durchzicken

Besprechung mit Frauke, meiner Art-Direktorin, über die nächste Ausgabe. „Das da geht beim Kunden bestimmt nicht durch“, meine ich, und zeige auf das Bild auf Seite 28. „So ein ähnliches Motiv haben die bei der letzten Ausgabe doch auch schon abgeschossen.“ Frauke ist das egal. „Das Bild passt zum Thema, das Foto ist großartig. Das zick‘ ich jetzt durch.“

Recht hat sie. Und da sie nicht die einzige ist, die so etwas macht, ist es höchst verwunderlich, dass das Wort „durchzicken“ bislang noch nicht in den allgemeinen Wortschatz Einzug gefunden hat.

1 Kommentar

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  1. Herrlich! Vor allem auch die Selbstironie, mit der Ihre Art-Direktorin den Ausdruck verwendet hat. Die scheint richtig nett zu sein – auch wenn sie was vom Zicken versteht, wenn´s sein muss…