Schwitzbold

Ich habe es von meiner Mutter mitbekommen, dass mir bei Temperaturen oberhalb von 28,7 Grad der Schweiß in Bächen den Kopf hinunterfließt und von der Nase ins Wasserglas tropft, ja, dass man in Sommern wie diesen nie so genau erkennen kann, ob ich meine Haare gerade gewaschen habe. Hingegen habe ich von meiner Tochter Leonie, 11, ein „Papa, du bist ja ein Schwitzbold“ mitbekommen. Und dabei hat sie auch noch gekichert. Als ob es da was zu lachen gäbe…

Kommentare (4)

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  1. Ehre wem Ehre gebührt: Den Schwitzbold hat, wie ich jetzt bemerke, nicht Leonie Gürtler als Bezeichnung für ihren Vater erfunden, sondern der ehemalige Spiegel-Reporter Peter Brügge als Bezeichnung für den ebenso ehemaligen Spiegel-Feuilletonisten Hellmuth Karasek. Und das schon vor der Jahrtausendwende. Na egal: Die Infinitesimalrechnung ist ja auch zweimal erfunden worden, von Leibniz und von Newton.

  2. Der mit der Gewinnbeteiligung war gut, mein lieber Allgäuer. Hat irgend jemand jemals für ein Projekt, das in irgend einer Form mit der taz verbunden war, so etwas wie eine Gewinnbeteiligung erhalten?

  3. Also ebenso betroffener Dauer- und Vieltranspirant finde ich die Bezeichnung eigentlich ziemlich passend.

    Besser als der Vorschlag meiner Schwester: Stinkbeutel. Das ist man nämlich wenn man den ganzen Tag im selben nassen Shirt rumrennt.

  4. Das Duschen macht dann aber umso mehr Spaß. Kleiner Trost: Schweiß, freilich solange er nicht stinkt, macht sexy. 🙂 🙂 🙂

    Bei Wortwart http://www.wortwart.de/index.php/Aktuelle_Ereignisse soll „gerne demnächst die „Schoten der Woche“ o.ä.“ eingeführt werden. Wenn ich darf, würde ich das Wort „Schwitzbold“ vorschlagen. Ich bin mir nämlich nicht ganz sicher, ob das Wort wirklich frei von Gemeinheiten und damit gemeinfrei (public domain) ist…

    Ach ja @ den Ökonom Gürtler: Erhalten Gürtler-Kinder für deren Wortschöpfungen eigentlich eine Taz-Blog-Gewinnbeteiligung? Naja, nicht dass die sich noch an den kleinen Nils, seines Zeichens Gründer der Kinder-SPD, wenden und dann nach der Gründung der Kindergewerkschaft anfangen zu streiken… http://www.lach.tv/fun/img5157.htm?l=polish

    Gruß aus dem Allgäu, W. Wilhelm

  5. Blogger`s Nachtlied
    Der Wortist kennt seine Grenze sehr genau. 28,7 Grad. Von der Stirne heiß… Und bei dem Wetter b-lockt (aua) es Niemand mehr vor den PC, um nette Kommentare zu schreiben. „In allen Rubriken ist Ruh / Zu den Beiträgen liest Du / Nicht mal ein Wort. / Im Freibad oder am Strande / Zu sein ist jetzt keine Schande / Gern wär` ich dort.
    (Ich entschuldige mich bei Herrn Goethe)
    P.S.: Ich werde mich von „Niemand“ mehr blenden lassen. Polyphem