besucht, jedenfalls die vom weißen Mann als Navajo (Räuber) bezeichneten Diné in ihrem Territorium, der sogenannten Navajo Nation Reservation (so groß etwa wie Bayern und innerhalb der Grenzen, deren Eckpunkte vier heilige Navajo-Berge bilden – für die westliche Ecke Mount San Francisco in Arizona, ein knapp 4000 Meter hoher Vulkan; s. Foto, aufgenommen bei den versteinerten und von mir besuchten Dinosaurierspuren in der Nähe von Tuba City). Gelegen das Gebiet in Arizona, Utah, Colorado und New Mexico. Zurückzuführen auf einen Vertrag von 1868 mit den Vereinigten Staaten nach langen und schmerzensreichen Kämpfen. Die neben tausenden von Toten auch zu einer Internierung der Navajo in Fort Sumner, östlich von Santa Fe gelegen, führten und zu ihrer Versklavung. Den Vertrag unterzeichnete dann u.a. Manuelito für die Navajo. Und diese durften dann in ihr Land zurückkehren. Wo jetzt in der Hauptstadt der Navajo, in Windows Rock, ein Navajo-Museum steht, was mir Aufschluß gab.

Andy, dessen Diné-Namen auf ‚Der zum blauen Himmel will‘ lautet, sagte mir, es sei wohl gut gewesen, daß die Diné unter das Joch und dann die Obhut des weißen Mannes (und seiner Frau) gerieten und nicht unter die der Mexikaner. Das hätte doch eine gewisse Zivillität hergestellt.

Ich besuchte Andy und seine Frau nach Einladung in ihrem Haus in der herrlichen Einöde von Pueblo Pintado. Nachdem Andy vergeblich versucht hatte, mir Navajo beizubringen, mir aber die Bedeutung des Atmens für das Sprechen dieser Sprache (s.u.) klargemacht, erklärte er mir freudig, daß Amerikas Zentralregierung demnächst eine Wasserpipeline von fern bereitstellen würde und deshalb die Tomatenaufzucht in der kärglich mit Büschen bewachsenen und von Sturm durchtosten (Rückenwind) Landschaft eine realistische Option.

Andy fuhr mich dann mit dem lustig-riesigen GMC (General Motors Cars) zur 3km entfernten Palastruine der Anasazi (s. Foto). Die bauten vor den Navajo (um 1000) und fast so grazil wie die Zisterzienser überall in Westasien (schön vor allem in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg und ganz vorzüglich im Südwesten Frankreichs).

Dennis wiederum betreibt in der Einöde von Pueblo Pintado exquisit seit 35 Jahren einen Store mit seiner Frau. Ein Magnet für alle Navajo rundherum. Die Bürokratie des Zentralregimes sei überbordend. Es käme auch einmal die Woche ein Truck mit Chips aller Aromatisierung. Immer seien sie ausverkauft von den Navajo. Er selber äße naturgemäß keine Chips seit er einen Schlag erlitten. Im Gegensatz zu seinen Kunden weist Dennis auch eine sehr ranke Gestalt aus. Es helfe nicht, die Chips müßten herangeschafft werden. Dennis erzählt mir die sehr lustige Geschichte, wie ihm der Officer bei seiner Musterung für den sog. Vietnam-Krieg eine sehr seltene Krankheit diagnostizierte und er Ende der 60er dorthin nicht fliegen mußte.

Ganz exquisit auch, was sich im Navajo-Museum zu Windows-Rock abspielte: Ganz zufällig war ich in ein öffentliches Meeting geraten, ausgerichtet vom Westasiaten, dem weißen Mann. Es fand statt, damit die Meinung der Navajo zu einem 500 Mio. Dollar-„Projekt“ nicht ungehört bliebe. Der Präsident Obama verkündete kürzlich, die Kohlekraftwerke sollten sauberer werden. Und just am großen Powell-Staudamm, der den schönen Colorado konditioniert seit vielen Jahrzehnten zum Behelf der Elektrizität, liegt noch ein weiteres Kraftwerk. Mit sage und schreibe 2100 MW das Kohlekraftwerk bei der Stadt Page. Eine Stadt, in die ich wollte, aber nicht konnte, weil ich die Straße dahin nicht passieren durfte unter Androhung von Gefängnis (s. Foto).

Und Mr. President hat 500 Mio Dollar lockergemacht zur großen Gaudi der Industriellen für die Modernisierung maroder Kohlekraftwerke (Siemens?). Und ich habe dann angefragt, ob die versammelten Ingenieure noch alle Tassen recht beisammen hätten. Und warum man nicht 500 Windturbinen für die Summe einkaufe à 4 MW. Man wußte nicht so recht und ein Ingenieur sagte sogar noch, daß der Wind des Tages abflauen würde. Wo das glatte Gegenteil die Wahrheit und der Wind des Nachts sich beruhigt! So verrückt der Westasiate, so gebeutelt er unter der kapitalen Knute und schon aussehend wie ein Freak (Monster).

Tja, und wo der Wind schlußendlich nicht ein- noch verkaufbar ist und schlecht taugt als Kapital. Und korrumpierbar für den kapitalen Prozeß aber das Subjekt, das duldet, daß Auto- und Chemieindustrie, befeuert von rund 24.000 Windturbinen, ihrem zerstörerischen Treiben fast zum Nulltarif nachgehen können. In der B.R. Deutschland, dem hinterhältig korruptesten Land der Welt. Weil hier das Subjekt so gerne Subjekt. Was der Auto- und Chemieindustrie die 24.000 Windturbinen gerne sogar noch bezahlt zur Gaudi der bürgerlichen Freaks!

Wie gesagt: Keines einzigen Windrades wurde ich bisher ansichtig in den landschaftlichen Weiten, die ich durchfuhr bislang. Sowie keines Solarpaneels non plus.

In #6 sprach ich im Zusammenhang nicht mehr bestehender Bahnhöfe und Eisenbahnverbindungen davon, daß Chevron andere Pläne hatte als die für ein gutverzweigtes Eisenbahnnetz. Ich vergaß hinzuzusetzen, daß diese Pläne justament genau die von Hitlers Piech und Porsche. Bzw. Winterkorn (VW).

Im Navajo-Chapterhouse bei Pinedale rechnete ich der örtlichen Navajo-Fürstin vor, wie schön reich die Navajo werden könnten, nutzten sie ihr Recht, den Boden oberirdisch zu verwerten mittels Windturbine und zum Angebot der Hälfte des Strompreises wie er jetzt besteht. Und zur Befreiung des Navajo-Subjekts von der elenden Förderung der Kohle bei der Stadt Page. Sowie zur Befreiung der Luft vom Carbondioxid.

Ein anderer Navajo berichtete mir bei Tuba City, nachdem er mir nett sein eingezäuntes Land als Campplatz gewährt hatte, davon, daß die „US kein freies Land“ seien, resp. daß diese den Diné die Wasserrechte einschränkten. Was deren Existenz bedrohe. Er wollte mir hierzu Informationen zukommen lassen. Vielleicht tut er es noch.

Lustig jedoch, daß die Navajo zwar das Land als ihr sog. Eigentum oder Pacht für 72 Jahre ansehen können, nicht jedoch die Landmasse, die sich unterhalb der Oberfläche befindet. Die gehört nämlich der Zentralverwaltung der Vereinigten Staaten zu Washington. Beziehungsweise hinzugestellten Bergbaukorporationen, die bis in die 80er Jahre im Navajoland Uran abbauten. Wodurch das Grundwasser naturgemäß mit strahlenden Partikeln kontaminiert wurde. Was wiederum zu vielen Toten und Mißbildungen führte und immer noch führt.

Eine auf Navajogebiet tätige Krankenschwester, die ich traf, während sie im Zweitjob Blech- und Aludosen einsammelte (um eine Fischreise nach Alaska zu finanzieren), berichtete mir von vielen krebskranken Navajo, darunter viele Kinder. In einem Gebiet südlich von Smith Lake wurde ich ausdrücklich vor Wasser gewarnt. Es würde strahlen. Ich solle es nicht trinken. Zur Verrücktheit an und für sich siehe weiter unten.

Ich verfuhr mich zuvor und der stahlharte westasiatische Arbeiter, der mir den Weg nach Pinedale und von dort nach Mariano Lake freundlich wies, sagte mir auf meine Nachfrage, um was es sich bei dem umzäunten Gelände handele. Es sei eine in den 80ern geschlossene Uranmine, die er nun helfe, zu „säubern“ (clean up).

Späterhin bin ich darauf gekommen, warum das große Gesetz dem Uran in den Erdmantel verhalf: Zur Beheizung heißer Quellen, zum Genuß des Zweibeiners! Das hat dieser nachhaltig nicht verstanden. Und die Hitlerfans führten ihre Sonderveranstaltung durch, zu dessen Abwehr das Nuklear auf den schlimmen Abweg geraten.

Unerwähnt bleiben darf folgendes nicht: Daß Germany den Navajo viel zu verdanken hat (dortig weitgehend unbekannt geblieben). Namentlich den sobezeichneten ‚Navajo Code Talkers‘. Es waren 461 an der Zahl und im besonderen rund 30 Navajo, die den aliierten Armeen zum Sieg gegen den nazistischen Mob verhalfen. Indem sie Funksprüche in Navajosprache versendeten, die nicht zu dekodieren waren. ‚Schildkröte‘ für Panzer und ‚Vögelchen‘ für Bomber genügten als Code, erzählte mir eine Navajo.

Entscheidend waren die ‚Navajo Code Talkers‘ insbesondere im Krieg gegen Japan und zu dessen Beendigung. Der letzte aus dem engeren Kreis der ‚Code Talkers‘, Chester Nez, verstarb vor rund drei Wochen, 93jährig. Er wurde in Santa Fe beigesetzt und die Trauerfeier besuchten viele hundert Leute (s. Fotos von Zeitungsartikeln).

Von der Nordkante der großen Coloradoschlucht war ich 3 Tage bis Tuba City gefahren. In Marble Beach hatte ich im Colorado gebadet. Die Wasserverwaltung hatte just zuvor dem Colorado 13 – 15000 Quadratfuß Wasser pro Sekunde zugebilligt, wie mir eine örtliche Spaßflußfahrts-Animateurin berichtete. Von Tuba City hatte ich #6 abgesondert. Und bis hierher, Santa Fe, New Mexico, sind es etwa 800km durch das Land der sogenannt Nativen gewesen. Ich habe diese 800km sehr genossen und hatte es beileibe nicht eilig. Es dauerte 5 Nächte bis Gallup und dann noch einmal 5 Nächte bis zum Vorposten der Westzivilisation in Cuba. Von dort via Los Alamos über die südlichen Ausläufer der Rocky Mountains und quer zu deren Verlauf (!) noch einmal 3 Nächte. Letzteres Gebiet übrigens von dem zuvor völlig verschieden, weil grün, bergig und weniger Wüste als mehr Schwarzwald. Und auch nicht mehr das Gebiet der Navajo. Ich empfand Friedlichkeit und Ruhe beim Durchfahren der Navajo Nation Reservation.

Bei Andy („Der zum blauen Himmel will“) hatte ich gerätselt, woher eigentlich die Navajo entstammten und warum sie just in dem erwähnten 4-Berge-Quadrat ansiedelten. Zur ersten Frage Andys spontane Antwort: Aus Chinas Tibet, eventuell auch aus der Mongolei über die Behringstraße südlich ziehend durch Canada bis runter in die karge Wüste Arizonas. Übrigens ganz wie der Bison bzw. dem hinterher! Die Tibeterer hätten ganz ähnliche Riten, mit denen sie die Präsenz des Göttlichen bejubeln. Die tibetischen Gebetsmühlen entsprächen der Gleichförmigkeit indianischer Gebetsformeln und das Abschlagen des Körpers mit den Händen würden die Nativen Amerikas ebenso praktizieren wie die Tibeterer. Letzteres übrigens ein Usus, den auch die Chinesen praktizieren und an dieser Stelle nachhaltig zur Erfrischung der behäbigen Körperlichkeit anempfohlen.

Ich hatte die Frage aufgeworfen, ob die Amerikaner ob ihres Drangs zum Rindvieh und seines Fleischs eigentlich die Tibeterer Amerikas seien. Sie ist nun beantwortet. Viel eher sind es die Nativen, wenn auch nicht aus dem Grund einer rindviehbasierten Zivilisation, als vielmehr der Abstammung wegen. Nein, also die Tibeterer ganz eigen mit dem Yak und die Indianerer Nordamerikas elegant Pfeil und Bogen nutzend. Für von Zeit zu Zeit einen Bison. Sie hatten dafür die entsprechenden landschaftlichen Voraussetzungen, die die Tibeterer im Hochland ab 3500 Metern nicht haben.

Warum nun aber gerade im Gebiet der ‚Navajo Nation Reservation‘ geblieben? Andy beantwortete wie folgt: Es sei so gewesen, daß die Navajo niemanden stören wollten. Das Gebiet der heutigen Reservation sei irgendwie übriggeblieben, da sei niemand gewesen, weil so karg. Und die Navajo hätten sich auch bemüht, niemanden von ihrer Anwesenheit im südlichen Nordamerika wissen zu lassen. Weil sie ihre Hütten (Hogans) und Zelte immer wieder abgebaut hätten und alle Spuren beseitigt beim Wegziehen in andere Gebiete. Namentlich in die, wohin auch der Bison zog. Eine Eigenart, die sich auch darin spiegeln würde, daß die Navajo bevorzugen würden, ihren Namen nicht zu nennen. Der würde die Beseeltheit nur stören.

Ja, und die eher kriegerischen Apache, die nördlich der Navajo um die Stadt Farmington, Arizona heute v.a. siedeln, hätten die Navajo beschützt, weil sie von der Beseeltheit der Navajo so angetan.
Und bevor die Apache und Navajo gekommen, seien die Pueblo (siehe #6) schon dagewesen bzw. die Anasazi. Diese seien früher aus dem nördlichen Ostasien abgewandert (mit dem Bison, der wahrscheinlich vor dem zotteligen Yak fliehen mußte!) und hätten dann auch als Azteken und Maja ihre große Zeit in Mittel- und Südamerika veranstaltet. Und hätten aber mit den Apache eine Einheit geformt und die Apache wiederum darin aufgegangen bzw. umgekehrt und die Navajo immer mittenmang.

Auch während der wilden Zeit, als zuerst die Spanier aus Westasien (ab 16. Jahrhundert) und dann die von den Spaniern unabhängig gewordenen Mexikaner kamen (ab 1820). Die Spanier brachten den Indianern immerhin die Pferde, was die Bisonjagd erheblich vereinfachte. Und dann kam der Westasiat samt Trek und Schießgewehr. Und allesamt die Verworfenheit mit sich führend, namentlich den Sklavenhandel und die Beseitigung des Bisons (siehe Buffalo Bill). Zur Mästung des goldenen Kalbs siehe Bibel bzw. halt zur ersten Akkumulation des Kapitals ‚Das Kapital‘ (Marx 1867).

Nun aber zu den Hopi. Die habe ich besucht! Die haben mich eingeladen! Die haben mich angesehen! Der eine Hopi mit einer sehr großen und sehr bunten Vogelmaske. Die Augen hinter schmalen Rechteckschlitzen nicht wirklich sichtbar. Bemalt der Oberkörper, auf der Maske Adlerfedern auftoupiert. Die Füße in Mokassins aus weichem Leder. Der Hopi in Hotevilla schaute mich lange an und weidete sich vielleicht an meiner Unbeholfenheit zurückzusehen. Er verteilte mit den anderen Tänzern Lebensmittel an die Besucher der Zeremonie. Scheu deutete ich ihm an, daß auch ich Hunger hätte, obwohl nur dem Stamm der Westasiaten zugehörig. Er hatte ein gutes Einsehen und überreichte mir drei reife Aprikosen. Einem kleinem Mädchen gab ich gleich eine davon, aß aber die anderen zwei mit großem, ja beseeltem Genuß.

Dann tanzten die etwa 60 Hopi weiter im Kreis zur Trommel, bewegten sich rhythmisch und drehten sich nach bestimmtem Intervall herum und ein Stückchen vorwärts im Kreis. Allesamt synchron. Gleißende Sonne auf der kleinen Plaza von Hotevilla, der Hauptstadt der Hopi, inmitten der Navajo Reservation als Inklave (siehe Foto). Als Passionsspiel eingeflochten eine Gruppe weiß bemalter Hopi, die unbeholfen versuchten, sich von einem Hausdach abzuseilen. Nachdem sie zuvor die anwesenden Besucher der Zeremonie vom Dach aus bespuckt hatten zu deren Amusement. Und den weißen Mann darstellend, wie er einfiel ins Hopi- und Navajoland. Seinerzeit im 19. Jahrhundert.

Ich war zufällig vorbeigekommen. Fuhr hoch den Abzweig nach Hotevilla. Oben ein Schild mit dem Hinweis, daß das Fotografieren zu unterlassen sei (s. Foto). Ich achtete das Verbot, was die Zeremonie anbelangte. Deshalb also keine Bilder der „dances“. Am Store traf ich eine westasiatische Mutter mit Tochter, die mir sagte, ich solle noch eine halbe Meile weiter ins eigentliche Dorf fahren und die Gelegenheit nutzen, die Hopi tanzen zu sehen. Ich fuhr also. Und war sogleich entsetzt. Ich sah große, schöne Adler auf den Dächern (s. Foto), angekettet, bemüht zu fliegen, aber angekettet und auch hinstürzend. Was mich bestürzte. Rick aus Flagstaff beruhigte mich. Die sog. Rancher schössen die schönen Vögel ab wegen ihres Cattles, des Rindviehs und der Schafe wegen also, welches der schöne Adler seinerseits elegant zu töten verstünde. Wenn die Hopi kleine Adlerbabies aus den Nestern (Horst) der Adler stöhlen, diese großzögen, sie in der Sonne mit Wasser bespritzten (gesehen) gegen die Hitze auf dem schwarzen Federkleid und diese schließlich töteten, um in den Besitz von Letzterem zu gelangen, sei dies nicht so schlimm. Das machten die Hopi seit jeher. Sie brauchen einfach Adlerfedern für die „dances“.

Ich fand eine Adlerfeder in der Sierra Nevada und schnallte sie ans Fahrrad, um mein Nativsein (virgin) zu betonen. Seit kürzerem als Kontrapunkt neben der zerzausten Adlerfeder eine bildschön schwarze eines Raben. Die Raben begleiten mich seit 4000km. Einer stohl mir eine Knoblauchknolle im Owenstal und lachte mich aus, als ich mich beschwerte.

Die Tänze der Hopi seien zielführend gewesen, so ich in meinem Hirn. Und mich an den großen Film aus den 80ern „Koyaanisqatsi“ erinnernd. Den wir alle nicht vergessen haben zum Glück und also auch nicht die Prophezeiung der Hopi, wonach schlußendlich, wenn also die Wasser verseucht und die Luft und aller Wald weg, man gewahr werden würde, daß Geld nicht eßbar. Wir haben das nicht vergessen!

Ein Hopi, der mich zuvor in Hotevilla an einer Lotterie teilnehmen ließ, bei der ich naturgemäß nicht gewann, verriet mir auch, was ‚Koyaanisqatsi‘ heißt: ‚Leben aus dem Gleichgewicht‚.

Womit ich auf die Verrücktheit an und für sich zu sprechen kommen möchte. Ist es nicht: daß das Leben unerreichbar, gar nicht stattfindend, wenn aus dem Gleichgewicht? Oder umgekehrt, die Person erreichbar dann erst, wenn sie im Gleichgewicht? Die verrückte Person die unerreichbare, die man nicht findet im Gespräch oder in Ansicht? Weil ganz weg, aus dem Gleichgewicht gebracht und weggestoben? Und man bemüht sich und zweifelt an sich selbst, ob man nicht gar selbst verrückt. Tja.

Die Hopi jedenfalls tanzen, singen monoton und schauen aus Masken mit wilden Adlerfedern auf dem Kopf. Sie sind augenscheinlich ganz verrückt.

Die Person jedoch, die ebenso augenscheinlich nur mit Dr. Pepper und Chips sich ernährt, das Rindvieh alles abgrasen läßt, das ganze Land mit Millionen Kilometern Zaun versieht, das Uran zu überaus gefährlichem Zweck aus dem Untergrund fördert und nicht weiß, wohin hernach damit; die die Weltmeere ohne Federlesen mit Milliarden Tonnen sogenanntem Abfall versieht, wissend, daß dessen Zersetzung hunderte Jahre benötigt. Das Grundwasser gefährdet ohne Unterlaß und je mehr: diese Person scheint ganz normal!!

Sie ist es nicht. Sie ist verrückt. Und gefährlich. Man muß sehen, wie an ihrem Tun sie zu hindern. Sie tanzt verrückt um ein Kalb herum. Monoton ihr Gesang von Jobs (Steve). Sie beschwört den Behemoth (vgl. Franz Neumann).

Und Dank an die verrückten Hopi von dieser Stelle aus.

Und dann hatte ich vergessen, darauf hinzuweisen, daß der große chinesische Revolutionär Sun Yat-sen, der Mann, der 1911 entscheidend half, den chinesischen Kaiser zu vertreiben und dann der erste gewählte bürgerliche Präsident Chinas war für kurze Zeit: in San Francisco/U.S.A. seine Pläne schmiedete für den bürgerlichen Umsturz in China. Das erzählte mir eine Sinologin, die ich an der Pazifikküste traf.

Nun, da ich seit geraumer Zeit (6 Wochen schon!) Amerikaner, habe ich mich daran gemacht, aus dem Land der Freien und Braven eines der Gleichen und Freien zu machen. Es sei noch die Verfassung zu ändern, teile ich verschiedentlich mit. Und stoße immerhin auf Interesse.

Wenn ich eine Million Geld hätte, würde ich einen Kongreß organisieren. Einen Kongreß der Gleichen und Freien, mithin einen, der die Proleten der Welt an einen Tisch brächte. Die aus Pakistan, Indonesien, China, der Mongolei, Rußland, Brasilien, Mexico etc. Aus allen 194 (?) Staaten dieses Planeten. Die Westasiaten und die Amerikaner selbstredend mittenmang. Und dieser große Kreis beschlösse dann das Ende der bürgerlichen Produktion und den Übergang zur proletarischen. Mithin die Enteignung der kapitalen Eigner zum Behelf sich selbst gehörender Produktionsmittel. Diese wären naturgemäß nicht mehr veräußerbar, sondern erfüllten ihre schönen Zwecke. Die Fabrik denen also, die darin arbeiten und der Boden denen, die ihn bearbeiten. Sowie die Häuser denen, die sie bewohnen. So einfach die Chose. Und notwendig, den Produzenten die emanzipierte Kooperation zu ermöglichen. Eine Kooperation, deren Inhalt das schöne Leben selbst. Hierin ich naturgemäß mittenmang.

Ein Quell der guten Witze, was die Kapitalisten dazu zu sagen, wenn dero „Economy“ (Verwertungsinquisition) historisiert.

Noch steht er auf des Morgens, der westasiatische Bourgois, und begibt sich auf den selbstverschuldeten Weg, die Welt auf ein Neues der Betrügerei und Täuschung anheimzustellen.

Auf die Frage, woher ich denn käme sage ich zumeist: aus dem Herzen der Bestie, mithin Germany. Mir scheint, es lachen die Leute eher darüber, seit ich weiter im Osten bin. Wahrscheinlich kann ich es jetzt aber irgendwie besser sagen, weil in Übung.

Angenehm das völlige Desinteresse der Hiesigen am sogenannten Fußball. Ich verfolge von der Idiotenpostille Spiegel-online aus dann und wann. Und ich bin für die U.S.-Soccers! Auch wenn die von J. Klinsmann sich dirigieren lassen. Was wirklich nicht für sie sprechen kann.

Andererseits ist Schach doch eher ein Sport als American Baseball. Welches so befremdlich erscheint wie Cricket und zumeist doch bloß herumstehend die Mitspieler. Die Begeisterung für diesen Sport zumindestens die Fernsehproduzenten nicht loszulassen.

Aber hier in Amerika herrscht ja auch der Yard (0,91 Meter), der Acre, der Acker mithin (rund 4047 m²), das Inch (2,54 cm) sowie die Unze, Ounce, resp. Oz. mit rund 28,35 Gramm. Gut, wenn im Tabakbeutel (Plastik) gleich 6 Unzen drin. Und natürlich die amerikanische Meile (rund 1,61 km). Auch ein schönes Rechenabenteuer für mich, das Straßenleben hierzulande.

Erwähnt hatte ich noch nicht, daß Usus hierzulande, den Warenpreis ohne die sogenannte Umsatzsteuer anzugeben. Die wird erst an der Kasse, für Produkt je unterschiedlich in der Höhe, aufaddiert. In der Höhe auch je unterschiedlich von Bundes- zu Bundesstaat. Die Pauite in ihrer Reservation erheben naturgemäß gar keine Steuer auf dem Kauf von Waren. Das freute mich, als ich den guten Tabak dort für wenig erstand. Jedenfalls ist es dem Hiesigen wichtig, die Gemeinheit des Staats an der Kasse nicht unherausgestrichen zu lassen.

Auf die Aufforderung (selten), das Rauchen zu unterlassen, werde ich in Zukunft sagen, daß Zetern (clamor) den Arschkrebs (ass-cancer) befördere. Oder den schönen Otto-Witz umwandeln und sagen, daß das Rauchen nach 10 Minuten aufhöre, die zeternde Person jedoch häßlich bleibe.

Folks, viele Grüße nach Osten ins Westasiatische! Habe nach noch einem schönen Tag in Santa Fe (historisches Museum sowie jenes der schönen Künste) noch 9 Tage bis zur Halbzeit Ende Juni. Die will ich ausnutzen und möglichst weit hoch ins Coloradische. Vielleicht bis Colorado Springs. Das wird noch schön bergig. Und mir gute Laune machen, wenn ich wieder einen Buckel überfahren. Dann aber endlich: ins Flache, resp. Plains. Südostwärts via Kansas, Oklahoma, Texas und an den Mississippi. Es wird sich zeigen und ich sehr freudig gespannt. Es geht mir wirklich sehr gut hier in Amerika! Das Obst so langsam tatsächlich Obst. Und ich habe mir ein Kilo Navajo-Mehl gekauft für alle Fälle. Nur gebleached, gebleicht, nicht enriched!

Und ich bin als Pensionär in Santa Fe sehr nett bei Ronan untergekommen. Ich habe ihn einfach auf der Straße gefragt, ob er vermieten würde. Er war mit Sonnenbrille und dem guten Freund Tobacco unterwegs, seine Sorgen als 22-Jähriger in prekärer Joblage zu wälzen. Da kam ich gerade recht. Bzw. er mir.

Er erzählte mir einen guten Witz:
Warum das Schwein ein Holzbein habe, will der staunende Besucher wissen. Er hätte es, nachdem es ihn einst unter dem Traktor hervorgeholt und ihm das Leben gerettet habe, nicht gleich ganz schlachten wollen, so der Bauer.

Einsam macht das Straßenleben jedenfalls nicht, ganz im Gegenteil.

Das nächste Mal erzähle ich die Geschichte, wie die Mexikaner ihres Gemeineigentums verlustig gingen im Verlauf der protestantischen Inbesitznahme des amerikanischen Westens bis 1848.

Zurück ins Funkhaus!

Stefan Valentin
PARTEI-Politiker / Straßburg / Fachbereich Fracking von irren Fettwänsten (CDU, SPD), die sich als Politiker ausgeben
z. Zt. Santa Fe/New Mexico/U.S.

(geht man mit dem Cursor ueber das Foto, erscheint der Titel des Bildes unten links im Bildschirm)

 

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