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vonDetlef Guertler 12.10.2006

Wortistik

Neue Zeiten brauchen neue Wörter. Doch wer trennt die Spreu vom Weizen? Detlef Gürtler betätigt sich als Wortwart der Nation.

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Seit zwei Wochen geht Clemens zum Fußball, immer Montags und Mittwoch, und von Mal zu Mal mit wachsender Begeisterung. Diesen Mittwoch ganz besonders: Seine Mannschaft hat erstmals ein Tor geschossen! „Und dann sind wir alle zusammengelaufen und haben uns durcharmt“, sagt er hinterher mit leuchtenden Augen. Durcharmt? Wie geht denn das, Clemens? „Na so“, sagt er, hakt rechts Mama und links Papa unter und tanzt eine Art Sirtaki. Offensichtlich lernt er beim argentinischen Trainer Javier nicht nur mannschaftsdienliches Spielen, sondern auch ebensolches Jubeln. Und weil noch keiner für dieses multiple Unterhaken ein eigenes Wort erfunden hat, nennen wir es eben Durcharmung.

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