Ich gebe ja zu, ich bin ein reiner Buchstabenmensch. Bilder, ob bewegt oder nicht, interessieren mich nicht die Bohne. Ich weiß, dass man sie braucht, um beispielsweise Zeitschriften oder Fernsehen zu machen, aber ich bin sehr froh, dass die tayloristische Arbeitsteilung dafür gesorgt hat, dass sich andere Menschen darum kümmern: Grafiker, Art Directoren, Bildredakteure.
Ich weiß, viele Menschen da draußen sind anders. Weshalb sich wohl zu jeder beliebigen Sekunde, die der Herrgott wachsen lässt, mehr Menschen bei youtube oder flickr rumtreiben als bei der Wortistik. Ich trage dieses Schicksal mit Demut.
Leider kann ich deshalb nicht so genau sagen, ob nur mir das Verb “flickern” so merkwürdig vorkommt, das Felix Schwenzel bei wirres.net so selbstverständlich verwendet. Natürlich kann es die Kommunikation unter Bildverwendern und -betrachtern erleichtern, wenn durch dieses Verb nicht nur klar ist, dass sich irgendwelche Bilder, auf die nicht die Welt, aber vielleicht der… weiter lesen