18.01.2009 von
Diese Woche war wirklich eine Ameisenwoche. Pharaoameisen, um genau zu sein. Am Sonntagabend entdeckte ich, das sich ein paar dieser Ameisen in meinem Laptop ausgebreitet haben. Prathibha, meine Gastmutter, empfahl mir, ein wenig darauf rumzuklopfen, dann würden sie hinauslaufen. Ich habe also ein wenig mit den Fingern auf meinem Laptop getrommelt, und Tatsache, es kamen einige heraus. Allerdings hörte es nie ganz auf. Zu Beginn kamen mehr, später immer weniger. Ich habe meinen Laptop am Montagmorgen dann zu einem Computerladen gebracht, damit er dort geöffnet und gereinigt wird. Da beim Öffnen den Laptops entdeckt wurde, dass an meinem CPU-Kühler nur noch zwei Schäufelchen dran waren und der Rest abgebrochen, musste dieser auch ausgetauscht werden. Deswegen habe ich ihn erst am Donnerstag wiederbekommen. Ein Freund mit dem ich zusammen Abi gemacht habe schrieb zu den Ameisen:
Uh, du hast warscheinlich Pharaoameisen gefunden. Das sind sehr kleine rot-orange Ameisen.
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30.12.2008 von
Dieses Jahr habe ich zu Weihnachten eine Woche Ferien bekommen. Immerhin hatten wir im Eco Club überhaupt Ferien. Einige andere Projekte mussten arbeiten oder hatten nur den 24./25.12. frei. Ich bin in der Zeit zuhause geblieben, habe endlich mal wieder ausgeschlafen, Bücher gelesen und viel Zeit am Strand verbracht. Das Wasser ist hier wunderbar warm zum Badengehen, auch die Wellen sind herrlich, es ist einfach perfekt. Die Sonne zur Mittagszeit ist mir ein bisschen zu stark, deswegen gehe ich lieber am späten Nachmittag baden. Wenn es gegen 18:30 dunkel wird, bemühe ich mich zuhause zu sein – die Wege zum Strand sind klein und nur schlecht beleuchtet. Ausserdem sind die diversen Schlaglöcher in der Dunkelheit ein nicht zu unterschätzendes Risiko geworden, nachdem meine Kopflampe ihren Geist aufgegeben hat. Sie hat einen Wackelkontakt. Wenn man das Kabel zu den LED’s ganz ins eine Extrem biegt leuchtet sie zwar noch. Sobald man losläst… weiter lesen
18.12.2008 von
Die letzte Woche über haben wir im Projekt den Plan für unsere Sessions fast fertig ausgearbeitet, morgen wird es an eine Schule gehen. Wir werden dort Termine für die nächsten Sessions holen. Dann kann es endlich losgehen. Das letzte Problem, das sich noch stellt, ist der Übersetzer. Für die Eco Projekte gibt es in der Regel immer einen eigenen Übersetzer, der von Kannada ins Englische übersetzt und auch in den reinen Kannada-Schulen die Sessions hält. Wir haben bisher noch keinen Übersetzer und würden uns gerne Austin aus dem Environmental Education Projekt ausleihen. Leider ist er viel mit denen unterwegs, sodass nicht viel Zeit für uns überbleibt.

Meine Familie, leider ohne Mauro. Ganz links ist Freddy, dann kommt meine Gastmutter Prathibha, mein Gastvater Suri und ganz rechts ich.
Am Donnerstag und Freitag hat mir Freddy nocheinmal gezeigt, was er alles am Server gemacht hat. Freddy hat hier, nachdem ich auf allen Computern ubuntu installiert habe,… weiter lesen
09.12.2008 von
Dieses Wochenende haben wir einen Kompost in dem Garten des “small house” angelegt. Das “small house” ist das Haus, in dem die Jungs der jeweiligen Orientierungswoche sowie die Work-Camps leben. Ich habe dort auch während meiner Orientierungswoche geschlafen.

Jule und Martin (vlnr.) beim Graben des Komposts. Der kleine Eimer war am Ende der Aktion mit Glassscherben gefüllt, die wir an der Stelle ausgegraben haben.
Indischer Kompost ist ein bisschen anders als der, den ich aus Europa kenne. Er besteht nur aus einem, ein wenig mit Steinen befestigten, Loch. In dieses wird aller biologisch abbaubare Müll hineingeschmissen, und irgendwann soll Erde draus werden. Das Konzept dieser Art des Komposts ist um einiges einfacher als die Schnellkompostierer, die ich aus dem Baumarkt kenne. Das Problem dieses Komposts scheint mir die gute Luftversorgung des zu verrottenden Materials zu sein, in einem Erdloch, dass knapp einen Meter tief ist, wird so etwas zu einem Problem. Daher sollte… weiter lesen