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vonDetlef Guertler 07.08.2006

Wortistik

Neue Zeiten brauchen neue Wörter. Doch wer trennt die Spreu vom Weizen? Detlef Gürtler betätigt sich als Wortwart der Nation.

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Da haben sich die alten Herren von der Aktion lebendiges Deutsch diesen Monat ein wirklich heißes Eisen rausgesucht. Die No-Go-Area wollen sie neubeworten lassen – was in diesem Fall wohl nicht die Räumlichkeiten von Pflegeheimen für Gehbehinderte meint, sondern die Zonen in Deutschland, in die sich bestimmte Minderheiten besser nicht ohne Polizeischutz begeben sollten. Böse Zungen meinen, man könne No-Go-Area einfach als „Neukölln“ eindeutschen, aber das hieße die Bedeutung dieses Stadtteils denn doch überschätzen.
Der Wortist beteiligt sich an der Aktion mit zwei nahe beieinanderliegenden Vorschlägen, die sich beide eben von dem Polizeischutz ableiten und auf ein in anderem Zusammenhang bekanntes Wort beziehen: das Blaulichtgebiet und das Blaulichtrevier. Lässt sich auch in Stadtplänen und Landkarten gut entsprechend kennzeichnen.

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https://blogs.taz.de/wortistik/2006/08/07/no-go-area/

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