Archive for the ‘Gesundheit’ Category

01.10.2009 von ivo
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Abschied

von ivo

Es ist nun gut zwei Monate her, dass ich aus Indien zurückgekommen bin. Und ich bin nicht zum Schreiben gekommen. Ich hatte viel zu tun, und vor allem viel zu verarbeiten. Dass Indien am Anfang sehr anders sein würde, darauf war ich gut vorbereitet. Aber dass Deutschland, wenn ich wieder zurückkomme, auch so anders sein würde, darauf war ich nicht vorbereitet.

Meine Gastfamilie sammt Baby.

Der Abschied von meiner Gastfamilie fiel mir schwer. Ich habe sie alle gern gewonnen. Meine Gastmutter hat zehn Tage bevor ich gefahren bin ihr erstes Kind bekommen, da galt es besonders viel Zeit mit der Familie im Krankenhaus verbringen. Dazu noch einige Besuche, Behördengänge (mit meinem Jahresvisum musste ich mich zu Beginn registrieren – und am Ende wieder abmelden), Sachen packen und so weiter. Die letzten Tage in Kundapur liegen nun schon so lange zurück, aber… weiter lesen

09.07.2009 von
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Die weiteren Aussichten

von

Ein Monsunschauer in Kundapur.

Es bleibt weiterhin regnerisch und wolkig, die Temperaturen bleiben bei konstanten 25 bis 30 Grad. Dabei beträgt die Luftfeuchtigkeit stets über 80%. Durch die wieder überfluteten Reisfelder kommt es zu einem massenhaften Vorkommen von Stechmücken, die besonders in der Dämmerung aktiv sind.

So in etwa könnte der Wetterbericht von hier klingen. Es ist wieder Monsun. Es regnet. Manchmal ist es nur ein Tröpfeln bis Nieseln, manchmal der sprichwörtliche monsunartige Regenschauer. Es ist zwar kühler als im südindischen Sommer, wo es abends regelmässig über 30 Grad war, aber dafür deutlich schwüler. Ohne einen Regenschirm vor die Tür zu treten wäre leichtsinnig. Zu gross ist die Warscheinlichkeit innerhalb von wenigen Minuten eine unfreiwillige Dusche zu bekommen. Die grossen Wolken kommen, bringen einen kräftigen Guss, bei dem kaum jemand auf der Strasse ist, und verschwinden danach wieder. Danach wird die Wolkendecke etwas heller und es nieselt “nur”… weiter lesen

24.06.2009 von
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Reisen in Kerala

von

Mein “Anderer Dienst im Ausland” nähert sich unweigerlich dem Ende. Die letzten zwei Wochen konnte ich nicht schreiben, da ich in Kerala war, dem Bundesstaat südlich von Karnataka, Indien. Ich habe jetzt noch knappe 4 Wochen, dann geht mein Flieger zurück nach Deutschland. Doch bevor ich abreise musste ich noch einmal meine letzten Ferientage genießen.

Backwater in Kerala

Die Backwaters in Kerala, definitiv ein Höhepunkt auf der Reise.

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13.05.2009 von
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die Reise, dritter und letzter Teil

von

Es ist Mittwoch und meine zweite Woche wieder zurück in Kundapur neigt sich dem Ende zu. Vor zwei Wochen bin ich von meiner Reise in den Norden Indiens wieder in den Süden in mein Projekt zurückgekehrt. Es sind nur noch zwei Monate, dann ist das Projekt vorbei. Mitte Juli geht mein Flieger zurück nach Deutschland. Das war dann mein Zivildienstersatz. Ein Jahr in Indien  und es ist nur noch so wenig Zeit über. Ich will hier aber über den letzten Teil meiner Reise in den Norden schreiben und nicht darüber philosophieren, wie schnell die Zeit in Äquatornähe (also verglichen mit Europa) vergeht.

Der goldene Tempel der Sikhs in Amritsar.

Im letzten Drittel unserer Reise ging es auf die Rückreise, wenn auch erst einmal sehr gemütlich. Wir hatten in Nagar im Kullutal im Bundesstaat Himachal Pradesch Quartier bezogen. Nachdem sich Tilmann und ich uns soweit wieder von unseren… weiter lesen

09.05.2009 von
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Die Reise, Teil zwei

von

Nachdem wir – das sind Tilmann, Martin und ich – unseren Urlaub in Bangelore begonnen hatten, ging es weiter nach Hampi und Goa. Das ich hierueber geschrieben habe ist schon etwas her und liegt daran, dass ich unterwegs kein gutes Internetcafe gefunden habe. Zu dem war die Zeit auf der Reise zu knapp, als dass ich sie in einem Internetcafe verbringen wollte.

Das Taj Mahal, hier gings auch hin.

Mittlerweile  sind Martin und ich wieder in Kundapur, Indien, in unseren Gastfamilien angekommen. Tilmann ist wieder in Deutschland und das Leben hier beginnt wieder seinen gewohnten Gang einzunehmen. Als ich am Freitag meinen Laptop anschaltete,  begruesste mich mein ubuntu ersteinmal mit einer Kernelpanik. Das war weniger erfreulich. Zum Glück habe ich meinen USB-Stick mit darauf installiertem ubuntu, so konnte ich davon ersteinmal arbeiten. Aber dazu später mehr.

Delhi bei Nacht, aus unserer Unterkunft herraus fotografiert.

Nachdem wir… weiter lesen

15.03.2009 von
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Happy Holi

von

Diese Woche war Holi, ein auch in Europa durch die Medien  bekanntes Festival. Überall in Indien wird es etwas anders gefeiert. Die Gemeinsamkeit ist aber, dass jede/jeder jeden mit farbigen Pulvern bewirft und einreibt. Auch wird etwas mit gefärbtem Wasser gespritzt, das aber meistens nur von Kindern, die sich ein paar Wasserbomben aus alten Farbpuderbeuteln gebastelt haben.

Schön bunt, aber nur zu Holi.
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21.02.2009 von
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Eine Woche Workcamp Unterhaltung

von

Diese Woche hatten wie als “Öko-Projekte” (Eco Tourism, Environmental Education, Sea Turtle Conversation und wie als Eco Club) die Ehre, ein Workcamp zu mit Programm zu versorgen. Workcamps sind für Freiwillige, die hier in der Regel nur zwei Wochen hier sind, in dieser Zeit aber einiges an Aktivitäten unternehmen, für welche man viele helfende Hände braucht. Die vorherigen Workcamps hatten meistens nur etwas mit dem “Sea Turtle Conversation” Projekt zu tun, in dem es um den Schutz dieser Schildkröten geht. Da dieses Projekt aber jetzt zu Ende ist, denn die Saison ist vorbei, hatten wir als Öko Projekt eine Woche lang die Aufgabe, das Programm für ein Workcamp zu organisieren. Zwischenzeitlich konnten natürlich immer mal alte Programpunkte aus alten Workcamps genutzt werden, wie zum Beispiel ein Puppenspiel über Meeresschildkröten, jedoch sollte auch manches Neue organisiert werden.

Am Freitag in den Backwaters mit einem kleinen Boot unterwegs.

Am… weiter lesen

30.12.2008 von
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Weihnachten auf indisch

von

Dieses Jahr habe ich zu Weihnachten eine Woche Ferien bekommen. Immerhin hatten wir im Eco Club überhaupt Ferien. Einige andere Projekte mussten arbeiten oder hatten nur den 24./25.12. frei. Ich bin in der Zeit zuhause geblieben, habe endlich mal wieder ausgeschlafen, Bücher gelesen und viel Zeit am Strand verbracht. Das Wasser ist hier wunderbar warm zum Badengehen, auch die Wellen sind herrlich, es ist einfach perfekt. Die Sonne zur Mittagszeit ist mir ein bisschen zu stark, deswegen gehe ich lieber am späten Nachmittag baden. Wenn es gegen 18:30 dunkel wird, bemühe ich mich zuhause zu sein – die Wege zum Strand sind klein und nur schlecht beleuchtet. Ausserdem sind die diversen Schlaglöcher in der Dunkelheit ein nicht zu unterschätzendes Risiko geworden, nachdem meine Kopflampe ihren Geist aufgegeben hat. Sie hat einen Wackelkontakt. Wenn man das Kabel zu den LED’s ganz ins eine Extrem biegt leuchtet sie zwar noch. Sobald man losläst… weiter lesen

18.12.2008 von
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Ein ereignissreiches Wochenende

von

Die letzte Woche über haben wir im Projekt den Plan für unsere Sessions fast fertig ausgearbeitet, morgen wird es an eine Schule gehen. Wir werden dort Termine für die nächsten Sessions holen. Dann kann es endlich losgehen. Das letzte Problem, das sich noch stellt, ist der Übersetzer. Für die Eco Projekte gibt es in der Regel immer einen eigenen Übersetzer, der von Kannada ins Englische übersetzt und auch in den reinen Kannada-Schulen die Sessions hält. Wir haben bisher noch keinen Übersetzer und würden uns gerne Austin aus dem Environmental Education Projekt ausleihen. Leider ist er viel mit denen unterwegs, sodass nicht viel Zeit für uns überbleibt.

Meine Familie, leider ohne Mauro. Ganz links ist Freddy, dann kommt meine Gastmutter Prathibha, mein Gastvater Suri und ganz rechts ich.

Am Donnerstag und Freitag hat mir Freddy nocheinmal gezeigt, was er alles am Server gemacht hat. Freddy hat hier, nachdem ich auf allen Computern ubuntu installiert habe,… weiter lesen

26.09.2008 von
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Erster Durchfall und Madikeri

von

Letzte Woche hat es mich erwischt. Ich hatte Durchfall, meinen ersten hier in Indien. Zum Glück war es völlig ohne Medizin nach einem Tag wieder weg, auch hatte ich keinerlei Schmerzen. Nur halt das Bestreben andauernd auf die Toilette zu gehen, um mich zu erleichtern. Eingefangen habe ich ihn mir im JK’s, dem Restaurant, in dem sich jeden Mittwochabend alle Freiwilligen hier aus Kundapur und der Umgebung treffen, nett zusammen essen und ein Bierchen trinken. Unsere Raucherinnen können hier völlig frei einfach rauchen, was in der Öffentlichkeit auf der Strasse normalerweise ein Problem ist. Wir sitzen immer auf einer überdachten Dachterasse, es ist schön luftig dort, aber sichtgeschützt.

Dieses Wochenende ging es nach Madikeri (en wiki) oder auch Mercara. Der Ort hat viele Namen, Madikeri und Mercara sind jedoch die am häufigsten verwendeten. Madikeri liegt in den Western Ghats ca. eintausend Meter über dem Meeresspiegel. Bei google-maps kann man sich angucken, wo das liegt.

Nach Madikeri sind wir mit dem Bus gekommen. Los ging es am Freitaag um sechs Uhr, als Susi, Martin, Johannes und ich uns am Hotel Sharon getroffen haben, dort zu Abend gegessen und anschliessend den Bus genommen haben. Wir sind mit K.R.S.T.C., dem Staatlichen Busunternehmen, gefahren. Diese Busse sind sicherer, die Fahrer haben einen für Europäer angenehmeren Fahrstil und die Busse sind halbwegs in Schuss. Leider war das mit unserem nicht der Fall, zwei Stunden vor Madikeri ist eine Stange der Lenkung gebrochen und das linke Vorderrad liess sich nicht mehr lenken. Das war mitten in der Nacht, im Dschungel, etwas erschreckend. Zum Glück fuhr der Bus gerade vergleichsweise langsam, sodass er einfach am linken Strassenrand zum Stehen kam. Da standen wir dann, nachts, auf einer kleinen Bergstrasse in den Western Ghats und der Bus fuhr nicht weiter. Irgendwie wars auf der einen Seite für mich ein spannendes Gefühl, auf der anderen Seite aber auch beängstigend. Meine Kopflampe (für Indienreisende die warscheinlich komfortablere Art der Taschenlampe, da es oft zu Stromausfall kommt) hat sich da einmal wieder ausgezahlt. Zwischen den Wipfeln der uns umgebenden Bäume konnte ich damit etliche Fledermäuse jagen sehen, grob geschätzt hatten einige eine Spannweite von über 60cm.

Das kaputte linke Vorderrad unseres Busses. Leider ist die tiefe Furche die es gezogen hat nicht sonderlich gut zu sehen.
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