Archive for Juni 28th, 2006

28.06.2006 von Detlef Guertler
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prallen

von Detlef Guertler

Der Zusammenstoß zweier Autos ist eines der nachdrücklichsten Erlebnisse, die die heutige Zeit einem bieten kann. Das weiß nicht nur jeder, der das schon einmal mitgemacht und überlebt hat, das zeigt sich auch beim schlichten Blick ins Fernsehprogramm: Die Hälfte der Sendezeit besteht aus Krimis und Action-Filmen, und bei denen wiederum besteht die Hälfte der Action darin, Autos möglichst effektvoll zu verschrotten (siehe auch den Beitrag zur Stock Car Crash Challenge). Dieses Erlebnis also ist so eindrucksvoll, dass andere Sprachen ihm eine entsprechend eindrucksvoll-lautmalerische Benennung gewidmet haben: Crash heißt es im Englischen, choque (sprich: Tschocke) im Spanischen. Dazu gibt es die passenden Verben und natürlich die Übertragung auf ähnlich eindrucksvolle Erlebnisse außerhalb der Verkehrswelt: Crash wird eher für Zusammenbrüche verwendet (z.B. an der Börse), Choque eher für unfriedliches Aufeinandertreffen (z.B. bei Demonstrationen oder beim Fußball).
Und was bietet uns das Deutsche? Nichts auch nur annähernd vergleichbares. Wir… weiter lesen

28.06.2006 von Detlef Guertler
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World Cup

von Detlef Guertler

Wer immer beim DFB die Entscheidung getroffen hat, die offizielle Bezeichnung FIFA World Cup nicht FIFA WC (wie in den englischen Untertiteln), sondern FIFA WM abzukürzen, hat sich um das Vaterland verdient gemacht.

28.06.2006 von Detlef Guertler
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Grubbegugge

von Detlef Guertler

Wir ziehen den Hut vor den Lesern des “Darmstädter Echos”. Denn der hier bereits lobend erwähnte Wettbewerb für die Eindeutschung von “Public Viewing” hat ein hervorragendes Ergebnis gebracht: Grubbegugge. Das ist melodisch, gemütlich, und durch die (unbeabsichtigte?) Anlehnung an die alemannische Guggenmusik auch ziemlich nah dran an der Geräuschkulisse vor den WM-Großbildleinwänden. So muss Sprache sein, dann klappt’s auch mit der Weltmeisterschaft. Einziger Haken ist natürlich die regional etwas eingegrenzte Verwendbarkeit. Aber vielleicht finden ja Sachsen, Friesen und Niederbayern auch noch ähnlich heimelige Übersetzungen. Dann kann man das “Public Viewing” getrost den überregionalen Zeitungen und dem Fernsehen überlassen.