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vonDetlef Guertler 29.08.2006

Wortistik

Neue Zeiten brauchen neue Wörter. Doch wer trennt die Spreu vom Weizen? Detlef Gürtler betätigt sich als Wortwart der Nation.

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Nachdem gerade auf Pro 7 Stefan Raab persönlich die Jüngelchen von Tokio Hotel fragte, ob sie denn am 7. Oktober bei der großen TV Total Stock Car Crash Challenge mitfahren wollen, und mich praktisch zeitgleich die erste Google-Suche nach „kräsch challenge Stefan Raab“ erreicht hat, sei hier ausdrücklich darauf verwiesen, dass Boris Schüszler bereits vor auf den Tag genau zwei Monaten den Vorschlag eingereicht hatte, crashen in kräschen einzudeutschen. Und zwar hier. Dass es sich bei „Kräsch“ ansonsten um eine Schweizer Rockgruppe handelt, die laut eigener Webseite ihren nächsten öffentlichen Auftritt am 28. April 2007 beim US-Car Treff in Chur hat, sei dabei allenfalls am Rande erwähnt.

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http://blogs.taz.de/wortistik/2006/08/29/krasch/

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kommentare

  • Ich darf darauf hinweisen, daß es sich nicht im eigentlichen Sinne um ein „doitsches“ oder englisches Wort handelt, sondern um eine lautmalerische Schöpfung, dessen nationale und sprachliche Grenzen durchaus fließen.

    Gegen Kräsch ist daher m.E. absolut nichts einzuwenden.

    Übrigens, neulich habe ich im Krach-TV (Pro7/Sat1) die Japanisierung des „doitschen“ „Orgasmus“ (sexueller Höhepunkt) aufgeschnappt: „orugasumu“. 😎

  • Ich finde, man sollte nicht ein englisches Wort mit deutscher Schreibung versehen, sondern lieber gleich ein deutsches Wort nehmen. Verunfallen beispielsweise. Ist doch auch schon. Die Verunfallungsherausforderung. Wenn das kein Titel ist!

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