“Ist Arschbomben eine sportliche Disziplin?” fragt sich das Prinzenbad-Blog. Ich frage mich: Ist arschbomben ein Verb? Ich arschbombe, du arschbombst, ersieesihrarschbombt, wirsie arschbomben? Die Antwort ist ein eindeutiges Ja: Wer sich zum Substantiv Arschbombe bekennt, hat keinen Grund, ihr ein Tätigkeitswort abzuerkennen – schließlich ist die Arschbombe, anders als andere Bomben, nur dann eine solche, wenn sie gerade explodiert, also betätig wird. und besser als das denglische arschbombing ist es allemal – das kann man ja nicht mal konjugieren.
Offen bleibt dann lediglich noch das Passiv, die in diesem Fall wörtlich zu nehmende Leideform für kollaterale Schwimmbadbenutzer. Statt des grammatikalisch sauberen “ich werde arschgebombt” empfehle ich hier eine Neubeverbung, nämlich “ich werde arschbombardiert”.
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31.07.2006 von Detlef Guertler