30.10.2008 von
Die Monsunzeit ist hier in Kundapur schon fast wieder vorbei. Letzte Woche hat es an zwei Tagen geregnet, davor war bestimmt zwei Wochen nur Sonnenschein. Der Regen war für die hier anstehende Reisernte laut Aussage von meinem Gastonkel Kiran gar nicht gut. Er meinte, dass die Reisbauern grosse Probleme damit hätten, den Reis zu trocken und damit lagerfähig zu bekommen. Ausserdem würde der Reis wieder neu austreiben, was auch kein gutes Zeichen sei.

Der kleine Feldweg, auf dem ich von der Busstation immer nach Hause gehe. Ansicht im Monsun.
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22.10.2008 von
Nicht, dass ich jetzt nur noch über meine Freizeit berichten würde, aber über diese ist zur Zeit einfach deutlich spannender zu schreiben als über mein Projekt. Dieses Wochenende hatte ich mich zusammen mit Martin dazu verabredet zuerst, die Jog-Falls zu besuchen und anschliessend in Gokarna zu übernachten, dort den Sonntag zu verbringen und am Nachmittag den Zug zurück nach Kundapur zu nehmen.

Die Jog-Falls fotografiert von circa der halben Höhe des Abstieges.
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17.10.2008 von
Zu Beginn der Zeit hier in Indien fragte mich meine Koordinatorin Steffi, ob ich ihr bei Gelegenheit mal im Office helfen könnte, etwas mit den Computern zu regeln. Ich fragte worum es den ginge und sie meinte, dass sie gerne im Office eine Art file-sharing betreiben würden, damit man Dokumente nicht mehr auf USB-Sticks oder per Mail austauschen müsse. Beides ist hier unpraktisch – das Internet ist langsam und USB-Sticks sind hier gerne von Viren und Trojanern verseucht.
Viren sind hier in Indien ein echtes Problem, sobald man einmal einen USB-Stick im Internetcafe eingesteckt hat, stehen die Chancen gut, dass man ein bisschen unerwünschte Software mehr besitzt. Das XP auf Lucas’ Laptop hatte sich hier recht schnell verabschiedet. Es ist derart langsam geworden, dass man nicht mal mehr mit iTunes Musik hören kann. Zum Glück hatte ich auch für ihn noch in Deutschland einen USB-Stick mit ubuntu vorbereitet,… weiter lesen
15.10.2008 von
Ich habe Post bekommen. Irgendwie habe ich der indischen Post am Anfang nicht ganz getraut, mittlerweile hat sich das aber deutlich geändert. Letzte Woche kam ein Brief aus Island von einer Anne, einer Schulfreundin. Diese macht dort ein Jahr Au-Pair, mitten im nirgendwo. Dies war der erste Brief, den ich hier nach Kundapur bekommen habe.
Vorgestern kam ein Päckchen von meinem Vater. Freunde hatten es bis nach Delhi mitgenommen und von dort aus mit der indischen Post losgeschickt. Von Delhi bis hier her hat es nur drei Tage gebraucht. Zum Glück hatte ich meinem Vater noch gesagt, dass es besser ist, die Pakete einzunähen, da sich der Inhalt auf dem Weg sonst etwas dezimieren kann. Das Paket war sehr gut eingenäht, heisst: keine Probleme mit dem Verlust von irgendwelchen Dingen. Bedauerlich war jedoch, dass die Schokolade doch recht flüssig war, als das Paket ankam, so dass man sie… weiter lesen
14.10.2008 von
Dieses ist nun endlich der erste Post, den ich auf meinem Laptop schreibe. Zwei Freundinnen von Annika haben ihn mir aus Deutschland mitgebracht. Jetzt kann ich ganz in Ruhe Zuhause meine Post’s schreiben, ich bin nicht mehr so in Eile wie im Internetcafe.

Sonnenuntergang am Kodi Beach. Letztes Wochenende haben wir hier ein wenig Beachvolly gespielt.
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