arschbomben

„Ist Arschbomben eine sportliche Disziplin?“ fragt sich das Prinzenbad-Blog. Ich frage mich: Ist arschbomben ein Verb? Ich arschbombe, du arschbombst, ersieesihrarschbombt, wirsie arschbomben? Die Antwort ist ein eindeutiges Ja: Wer sich zum Substantiv Arschbombe bekennt, hat keinen Grund, ihr ein Tätigkeitswort abzuerkennen – schließlich ist die Arschbombe, anders als andere Bomben, nur dann eine solche, wenn sie gerade explodiert, also betätig wird. und besser als das denglische arschbombing ist es allemal – das kann man ja nicht mal konjugieren.
Offen bleibt dann lediglich noch das Passiv, die in diesem Fall wörtlich zu nehmende Leideform für kollaterale Schwimmbadbenutzer. Statt des grammatikalisch sauberen „ich werde arschgebombt“ empfehle ich hier eine Neubeverbung, nämlich „ich werde arschbombardiert“.

Kommentare (3)

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  1. Sollte das nicht gearschbombt heissen? Heisst ja auch (göttinseidank) nicht mehr downgeloadet sondern gedownloadet. Aber eiglich bin ich sehr dafür, ge-download-et und ge-arschbomb-t zu schreiben und sich überhaupt endlich mal verbindliche Gedanken darüber zu machen (*zaunpfahlwink* Richtung Duden und Konsorten; BTW, der Erikativ gehört unbedingt auch kanonisiert)

  2. “ich werde arschbombardiert” – klingt für mich eher so als würde jemand mit Ärschen bombardiert, und nicht arschgebombt.

    Es heißt ja auch eher „ausgebombt“ als „ausbombardiert“.

  3. ob ich arschgebombt werde oder aber arschbombadiert ist mir so ziemlich egal, aber im schwimmbad ist es so dann und wann wirklich eine qual. naemlich genau dann, wenn das dicke kind vom fastfood getraenkt gleich zu platzen droht und auf der wasseroberflaeche monsterwellen entstehen.
    da lobe ich mir doch die guten alten bauchklatscher. die bauchklatschen, weil sie kopfspringen und wenigstens nicht auf den kopf fallen. arschbomben, bauchklatscher, einerlei, den schwimmer ziert ein hirschgeweih. ob spannend, lustig oder fad, davon lebt das gute hallenbad.