Posts Tagged ‘Essen’

01.10.2009 von ivo
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Abschied

von ivo

Es ist nun gut zwei Monate her, dass ich aus Indien zurückgekommen bin. Und ich bin nicht zum Schreiben gekommen. Ich hatte viel zu tun, und vor allem viel zu verarbeiten. Dass Indien am Anfang sehr anders sein würde, darauf war ich gut vorbereitet. Aber dass Deutschland, wenn ich wieder zurückkomme, auch so anders sein würde, darauf war ich nicht vorbereitet.

Meine Gastfamilie sammt Baby.

Der Abschied von meiner Gastfamilie fiel mir schwer. Ich habe sie alle gern gewonnen. Meine Gastmutter hat zehn Tage bevor ich gefahren bin ihr erstes Kind bekommen, da galt es besonders viel Zeit mit der Familie im Krankenhaus verbringen. Dazu noch einige Besuche, Behördengänge (mit meinem Jahresvisum musste ich mich zu Beginn registrieren – und am Ende wieder abmelden), Sachen packen und so weiter. Die letzten Tage in Kundapur liegen nun schon so lange zurück, aber… weiter lesen

04.06.2009 von
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Eine Hauseinweihung

von

Es ist schon eine Weile her, das ein neues Haus von einem mütterlichen Teil meiner Gastfamilie neu eingeweiht worden ist. Was in Deutschland ein Richtfest ist, gibt es hier so so nicht, dafür aber eine “Function” wenn das Haus fertig ist. Eine “Function” ist eine Art soziales, kulturelles oder politisches Event. Hier in Indien wird das Wort so genutzt. Dies ist meines Wissens eine alte Floskel die aus der Kolonialzeit der Engländer hier hängen geblieben ist.

Das neugebaute Haus am Abend der Puja.

Die Hauseinweihung zog sich über zwei Tage hin, besser gesagt einen Abend, eine Nacht und den darauf folgenden Tag. Der Abend war ein Sonntagabend. Meine Familie hatte mir beschrieben, wo das Haus sei. Sie waren mit den Vorbereitungen beschäftigt und konnten mich nicht abholen. Ich habe es gefunden. Kein Problem, denn Kundapur ist übersichtlich.

Die Kuh und ihr Kalb, im Haus.

Als ich am Haus ankam, wurde ich freudig von allen… weiter lesen

30.12.2008 von
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Weihnachten auf indisch

von

Dieses Jahr habe ich zu Weihnachten eine Woche Ferien bekommen. Immerhin hatten wir im Eco Club überhaupt Ferien. Einige andere Projekte mussten arbeiten oder hatten nur den 24./25.12. frei. Ich bin in der Zeit zuhause geblieben, habe endlich mal wieder ausgeschlafen, Bücher gelesen und viel Zeit am Strand verbracht. Das Wasser ist hier wunderbar warm zum Badengehen, auch die Wellen sind herrlich, es ist einfach perfekt. Die Sonne zur Mittagszeit ist mir ein bisschen zu stark, deswegen gehe ich lieber am späten Nachmittag baden. Wenn es gegen 18:30 dunkel wird, bemühe ich mich zuhause zu sein – die Wege zum Strand sind klein und nur schlecht beleuchtet. Ausserdem sind die diversen Schlaglöcher in der Dunkelheit ein nicht zu unterschätzendes Risiko geworden, nachdem meine Kopflampe ihren Geist aufgegeben hat. Sie hat einen Wackelkontakt. Wenn man das Kabel zu den LED’s ganz ins eine Extrem biegt leuchtet sie zwar noch. Sobald man losläst… weiter lesen

30.07.2008 von
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Das zweite Vorbereitungstreffen

von

Diese Zeilen schreibe ich auf der Rückreise von Leipzig nach Hamburg. Auf diesem Vorbereitungstreffen ging’s nach Leipzig. Auch, wie schon in Marburg, in die Jugendherberge, etwa 15 Minuten mit der Tram vom Hauptbahnhof entfernt. Die Jugendherberge ist in einem Plattenbau untergebracht, der von normalen Wohn-Plattenbauten umgeben ist. Das Gebäude der Jugendherberge ist recht gut renoviert, leider kommt der Fahrstuhl nur in den sechsten Stock, wir waren aber im siebten untergebracht – ein kleiner Schönheitsfehler, der aber nicht weiter dramatisch ist. Das Essen ist essbar, in Marburg hat es mir aber deutlich besser gefallen. Das Schöne an der Jugendherberge ist, dass sie rund um die Uhr besetzt ist, das heißt es ist auch möglich nach einem Besuch in der Stadt spät wieder zu kommen, ohne Probleme mit dem Schlüssel zu bekommen.

Allerdings ist die Gegend der Jugendherberge wohl nicht ohne. Als wir den einen Abend uns ein wenig auf eine… weiter lesen