Archive for the ‘Sprache’ Category

11.02.2009 von
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“Eco Club Function”

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Letzten Donnerstag ging es zu einer sogenannten “Eco Club Function“. Eine “function” ist hier nichts anderes als jegliche Art von sozialem und kulturellem Ereignis, sei es eine Hochzeit oder ein Treffen aller aktiven lokalen “Eco Clubs“,  wie es bei uns der Fall war. „Unser“ Eco Club aus Kodi, in dem wir im Moment aktiv sind, hatte zu diesem Ereignis geladen, auch wir haben ein Einladungsschreiben bekommen, wenn auch auf Kannada, der wichtigsten Sprache hier in Karnataka. Unsere Übersetzer haben und es dann übersetzt, auch welche Gäste alle geladen wären.

Lucas mit ein paar Schülern der Schule in Kodi.

Los ging es damit, dass wir alle und im dortigen Versammlungsraum getroffen haben und zuerst einmal die Ehrengäste auf die Bühne gerufen wurden, als da wären (eine Auswahl, an die ich mich grade erinnere) ein Vertreter des lokalen Rotary… weiter lesen

17.10.2008 von
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Die ubuntu-Migration des FSL-Office

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Zu Beginn der Zeit hier in Indien fragte mich meine Koordinatorin Steffi, ob ich ihr bei Gelegenheit mal im Office helfen könnte, etwas mit den Computern zu regeln. Ich fragte worum es den ginge und sie meinte, dass sie gerne im Office eine Art file-sharing betreiben würden, damit man Dokumente nicht mehr auf USB-Sticks oder per Mail austauschen müsse. Beides ist hier unpraktisch – das Internet ist langsam und USB-Sticks sind hier gerne von Viren und Trojanern verseucht.

Viren sind hier in Indien ein echtes Problem, sobald man einmal einen USB-Stick im Internetcafe eingesteckt hat, stehen die Chancen gut, dass man ein bisschen unerwünschte Software mehr besitzt. Das XP auf Lucas’ Laptop hatte sich hier recht schnell verabschiedet. Es ist derart langsam geworden, dass man nicht mal mehr mit iTunes Musik hören kann. Zum Glück hatte ich auch für ihn noch in Deutschland einen USB-Stick mit ubuntu vorbereitet,… weiter lesen

15.09.2008 von
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Ein bisschen Alltag und eine grosse Show

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Bei mir kehrt langsam so etwas wie Alltag ein. Nicht dass es mir langweilig wäre, aber die Tage bekommen ein regelmässiges Muster und ein strukturierter Tagesablauf bildet sich herraus.

Ein typisches Bild hier in Kundapur. Tagsüber gibt es hier einiges an Raubvögeln (kann diesen hier jemand genau bestimmen, wir hatten eine längere Disskussion, ob es Falken oder Adler sind…?), nachts kommen die Fledermäuse.

Morgens stehe ich meistens gegen 8 Uhr auf und helfe das Frühstück zu machen. Dazu gehört meistens eine Zwiebel zu schneiden, da meiner Gastmutter davon immer sehr die Augen tränen. An manchen Tagen raspel ich auch mit einer Art scharfen Löffel  der an einer Art Bank befestigt ist das Kokusfleisch aus einer Kokusnuss. Gegen neun Uhr, manchmal ein bisschen später, verlasse ich dann das Haus und gehe den Weg durch die Reisfelder zur Bushaltestelle. Von dort geht es mit einem Bus rund in rund zehn Minuten nach Kundapur zum New Bus Stand, von dort sind es nocheinmal fünf Minuten Fussweg zum Office. Um zehn Uhr geht es mit dem Projekt los, wobei die letzten zwei Wochen etwas besonders waren. Vorgestern, am Freitag dem 12.9., gab es eine Show und FSL hatte eine Stunde Zeit sich zu präsentieren. Dazu später mehr. … weiter lesen

13.08.2008 von
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Die Vorbereitungswoche

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Nachdem wir in Kundapur im Hotel Sharon angekommen waren und uns dort von der Reise erholt hatten begann am Montag die Vorbereitungswoche. Die Busfahrt ueber Nacht nach Kundapur war mehr als anstrengend, die Strassen waren zwar glaube ich fuer indische Verhaeltnisse recht gut, nur ich konnte trotzdem kein Auge wirklich schliessen. Die Ueberhomanoever des Busfahrers waren meinem Ermessen nach manchmal mehr als knapp, ich will nicht schon sagen halsbrecherisch. Der Bus hatte nur einen Aussenspiegel auf der rechten Seite, wenn er nach einem Ueberholmanoever wieder einschehrte musste der Beifahrer immer aus dem Fenster gucken, wann wieder genug Platz war. Die Liegesessel waren auch nicht ganz ohne, nach ein paar Stunden tat einem einfach alles weh. Ein Stuhl war auch mit Bettwanzen verseucht, was sich aber erst am naechsten Tag herrausstelle. Die Viecher sind nicht ohne.

An unserem freien Tag in Kundapur nach der Ankunft und vor Beginn der Orientierungswoche wurden… weiter lesen