31.12.2009 von Meisterstein
Aus gegebenem Anlaß heute mal ein Dinner for one in einer parodistischen Version von und mit Otto Waalkes und Ralf Schmitz. Miss Otti wird 90 Jahre alt und Ralf muß als getreuer Butler die längst verstorbenen deutschen Komiker Hans Moser, Heinz Rühmann, Heinz Erhardt und Rudi Carell spielen. Komischerweise wirkt das Original mit Freddie Frinton, auch und gerade weil es über die Jahrzehnte so gut abgehangen ist, nicht so verstaubt wie seine Parodien. Also, guten Rutsch und alles Gute für 2010.
23.11.2009 von Meisterstein
Nicht nur die Bee Gees feiern dieser Tage ihr 50jähriges Bühnenjubiläum, auch die DDR-TV-Kult-Sendung Porträt per Telefon mit dem Moderator Heinz Florian Oertel wurde zum ersten Mal vor einem halben Jahrhundert gesendet. Das Politmagazin Der schwarze Kanal von Karl Eduard von Schnitzler ist sogar noch ein paar Jahre älter und flimmerte bereits 1960 zum ersten Male über die Bildschirme und sieht auch so aus.
27.09.2009 von Meisterstein
Das über 90minütige WahlkrampfDuell von Merkel und Steinmeier wollte ich gerne zu einem satirischen zwei oder drei minütigen Sampler schneiden, allein, dies war mangels irgendwelcher diesbezüglichen Inhalte nicht möglich. So zeige ich statt dessen einen meiner legendären Zusammenschnitte der legendären Elefantenrunde von 1987 mit der in die Enge getriebenen Jutta Ditfurth (Grüne). Mit dabei: Helmut Kohl (Kanzler), Johannes Rau (SPD), Franz Josef Strauß (CSU) und Martin Bangemann (FDP). Durch die Sendung führten Reinhard Appel und Martin Schulze. Und, welche Freude, dort ging es wenigstens um Inhalte, die leidenschaftlich diskutiert wurden. Auch an das Miniduell Willy Brandt vs Helmut Kohl (1985) soll an dieser Stelle erinnert werden.
Die gute Wahl: Meisterstein
24.09.2009 von Meisterstein
Da ich bis gestern im internetzfreien Urlaub weilte kommt erst jetzt mein kleiner Nachruf auf Eduard “Ganoven Ede” Zimmermann, der letzten Samstag im Alter von im Alter von 80 Jahren starb. Seine Verbrecherjagdsendung “Aktenzeichen XY ungelöst” lief von 1967 bis 1997 im ZDF und erreichte als vielleicht erstes Reality-TV-Format im Deutschen Fernsehen in den späten 60iger und frühen 70igern Kultstatus. Wir haben Zimmermanns aufrechten Kampf gegen das Verbrechen immer gerne in großer Runde geschaut, freuten uns über die nachgestellten Tatortfilmchen mit Amateurschauspielern und den echten Fahndungsfotos. Fernsehunerfahrene Kommissare stellten absurde Beweismittel vor und baten die aufgeschreckte TV-Nation um dringende Mithilfe. Auch an die Leiter der Fernsehstudios in Österreich und in der Schweiz, Konrad Toenz und Werner Vetterli, sei hier erinnert, die live hinzugeschaltet wurden, denn die Nepper, Schlepper und Bauernfänger setzten sich auch gerne ins benachbarte Ausland ab. Als erstes also ein schöner Zusammenschnitt aus den allerersten Sendungen, u. a.… weiter lesen
17.09.2009 von Meisterstein
Klassische Comedy vom Feinsten zeigt heute Marty Feldman in einem Zugabteilsketch zusammen mit dem noch jungen John Cleese. Was einmal mehr beweist, daß Feldman durchaus auch als Geburtshelfer für die spätere Monty Python Gruppe gelten kann. Noch komischer kommt Mr. Bean daher, fast schon stummfilmartig, wenn da nicht das zum Mitlachen animierende, im wahrsten Sinne des Worte schallende Gelächter seines Mitreisenden wäre.
21.07.2009 von Meisterstein

Zum 40 jährigen Jubiläum der langweiligsten Live-Übertragung des Deutschen Fernsehens möchte ich entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten an dieser Stelle nur den Originalton der Kommentatoren in Texttform wiedergeben. Wie sie sehen, sehen sie nichts aber der Text ist stellenweise doch sehr Loriotesk.
“…deutlich sagte Armstrong: „Ich hab`s!“ Aber wir wissen nicht, was er damit meinte. Jetzt ist Armstrong auf der Veranda, wie die Astronauten das nennen, also auf dem geriffelten Teil unmittelbar vor dem Ausstiegsteil der Mondfähre. Er hat demnach seinen Abstieg noch nicht begonnen, also er muss jetzt irgendwann in den nächsten Sekunden seinen Fuß auf die erste Leitersprosse setzten…Da müsste er jetzt stehen und dann beginnt der Abstieg, Gesicht zur Mondfähre. Jawohl, dort steht er jetzt und man hat auch Columbia noch mal darüber informiert, denn Columbia wird in genau 1 Minute den Funkkontakt verlieren. Jetzt steht Armstrong also immer noch auf der Veranda, um es mal so… weiter lesen
17.07.2009 von Meisterstein

Die erste Mondlandung vor 40 Jahren wäre ohne diese beiden Männer nicht möglich gewesen. Von daher starte ich den Countdown zum langen Wochenende zur ersten Mondlandung mit zwei sensationellen Filmen, die gerade eben erst von der NASA in einem verstaubten Kellerregal in Florida wiedergefunden wurden. Man in Space ist eine aufwendige Disney Filmproduktion aus dem Jahr 1955! und war ihrer Zeit weit voraus. Werner von Braunn demonstriert hier seine Visionen der bemannten Raumfahrt und des Mondfluges. Der zweite Film Rocket Man for War and Peace beschäftigt sich mit der zwiespältigen Persönlichkeit Wernher von Brauns.
12.02.2009 von Meisterstein
Na wenn das kein rundes Jubiläum ist- gestern vor 28 Jahren wurde zum ersten Mal die Quizsendung Was bin ich mit dem Moderator Robert Lembke und seinem klassischen Rateteam, zusammengesetzt aus Hans Sachs, Anette von Aretin, Guido Baumann und Marianne Koch, ausgestrahlt. Sie war mit 337 Folgen die beliebteste und langlebigste Serie des deutschen Fernsehens und erreichte traumhafte Einschaltquoten von bis zu 75%. Nach dem Tod von Robert Lembke wurde die Reihe 1989 eingestellt. Spätere Wiederbelebungsversuche blieben mehr oder weniger erfolglos. Zur Erinnerung zeige ich als erstes eine lustige “Was bin ich Parodie” von Loriot und dann einen Ausschnitt aus dem Original mit dem legenderen Roy Black als Gast. Welches Schweinerl hätten’s denn gerne?
25.01.2009 von Meisterstein
Die britische Castingshow Britain’s got talent ging zum ersten Mal 2007 an den Start und bricht seither bei youtube alle Rekorde. Allein die hochgeladenen Erstauftritte von den neuen Stimmwundern Connie Talbot (6!) und Paul Potts (39), einem Handyverkäufer aus Bridgend wurden mehr als 77 Millionen Mal geklickt. Kein Wunder eigentlich, denn die beiden haben zu Herzen gehende Stimmen und legen ganz rührende, ungekünstelte Auftritte hin. Das begeisterte Publikum reißt es von den Sitzen. Es fließen Tränen der Freude. Beim Finale schließlich siegte Paul Potts, durfte dann der Queen die Hand schütteln, bekam Werbeaufträge (Telekomspot), sang bei Olli Kahns Abschlussveranstaltung und ist jetzt im Januar für den ECHO als „Bester Künstler International“ nominiert. Die Kariere der kleinen Connie Talbot hat gerade erst begonnen. Von ihr gibt es auch schon eine CD, ein Musikvideo und Live-Auftritte in aller Welt. Also bitte die Lauscher aufgestellt und nicht vergessen, die Tempotaschentücher… weiter lesen