stARTconference: Kunst und Kultur trifft auf Social Media

Die stARTconference ist die führende deutschsprachige Konferenz an der Schnittstelle von Kunst, Kultur und Social Media und findet dieses Jahr am 14./15. Juni in Duisburg statt. Sie fragt nach strategischen Konzepten für den Einsatz von Social Media im Kunst- und Kulturbereich und beschäftigt sich mit den Entwicklungen im mobilen Web. Unter dem Motto “Navigare!” geht sie dieses Jahr in die 4. Runde und lädt alle an Bord, um gemeinsaam auf eine Entdeckungsreise im Ocean der Möglichkeiten, auch genannt “Social Web”, zu gehen.

Auch dieses Mal möchten die Veranstalter, dass alles anders bleibt. Daher haben sie beschlossen, die gesamte Konferenz über ein Crowdfunding-Projekt finanzieren. € 25.000,- sollen unter anderem über den Vorverkauf der Tickets in den kommenden Wochen zusammenkommen, knapp € 5.000,- sind bereits geschafft. Und es wird spannend, denn:

“Gelingt es uns auf diese Weise nicht, in den nächsten 18 Tagen, die Grenze von 25.000 Euro zu erreichen, dann wird es die stARTconference dieses Jahr nicht geben.”, resümmiert Christian Henner-Fehr gestern in seinem Halbzeit-Bericht.

Dabei wäre es äußerst schade um diese einzigartige Konferenz, die sich an alle MitarbeiterInnen von Kulturbetrieben, KünstlerInnen, Agenturen, BeraterInnen, WissenschaftlerInnen und all jene richtet, denen Kommunikation im Umfeld von Kunst und Kultur ein Anliegen ist. Natürlich vor allem mit Hilfe von Social Media!

Frank Tentler erklärt im Trailer zur stART12, warum auch Sie unbedingt dabei sein sollten. Im Blog zur stART12 bzw. auf der Crowdfunding-Seite erfahren Sie alles über die Konferenz, das Crowdfunding und den Ticketerwerb. Außerdem können Sie das Team und die Konferenz unterstützen, indem Sie all Ihren Freunden, Followern und Kollegen davon erzählen und darauf aufmerksam machen. Etwa mit der stART12 PicBadge oder via E-Mail, Facebook, Twitter etc.

Ich persönlich wünsche der stARTconference viel Erfolg und hoffe, dass ich mit diesem Artikel einen kleinen Beitrag zur erfolgreichen Finanzierung und Organisation leisten konnte.

Kommentare (2)

  1. Crowdfunding von Unconferenzen, Barcamps, stARTconferences, …. definitiv ein Weg in die Zukunft. Wie schwierig die Begeisterung von zahlungswilligen Unterstützern ist sieht man an obigem Beispiel.

    WIFM – vier Buchstaben, die es in sich haben, wenn diese für jeden potentiellen Unterstützer positiv beantwortet werden, dann stehen dem Erfolg jegliche Tore offen.

    WIFM = What’s in it for me?

    Der Mensch ist nach wie vor einfach gestrickt (kann mich da gar nicht ausnehmen), und es sind nach 150.000 Jahren Evolution noch immer die kleinen Bedürfnisse (die selten ausgesprochen werden), die den großen Unterschied machen.

    Muss es direkt immer in finanziellen Dingen? Kann es nicht “Umwegfinanzierung” sein, sprich Akquirierung von Netzwerken, die wiederum einen Nutzen in Veranstaltung sehen und deshalb finanziell unterstützen? Welche Dynamiken gilt es in positive Feedback-Schleifen zu bringen, um somit das Projekt zu beschleunigen?

    Fragen, die es immer wieder zu stellen gilt. Auch ich selbst begebe mich seit dem ersten Lean Thinkers Treffen 2007 an der HTW Dresden in diesen unbekannten Raum, in dem zu ergründen ist, was der potentielle Unterstützer von einer Unterstützung für seine eigenen Aktivitäten findet.

    Beste Grüße und Erfolg wünscht aus Dresden
    Ralf Lippold

  2. Und hier der Crowdfunding-Ticket-Link, damit es möglichst einfach ist und schnell geht.
    http://www.startnext.de/start12/incentive/lotse-5934
    Untersützen können auch Nutzer, die nicht bei Startnext angemeldet sind.