Archive for the ‘Projekt’ Category

31.05.2009 von
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Ubuntunisierung

von

Es ist schon einige Monate her, dass ich einmal darüber geschrieben habe, dass ich das Büro von FSL, meiner NGO bei der ich in Indien meinen Zivildienst mache, auf ubuntu umgestellt habe. Für all die die es nicht kennen: ubuntu ist ein Betriebsystem für Computer. Im Unterschied zu Microsoft-Produkten ist es legal kostenlos verfügbar, quelloffen und von Viren praktisch nicht heimgesucht.

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21.02.2009 von
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Eine Woche Workcamp Unterhaltung

von

Diese Woche hatten wie als “Öko-Projekte” (Eco Tourism, Environmental Education, Sea Turtle Conversation und wie als Eco Club) die Ehre, ein Workcamp zu mit Programm zu versorgen. Workcamps sind für Freiwillige, die hier in der Regel nur zwei Wochen hier sind, in dieser Zeit aber einiges an Aktivitäten unternehmen, für welche man viele helfende Hände braucht. Die vorherigen Workcamps hatten meistens nur etwas mit dem “Sea Turtle Conversation” Projekt zu tun, in dem es um den Schutz dieser Schildkröten geht. Da dieses Projekt aber jetzt zu Ende ist, denn die Saison ist vorbei, hatten wir als Öko Projekt eine Woche lang die Aufgabe, das Programm für ein Workcamp zu organisieren. Zwischenzeitlich konnten natürlich immer mal alte Programpunkte aus alten Workcamps genutzt werden, wie zum Beispiel ein Puppenspiel über Meeresschildkröten, jedoch sollte auch manches Neue organisiert werden.

Am Freitag in den Backwaters mit einem kleinen Boot unterwegs.

Am… weiter lesen

11.02.2009 von
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“Eco Club Function”

von

Letzten Donnerstag ging es zu einer sogenannten “Eco Club Function“. Eine “function” ist hier nichts anderes als jegliche Art von sozialem und kulturellem Ereignis, sei es eine Hochzeit oder ein Treffen aller aktiven lokalen “Eco Clubs“,  wie es bei uns der Fall war. „Unser“ Eco Club aus Kodi, in dem wir im Moment aktiv sind, hatte zu diesem Ereignis geladen, auch wir haben ein Einladungsschreiben bekommen, wenn auch auf Kannada, der wichtigsten Sprache hier in Karnataka. Unsere Übersetzer haben und es dann übersetzt, auch welche Gäste alle geladen wären.

Lucas mit ein paar Schülern der Schule in Kodi.

Los ging es damit, dass wir alle und im dortigen Versammlungsraum getroffen haben und zuerst einmal die Ehrengäste auf die Bühne gerufen wurden, als da wären (eine Auswahl, an die ich mich grade erinnere) ein Vertreter des lokalen Rotary… weiter lesen

06.02.2009 von
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Aktiv

von

Nachdem wir unsere Halbzeit des Freiwilligendienstes hatten Mitte Januar, geht es im Projekt jetzt endlich richtig los.

Ein Abend am Strand, das Wasser ist warm wie eine Badewanne, einfach herrlich.

Diesen Sonnabend hatten wir eine Aktion an einer Schule in Kodi, dem Dorf am Strand in der Nähe von Kundapur. Das grundlegende Problem war hier, dass die Freiwilligen aus dem “Environmental Education (EE)” Projekt in diesem Eco Club ihren Unterricht bereits absolviert haben. Eigentlich ist es nicht ihre Aufgabe, in den Eco Club zu gehen (da dieser aus den achten bis zehnten Klassen besteht). EE sollte sich an die sechsten und siebten Klassen wenden. Die meisten Schulleiter suchen aber dringend nach Aktivitäten für den Eco Club. Da EE nun also schon die Grundlagen vermittelt hatte, mussten wir uns etwas Neues ausdenken. Unsere ausgearbeiteten Stunden können wir hier aber nicht einfach aus dem Ärmel schütteln; diese Inhalte wurden ja bereits von EE gehalten. Wir wollten… weiter lesen

26.01.2009 von
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Schule!

von

Diese Woche war es endlich so weit: Wir haben nach unserem Konzept Unterricht gestaltet. Am Freitag dem 16.1. hatten wir uns in einer Schule vorstellig gemacht. Der Schulleiter klang einerseits begeistert, anderseits auch traurig, dass er uns nicht mehr Zeit geben kann. Denn zur Zeit ist grade mal wieder Examenszeit. Wenn Examen sind, haben die Schüler erfahrungsgemäss immer wenig Zeit. Dann fällt der sonst monatliche Eco Club aus.

Schüler bei einer Session

Aber eins nach dem anderen. Am Freitag den den 16.1. stellten wir uns also in einer Schule in Gangolli (ein kleines Fischerdorf auf der anderen Seite des Flusses) in der Schule vor. Der Schulleiter gab uns vier Termine: Montag, Dienstag, Donnerstag und in der Woche darauf am Dienstag sollten wir jeweils eine Zeitstunde mit dem Eco Club bekommen. Als wir am Montag zur Session erschienen machte der Lehrer einen leicht traurigen Eindruck und sagte uns, das vier Sessions leider zu viel sein, dass wir alles… weiter lesen

18.12.2008 von
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Ein ereignissreiches Wochenende

von

Die letzte Woche über haben wir im Projekt den Plan für unsere Sessions fast fertig ausgearbeitet, morgen wird es an eine Schule gehen. Wir werden dort Termine für die nächsten Sessions holen. Dann kann es endlich losgehen. Das letzte Problem, das sich noch stellt, ist der Übersetzer. Für die Eco Projekte gibt es in der Regel immer einen eigenen Übersetzer, der von Kannada ins Englische übersetzt und auch in den reinen Kannada-Schulen die Sessions hält. Wir haben bisher noch keinen Übersetzer und würden uns gerne Austin aus dem Environmental Education Projekt ausleihen. Leider ist er viel mit denen unterwegs, sodass nicht viel Zeit für uns überbleibt.

Meine Familie, leider ohne Mauro. Ganz links ist Freddy, dann kommt meine Gastmutter Prathibha, mein Gastvater Suri und ganz rechts ich.

Am Donnerstag und Freitag hat mir Freddy nocheinmal gezeigt, was er alles am Server gemacht hat. Freddy hat hier, nachdem ich auf allen Computern ubuntu installiert habe,… weiter lesen

09.12.2008 von
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Kompost

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Dieses Wochenende haben wir einen Kompost in dem Garten des “small house” angelegt. Das “small house” ist das Haus, in dem die Jungs der jeweiligen Orientierungswoche sowie die Work-Camps leben. Ich habe dort auch während meiner Orientierungswoche geschlafen.

Jule und Martin (vlnr.) beim Graben des Komposts. Der kleine Eimer war am Ende der Aktion mit Glassscherben gefüllt, die wir an der Stelle ausgegraben haben.

Indischer Kompost ist ein bisschen anders als der, den ich aus Europa kenne. Er besteht nur aus einem, ein wenig mit Steinen befestigten, Loch. In dieses wird aller biologisch abbaubare Müll hineingeschmissen, und irgendwann soll Erde draus werden. Das Konzept dieser Art des Komposts ist um einiges einfacher als die Schnellkompostierer, die ich aus dem Baumarkt kenne. Das Problem dieses Komposts scheint mir die gute Luftversorgung des zu verrottenden Materials zu sein, in einem Erdloch, dass knapp einen Meter tief ist, wird so etwas zu einem Problem. Daher sollte… weiter lesen

25.11.2008 von
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Neue Freiwillige

von

Es ist wieder überfällig etwas zu schreiben. Es hat sich so viel getan – eigentlich ein Grund, hier viel zu schreiben, nur man kommt nicht immer unbedingt dazu… Der Monat ist schon fast wieder vorbei, es geht schon sehr auf Weihnachten zu, auch wenn ich noch überhaupt nicht in Weihnachtsstimmung bin. Dazu gehört für mich einfach das es kalt ist, mal schlechtes Wetter ist, das man es sich zu Hause gemütlich macht. Hier scheint jeden Tag die Sonne, Anfang letzter Woche hat es nachts noch einmal geregnet, was einen Tag lang  eine nette Abkühlung war, dann aber schnell in der Hitze in Vergessenheit geriet.

Sonnenuntergang in Gokarna

Leicht diesiges Wetter in Gokarna beim Sonnenuntergang vor einigen Wochen. … weiter lesen

11.11.2008 von
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Eco Club – ernüchternd

von

Irgendwie liefs nicht gut die letzten zwei Wochen. Alles ging am Freitag, dem 24.10. los. Aravind und Ravishandra, zwei vom FSL Staff, riefen uns zu sich, um mit ihnen noch einmal unser Konzept zu besprechen. Rund einen Monat vorher hatten wir unser Konzept, wie wir die Eco Clubs in die Schulen bringen wollen, bereits einmal Rakesh, dem FSL Chef vorgestellt, der es auch soweit für gut befunden hatte. Danach hatten wir entsprechend weiter in diese Richtung gearbeitet. Aravind und Ravishandra sagten uns, dass unser Konzept, das wir für die Eco Clubs vorgesehen hatten, nicht mehr das Projekt von FSL zu den Eco Clubs sei. Wir waren sehr überrascht, Rakesh hatte das Konzept mit unseren Änderungen kurze Zeit vorher noch abgesegnet. Unsere Änderungen bestanden im Wesentlichen darin, dass wir, wenn wir an die Schulen gehen und dort Eco Clubs einrichten, nicht mehr an viele Schulen gehen und dort nur… weiter lesen

17.10.2008 von
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Die ubuntu-Migration des FSL-Office

von

Zu Beginn der Zeit hier in Indien fragte mich meine Koordinatorin Steffi, ob ich ihr bei Gelegenheit mal im Office helfen könnte, etwas mit den Computern zu regeln. Ich fragte worum es den ginge und sie meinte, dass sie gerne im Office eine Art file-sharing betreiben würden, damit man Dokumente nicht mehr auf USB-Sticks oder per Mail austauschen müsse. Beides ist hier unpraktisch – das Internet ist langsam und USB-Sticks sind hier gerne von Viren und Trojanern verseucht.

Viren sind hier in Indien ein echtes Problem, sobald man einmal einen USB-Stick im Internetcafe eingesteckt hat, stehen die Chancen gut, dass man ein bisschen unerwünschte Software mehr besitzt. Das XP auf Lucas’ Laptop hatte sich hier recht schnell verabschiedet. Es ist derart langsam geworden, dass man nicht mal mehr mit iTunes Musik hören kann. Zum Glück hatte ich auch für ihn noch in Deutschland einen USB-Stick mit ubuntu vorbereitet,… weiter lesen