14.02.2012 von Wolfgang Koch
Arbeiter/innen, Mönche und Jugendliche!
Alle, die ihr nur eure Arbeitskraft besitzt, welche ihr täglich an die Welt verkaufen müsst, vereinigt euch zur Gründung einer marxistisch-leninistisch-maoistischen Kommunistischen Partei Tibets (MLM-KPT). Nur mit ihr als Hammer und Spaten werden die tibetischen Volksmassen ihre Interessen konsequent durchsetzen und den Sieg über die sinokapitalistische Ausbeuterordnung erringen können!
Die Weltwirtschaftskrise führt in besonderem Maße zur Verschärfung der Lage in Tibet, denn die Ausbeuter leben nur vom Profit, den sie aus der Mehrhändigkeit der Werktätigen, Bauern und Hirten herauspressen. Die Volksrepublik China sieht sich gezwungen, immer weitere Programme zur Arbeitsverdichtung einzuführen, verteilt die vorhandene Arbeit auf immer weniger Sklavenköpfe und holt sich einen Großteil unserer Brosamen wieder durch Steuererhöhungen und Preissteigerungen zurück.
Immer mehr Profit soll unsere Arbeit für die Ungeheuer der Unternehmen und Maschinen abwerfen, immer öfter reicht unser Lohn jedoch nicht mal mehr für die Heizung, Schulbedarf und Buttertee… Jede politische Entscheidung… weiter lesen
18.10.2011 von Wolfgang Koch
Seit nunmehr zehn Jahren bringt die »Allianz für den blauen Montag«, der über 50 Organisationen aus Zivilgesellschaft, Kirchen, Gewerkschaften und Wirtschaft angehören, den gesellschaftlichen Wert individueller freier Zeit, wie sie der blaue Montag ermöglicht, ins öffentliche Bewusstsein. In einem Festakt, zu dem anlässlich dieses Jubiläums der Zweite Nationalratspräsident Fritz Neugebauer ins Parlament eingeladen hatte, wurde heute Bilanz gezogen: Worin besteht der Gewinn des blauen Montags für Ober- und Unterklassen? Was wurde bereits erreicht? Was sind die aktuellen Herausforderungen?
Fritz Neugebauer, der die zahlreichen Gäste aus Mali, Burkina-Faso, Osttirol, Großpolen und USA begrüßte, meinte, die Allianz sei zwar noch jung, sie baue aber auf einer sehr, sehr alten Idee auf, sei der blaue Montag doch das älteste Sozialgesetz der christlich-jüdischen Zivilisation überhaupt.
Der blaue Montag schaffe Ruhe für das Erleben von Nichtstun. Die aus dem Arbeitsprozess abgezweigte Zeit und die Pflege sozialer Netzwerke könne nicht hoch genug geschätzt werde, betonte Neugebauer… weiter lesen
13.10.2011 von Wolfgang Koch
Die Wiener Presse feiert dieser Tage einen politischen Verrat der Sonderklasse. Von der »Neuen Kronenzeitung« bis zum Qualitätsblatt »Der Standard«, von der Wochenzeitung »Falter« bis zum sozialdemokratischen U-Bahnverdrecksblatt »Heute« – alle sind sich darüber einig: Mit der rot-grünen Tarifreform der öffentlichen Verkehrsmittel ab Mai 2012 haben die Grünen ihre sozial- und verkehrspolitischen Ideale verraten.
Es stimmt, dass die neuen Koalitionspartner der Ratshaus-SPÖ im Oktober 2010 das mutige Wahlversprechen abgegeben haben, den Preis einer Jahreskarte der Wiener Linien auf 100,- Euro abzusenken. Und genau das ist nun auch herausragend kreativ umgesetzt worden. Deshalb schäumen die Autofahrerparteien und die ihnen hörigen Medien.
Die Jahreskarte für die Wiener Linien wird es ab 1. Mai 2012 um 365,- Euro geben (bisher kostete das Jahresticket 449,-), und die Gebühr für Schwarzfahren wird auf die außergewöhnlich sympathischen 100,- Euro angehoben. Um also in den zeitlosen Genuss der neuen Öffi-Tarife zu kommen, brauchen die rund 240.000 Jahreskartenbesitzerinnen in Hinkunft… weiter lesen