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vonDetlef Guertler 23.11.2006

Wortistik

Neue Zeiten brauchen neue Wörter. Doch wer trennt die Spreu vom Weizen? Detlef Gürtler betätigt sich als Wortwart der Nation.

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Von Christian Dombrowski:

„Ohrengängig“ ist etwas, das bequem ins Ohr geht. „Wilhelm Busch mit seinem Talent zu ohrengängigen Reimen, wie wir sie auch im ‚Balduin Bählamm’ finden…“ – „Ein Schlager – trivial, aber ohrengängig…“ –  „Im fünften Satz der Klaviersonate in f-moll von Brahms taucht ein Thema auf, das ein wenig an das Deutschlandlied erinnert und sehr ohrengängig ist.“ Oder auch: „Schmeichelei war für ihn immer so wohltuend und ohrengängig, dass er sich oft wider besseres Wissen durch sie bestimmen ließ.“

ohrengängig = leicht ins Ohr gehend, angenehm zu hören

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kommentare

  • Es gibt ja auch angenehme Stimmen, die wir gern hören. Die sind so ohrengängig; das kann zum Ohrgasmus führen. 🙂

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