Posts Tagged ‘Wetter’

30.12.2008 von
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Weihnachten auf indisch

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Dieses Jahr habe ich zu Weihnachten eine Woche Ferien bekommen. Immerhin hatten wir im Eco Club überhaupt Ferien. Einige andere Projekte mussten arbeiten oder hatten nur den 24./25.12. frei. Ich bin in der Zeit zuhause geblieben, habe endlich mal wieder ausgeschlafen, Bücher gelesen und viel Zeit am Strand verbracht. Das Wasser ist hier wunderbar warm zum Badengehen, auch die Wellen sind herrlich, es ist einfach perfekt. Die Sonne zur Mittagszeit ist mir ein bisschen zu stark, deswegen gehe ich lieber am späten Nachmittag baden. Wenn es gegen 18:30 dunkel wird, bemühe ich mich zuhause zu sein – die Wege zum Strand sind klein und nur schlecht beleuchtet. Ausserdem sind die diversen Schlaglöcher in der Dunkelheit ein nicht zu unterschätzendes Risiko geworden, nachdem meine Kopflampe ihren Geist aufgegeben hat. Sie hat einen Wackelkontakt. Wenn man das Kabel zu den LED’s ganz ins eine Extrem biegt leuchtet sie zwar noch. Sobald man losläst… weiter lesen

30.10.2008 von
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Monsun

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Die Monsunzeit ist hier in Kundapur schon fast wieder vorbei. Letzte Woche hat es an zwei Tagen geregnet, davor war bestimmt zwei Wochen nur Sonnenschein. Der Regen war für die hier anstehende Reisernte laut Aussage von meinem Gastonkel Kiran gar nicht gut. Er meinte, dass die Reisbauern grosse Probleme damit hätten, den Reis zu trocken und damit lagerfähig zu bekommen. Ausserdem würde der Reis wieder neu austreiben, was auch kein gutes Zeichen sei.

Der kleine Feldweg, auf dem ich von der Busstation immer nach Hause gehe. Ansicht im Monsun.
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26.09.2008 von
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Erster Durchfall und Madikeri

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Letzte Woche hat es mich erwischt. Ich hatte Durchfall, meinen ersten hier in Indien. Zum Glück war es völlig ohne Medizin nach einem Tag wieder weg, auch hatte ich keinerlei Schmerzen. Nur halt das Bestreben andauernd auf die Toilette zu gehen, um mich zu erleichtern. Eingefangen habe ich ihn mir im JK’s, dem Restaurant, in dem sich jeden Mittwochabend alle Freiwilligen hier aus Kundapur und der Umgebung treffen, nett zusammen essen und ein Bierchen trinken. Unsere Raucherinnen können hier völlig frei einfach rauchen, was in der Öffentlichkeit auf der Strasse normalerweise ein Problem ist. Wir sitzen immer auf einer überdachten Dachterasse, es ist schön luftig dort, aber sichtgeschützt.

Dieses Wochenende ging es nach Madikeri (en wiki) oder auch Mercara. Der Ort hat viele Namen, Madikeri und Mercara sind jedoch die am häufigsten verwendeten. Madikeri liegt in den Western Ghats ca. eintausend Meter über dem Meeresspiegel. Bei google-maps kann man sich angucken, wo das liegt.

Nach Madikeri sind wir mit dem Bus gekommen. Los ging es am Freitaag um sechs Uhr, als Susi, Martin, Johannes und ich uns am Hotel Sharon getroffen haben, dort zu Abend gegessen und anschliessend den Bus genommen haben. Wir sind mit K.R.S.T.C., dem Staatlichen Busunternehmen, gefahren. Diese Busse sind sicherer, die Fahrer haben einen für Europäer angenehmeren Fahrstil und die Busse sind halbwegs in Schuss. Leider war das mit unserem nicht der Fall, zwei Stunden vor Madikeri ist eine Stange der Lenkung gebrochen und das linke Vorderrad liess sich nicht mehr lenken. Das war mitten in der Nacht, im Dschungel, etwas erschreckend. Zum Glück fuhr der Bus gerade vergleichsweise langsam, sodass er einfach am linken Strassenrand zum Stehen kam. Da standen wir dann, nachts, auf einer kleinen Bergstrasse in den Western Ghats und der Bus fuhr nicht weiter. Irgendwie wars auf der einen Seite für mich ein spannendes Gefühl, auf der anderen Seite aber auch beängstigend. Meine Kopflampe (für Indienreisende die warscheinlich komfortablere Art der Taschenlampe, da es oft zu Stromausfall kommt) hat sich da einmal wieder ausgezahlt. Zwischen den Wipfeln der uns umgebenden Bäume konnte ich damit etliche Fledermäuse jagen sehen, grob geschätzt hatten einige eine Spannweite von über 60cm.

Das kaputte linke Vorderrad unseres Busses. Leider ist die tiefe Furche die es gezogen hat nicht sonderlich gut zu sehen.
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