21.02.2009 von
Diese Woche hatten wie als “Öko-Projekte” (Eco Tourism, Environmental Education, Sea Turtle Conversation und wie als Eco Club) die Ehre, ein Workcamp zu mit Programm zu versorgen. Workcamps sind für Freiwillige, die hier in der Regel nur zwei Wochen hier sind, in dieser Zeit aber einiges an Aktivitäten unternehmen, für welche man viele helfende Hände braucht. Die vorherigen Workcamps hatten meistens nur etwas mit dem “Sea Turtle Conversation” Projekt zu tun, in dem es um den Schutz dieser Schildkröten geht. Da dieses Projekt aber jetzt zu Ende ist, denn die Saison ist vorbei, hatten wir als Öko Projekt eine Woche lang die Aufgabe, das Programm für ein Workcamp zu organisieren. Zwischenzeitlich konnten natürlich immer mal alte Programpunkte aus alten Workcamps genutzt werden, wie zum Beispiel ein Puppenspiel über Meeresschildkröten, jedoch sollte auch manches Neue organisiert werden.

Am Freitag in den Backwaters mit einem kleinen Boot unterwegs.
Am… weiter lesen
11.02.2009 von
Letzten Donnerstag ging es zu einer sogenannten “Eco Club Function“. Eine “function” ist hier nichts anderes als jegliche Art von sozialem und kulturellem Ereignis, sei es eine Hochzeit oder ein Treffen aller aktiven lokalen “Eco Clubs“, wie es bei uns der Fall war. „Unser“ Eco Club aus Kodi, in dem wir im Moment aktiv sind, hatte zu diesem Ereignis geladen, auch wir haben ein Einladungsschreiben bekommen, wenn auch auf Kannada, der wichtigsten Sprache hier in Karnataka. Unsere Übersetzer haben und es dann übersetzt, auch welche Gäste alle geladen wären.

Lucas mit ein paar Schülern der Schule in Kodi.
Los ging es damit, dass wir alle und im dortigen Versammlungsraum getroffen haben und zuerst einmal die Ehrengäste auf die Bühne gerufen wurden, als da wären (eine Auswahl, an die ich mich grade erinnere) ein Vertreter des lokalen Rotary… weiter lesen
06.02.2009 von
Nachdem wir unsere Halbzeit des Freiwilligendienstes hatten Mitte Januar, geht es im Projekt jetzt endlich richtig los.

Ein Abend am Strand, das Wasser ist warm wie eine Badewanne, einfach herrlich.
Diesen Sonnabend hatten wir eine Aktion an einer Schule in Kodi, dem Dorf am Strand in der Nähe von Kundapur. Das grundlegende Problem war hier, dass die Freiwilligen aus dem “Environmental Education (EE)” Projekt in diesem Eco Club ihren Unterricht bereits absolviert haben. Eigentlich ist es nicht ihre Aufgabe, in den Eco Club zu gehen (da dieser aus den achten bis zehnten Klassen besteht). EE sollte sich an die sechsten und siebten Klassen wenden. Die meisten Schulleiter suchen aber dringend nach Aktivitäten für den Eco Club. Da EE nun also schon die Grundlagen vermittelt hatte, mussten wir uns etwas Neues ausdenken. Unsere ausgearbeiteten Stunden können wir hier aber nicht einfach aus dem Ärmel schütteln; diese Inhalte wurden ja bereits von EE gehalten. Wir wollten… weiter lesen
09.12.2008 von
Dieses Wochenende haben wir einen Kompost in dem Garten des “small house” angelegt. Das “small house” ist das Haus, in dem die Jungs der jeweiligen Orientierungswoche sowie die Work-Camps leben. Ich habe dort auch während meiner Orientierungswoche geschlafen.

Jule und Martin (vlnr.) beim Graben des Komposts. Der kleine Eimer war am Ende der Aktion mit Glassscherben gefüllt, die wir an der Stelle ausgegraben haben.
Indischer Kompost ist ein bisschen anders als der, den ich aus Europa kenne. Er besteht nur aus einem, ein wenig mit Steinen befestigten, Loch. In dieses wird aller biologisch abbaubare Müll hineingeschmissen, und irgendwann soll Erde draus werden. Das Konzept dieser Art des Komposts ist um einiges einfacher als die Schnellkompostierer, die ich aus dem Baumarkt kenne. Das Problem dieses Komposts scheint mir die gute Luftversorgung des zu verrottenden Materials zu sein, in einem Erdloch, dass knapp einen Meter tief ist, wird so etwas zu einem Problem. Daher sollte… weiter lesen
15.09.2008 von
Bei mir kehrt langsam so etwas wie Alltag ein. Nicht dass es mir langweilig wäre, aber die Tage bekommen ein regelmässiges Muster und ein strukturierter Tagesablauf bildet sich herraus.

Ein typisches Bild hier in Kundapur. Tagsüber gibt es hier einiges an Raubvögeln (kann diesen hier jemand genau bestimmen, wir hatten eine längere Disskussion, ob es Falken oder Adler sind…?), nachts kommen die Fledermäuse.
Morgens stehe ich meistens gegen 8 Uhr auf und helfe das Frühstück zu machen. Dazu gehört meistens eine Zwiebel zu schneiden, da meiner Gastmutter davon immer sehr die Augen tränen. An manchen Tagen raspel ich auch mit einer Art scharfen Löffel der an einer Art Bank befestigt ist das Kokusfleisch aus einer Kokusnuss. Gegen neun Uhr, manchmal ein bisschen später, verlasse ich dann das Haus und gehe den Weg durch die Reisfelder zur Bushaltestelle. Von dort geht es mit einem Bus rund in rund zehn Minuten nach Kundapur zum New Bus Stand, von dort sind es nocheinmal fünf Minuten Fussweg zum Office. Um zehn Uhr geht es mit dem Projekt los, wobei die letzten zwei Wochen etwas besonders waren. Vorgestern, am Freitag dem 12.9., gab es eine Show und FSL hatte eine Stunde Zeit sich zu präsentieren. Dazu später mehr. … weiter lesen
13.08.2008 von
Nachdem wir in Kundapur im Hotel Sharon angekommen waren und uns dort von der Reise erholt hatten begann am Montag die Vorbereitungswoche. Die Busfahrt ueber Nacht nach Kundapur war mehr als anstrengend, die Strassen waren zwar glaube ich fuer indische Verhaeltnisse recht gut, nur ich konnte trotzdem kein Auge wirklich schliessen. Die Ueberhomanoever des Busfahrers waren meinem Ermessen nach manchmal mehr als knapp, ich will nicht schon sagen halsbrecherisch. Der Bus hatte nur einen Aussenspiegel auf der rechten Seite, wenn er nach einem Ueberholmanoever wieder einschehrte musste der Beifahrer immer aus dem Fenster gucken, wann wieder genug Platz war. Die Liegesessel waren auch nicht ganz ohne, nach ein paar Stunden tat einem einfach alles weh. Ein Stuhl war auch mit Bettwanzen verseucht, was sich aber erst am naechsten Tag herrausstelle. Die Viecher sind nicht ohne.
An unserem freien Tag in Kundapur nach der Ankunft und vor Beginn der Orientierungswoche wurden… weiter lesen